Viktoria empfängt das Team der Stunde

Nach dem Auswärtsspiel in Aue steht für die Viktoria das nächste Highlight an. Am Mittwochabend gastiert Rot-Weiss Essen im Sportpark Höhenberg und die Mannschaft von Uwe Koschinat kommt mit reichlich Selbstvertrauen.

Als Koschinat das Traineramt am 18. Spieltag übernahm, stand Essen mit nur 16 Punkten auf einem direkten Abstiegsplatz. Doch seitdem hat sich das Blatt gewendet. Sechs der letzten sieben Partien konnte RWE gewinnen, die letzten drei sogar ohne Gegentor. Besonders auswärts ist das Team stark: Drei Siege in Folge. Mit 19 Punkten in der Rückrunde ist Essen derzeit die formstärkste Mannschaft der Liga.

Trotz Essens starker Form kann die Viktoria mit breiter Brust ins Spiel gehen. Seit 2012 gab es zu Hause keine Niederlage gegen RWE. In neun Heimspielen stehen drei Siege, fünf Unentschieden und nur eine Niederlage zu Buche. Auch der Gesamtvergleich fällt positiv aus: In 19 Begegnungen der Regionalliga West und 3. Liga gewann Viktoria achtmal, sechsmal teilte man sich die Punkte, fünfmal siegte Essen.

Viktoria-Trainer Olaf Janßen hat gegen Koschinat noch nie verloren. In drei direkten Begegnungen blieb er ungeschlagen. Auch Koschinats Bilanz gegen die Viktoria ist ausbaufähig: In zehn Spielen gelangen ihm nur zwei Siege. Der letzte Erfolg liegt bereits mehr als zwölf Jahre zurück, als er noch Fortuna Köln coachte. Seitdem blieb er siebenmal in Folge ohne Dreier gegen die Viktoria.

Ein Schüssel zum Erfolg: Essen nicht in Führung kommen lassen

RWE ist eine Mannschaft, die mit einer Führung im Rücken schwer zu knacken ist. In 13 Spielen gingen sie in Front, zehnmal brachten sie den Vorsprung ins Ziel, dreimal gab es ein Remis. Eine Niederlage nach Führung? Fehlanzeige. Umso wichtiger wird es sein, von Beginn an wach zu sein und dem Gegner keine einfachen Chancen zu gewähren. Sowohl Viktoria als auch Essen müssen auf wichtige Stützen verzichten. Kapitän Christoph Greger fehlt gelbgesperrt, während bei den Gästen Tom Moustier aussetzen muss. Beide Teams müssen also umstellen.

Essen bringt einiges an Erstliga-Erfahrung mit. Jimmy Kaparos, Ahmet Arslan, Torben Mühsel, Julian Eitschberger und Klaus Gjasula haben zusammen 57 Bundesliga-Partien absolviert. 

Wiedersehen mit Michael Schultz

Ein bekanntes Gesicht kehrt zurück nach Höhenberg. Michael Schultz, inzwischen Essens Kapitän, spielte in der Rückrunde 2020/2021 auf Leihbasis für die Viktoria und hinterließ einen starken Eindruck. Nach seiner Zeit in Braunschweig kehrte er im Januar 2023 zurück an die Schäl Sick und absolvierte insgesamt 75 Partien für unser Team. Im Sommer folgte dann der Wechsel an die Hafenstraße, wo er direkt zum Kapitän ernannt wurde.

Mit der starken Heimserie gegen Essen im Rücken und der Unterstützung der Fans im Sportpark will unsere Viktoria am Mittwoch die drei Punkte in Köln behalten. Es wird ein intensives Duell auf Augenhöhe – und die Jungs mit dem V auf der Brust sind bereit!

Viktoria – das V steht für Vussball!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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