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Gegnercheck: Der 1. FC Saarbrücken kommt auf die Schäl Sick

Moritz Fritz (Mitte) spielte schon unter FCS-Trainer Uwe Koschinat [Foto: Viktoria Köln]

08.09.2021

Am Samstag (Anpfiff 14:00 Uhr) heißt es wieder Tore auf und Vollgas im Sportpark Höhenberg. Viktoria Köln empfängt am 8. Spieltag den in der Tabelle weiter oben stehenden 1. FC Saarbrücken und hofft, den zweiten Heimsieg der Saison einzufahren. Bisher trafen die beiden Vereine nur zweimal aufeinander, wobei beide Mannschaften das jeweilige Auswärtsspiel für sich entscheiden konnten. Die Viktoria müsste dringend drei weitere Punkte erringen, um in der Tabelle Boden gut zu machen. Doch eines steht fest: Die Blau-Schwarzen zu schlagen, wird kein Selbstläufer.

Saisonstart: Der 1. FC Saarbrücken belegt derzeit Platz acht in der Tabelle und konnte bisher insgesamt drei Siege gegen Havelse (1:0), Duisburg (2:0) und Magdeburg (2:1) verbuchen. An den ersten sechs Spieltagen besiegte lediglich der VfL Osnabrück die Saarbrücker mit 2:1. Der Saisonstart ist damit verhältnismäßig gut geglückt, doch eine knappe Niederlage im letzten Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden (3:4) warf den FCS zurück. In der Freitagabend-Partie zeigten sich die Blau-Schwarzen in der ersten Halbzeit defensiv anfällig, sodass die Elf von Uwe Koschinat mit einem 0:4 in die Pause ging. In der zweiten Hälfte entfalteten die Gäste dann aber ihr offensives Potenzial und konnten auf den 3:4-Endstand verkürzen. Eine Aufholjagd, die Moral zeigt und für die Viktoria nicht zu unterschätzen ist.

Kader: In der Saison 2021/2022 verpflichtete der 1. FC Saarbrücken insgesamt elf neue Spieler, wobei sich mit Dominik Ernst, Nick Galle, Adriano Grimaldi und Robin Scheu immerhin vier dieser Neuzugänge in der Startelf etablieren konnten. Gleichzeitig haben aber auch dreizehn Spieler den Verein im Sommer verlassen. Einer davon ist Nicklas Shipnoski, der in der vergangenen Spielzeit immerhin sechsmal für die Saarbrücker traf und damit, zusammen mit Sebastian Jacob, zu den Top-Torjägern der Saarländer zählte. In 33 Spielen für den FCS konnte der 23-Jährige 15 Tore erzielen, sodass sein Wechsel zu Fortuna Düsseldorf kompensiert werden muss. Dafür soll der in der Sommerpause verpflichtete Adriano Grimaldi Abhilfe leisten.

Spieler im Fokus: Adriano Grimaldi kam im Juli ablösefrei vom KFC Uerdingen zu den Saarbrückern und bestritt seither jedes Pflichtspiel von Beginn an. Der Mittelstürmer erwischte allerdings einen weniger guten Saisonstart und konnte in den ersten vier Spielen weder Tor noch Assist zum Spiel der Blau-Schwarzen beitragen. Doch nun scheint es, als wäre der Knoten geplatzt: Zunächst erzielte er beim 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Magdeburg den Anschlusstreffer. In der letzten Partie gegen Wehen Wiesbaden konnte er in der zweiten Halbzeit für Torgefahr sorgen. Ein Tor und einen Assist trug der 30-Jährige letztlich zum 3:4-Endstand bei.

Der Trainer: Uwe Koschinat ist den Anhängern der Höhenberger durchaus bekannt. Der 50-Jährige, der bei 297 Spielen bei Fortuna Köln an der Seitenlinie stand, stieg in der Saison 2013/2014 mit den Südstädtern in die 3. Liga auf und hielt mit dem Verein über fünf Spielzeiten die Klasse, bevor er sich in der Saison 2018/2019 verabschiedete. Während die Fortuna den Abgang nicht kompensieren konnte und letztendlich abstieg, hielt Koschinat den ebenfalls vom Abstieg bedrohten SV Sandhausen in der 2. Bundesliga. Nach zwei Jahren wurde er nach fünf sieglosen Partien in Folge als Cheftrainer freigestellt. Im Juli dieses Jahres unterschrieb Koschinat schließlich beim 1. FC Saarbrücken und konnte bisher in sieben Pflichtspielen drei Siege mit seiner Mannschaft feiern. Nach der Niederlage gegen Wiesbaden ging der Strippenzieher allerdings hart mit seiner Truppe ins Gericht. Man „könne in der 3. Liga keine Punkte holen, wenn man vier Tore in einer Halbzeit bekommt und so desaströs reagiert“, so der gebürtige Koblenzer.

Historie: Der 1. FC Saarbrücken hat in seiner Vereinshistorie einige Höhen und Tiefen durchlaufen. Vom Gründungsmitglied der Bundesliga bis zur fünften Spielklasse war alles mit dabei. In der Saison 2019/2020 konnte bereits am 23. Spieltag der wiedermalige Aufstieg der Saarbrücker in die 3. Liga gefeiert werden. Grund dafür war der Abbruch der Liga wegen des kursierenden Corona-Virus. Saarbrücken wurde als quotientenstärkster Teilnehmer die Meisterschaft der Regionalliga Südwest zuerkannt und der Aufstieg in die 3. Liga war perfekt. In der gleichen Saison konnten außerdem fulminante DFB-Pokalsiege gegen den Bundesligisten 1. FC Köln und die Zweitligisten Karlsruher SC, Fortuna Düsseldorf und Jahn Regensburg gefeiert werden. Somit gelang dem FCS als erster Klub der Regionalliga das Erreichen des Halbfinals des DFB-Pokals.

Bisherige Bilanz: Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Vereine im November 2020 hatte der FCS die Nase vorn. Bereits in der 47. Minute netzte Shipnoski zum 2:0-Endstand ein und besiegelte so den Auswärtssieg der Saarländer im Sportpark Höhenberg. Doch die Viktoria revanchierte sich dafür beim zweiten Aufeinandertreffen im März 2021. Die Kölner konnten das Spiel in der Nachspielzeit durch ein Tor von Timmy Thiele mit 3:2 für sich entscheiden, nachdem die Mannschaft zur Halbzeit zunächst 0:1 hinten lag.

Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Saarbrücken ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Im Free-TV ist es im WDR Fernsehen (ab 14:00 Uhr) und beim SR (ab 13:58 Uhr) zu sehen sein. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) und den Liveticker auf der Viktoria-Homepage werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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