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Viktoria-Pokalhistorie: Erst Bayern, dann Werder – gab's schonmal!

Rekordspieler Mike Wunderlich (links) war beim letzten Sieg der Viktoria im DFB-Pokal gegen Union Berlin dabei (Foto: Viktoria Köln)

Viktoria Köln kann in seiner Geschichte auf eine lange Pokalhistorie schauen: Kämpfe gegen den BVB, ein Erstrunden-Kracher gegen Werder Bremen oder das jüngste Highlight gegen den FC Bayern München - wir wollen mit Euch vor dem Erstrundenspiel gegen Bremen auf die letzten Jahrzehnte schauen! 

 

Als man den BVB ins Entscheidungsspiel schickte 

 

Erstmals dabei war Viktoria Köln im DFB-Pokal 1934, dort schied man gegen die SpVgg Fürth aus. Doch es war das Jahr 1974/75, als Viktoria Köln deutschlandweit für Furore sorgte. Und das nicht nur, weil man die Stuttgarter Kickers (4:0), den TSF Usingen (6:1) und Eintracht Braunschweig (2:1) aus dem Pokal kegelte – denn im Achtelfinale kam Borussia Dortmund in den Sportpark Höhenberg. Schwarzgelb kam auf der Schäl Sick zunächst auch nach Verlängerung nicht über ein 0:0 hinaus, sodass es ins Entscheidungsspiel ging. Dort gewann der Favorit aus dem Ruhrpott dann im damals neugebauten Westfalenstadion mit 3:0.  

 

Vier Jahre später, 1978, schaffte Viktoria es wieder in die zweite DFB-Pokalrunde. 4:1 gewann man in der ersten Runde gegen den ASV Burglengenfeld, gegen den SV Südwest Ludwigshafen war danach allerdings Schluss (2:4). 

 

Erst gegen die Bayern dann gegen Werder – das gab’s schonmal 

 

Im Folgejahr war der Verein von der Schäl Sick erneut in der 2. Hauptrunde vertreten. Erst der Sieg gegen Zweitliga-Konkurrent TeBe Berlin (1:0), dann das große Los: Die Bayern kommen nach Höhenberg! Mit 3:1 gewannen die Münchener um Trainer Pal Csernai, die Tore erzielten Dieter Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Wolfgang Dremmler. Bernd Ochmann verkürzte für Viktoria zwischenzeitlich auf 1:2. Im Sportpark Höhenberg standen für den SC Viktoria unter anderem Jürgen Jendrossek und Bernd Hermes auf dem Feld, Trainer war Ernst-Günter Habig.  

 

Im Folgejahr dann war der SV Werder Bremen Gegner in der 1. Runde – eine Parallele zu diesem Jahr. Ob uns wieder so ein torreiches Spektakel bevorsteht? Damals jedenfalls gab es im Weserstadion einen 6:3-Sieg (n.V.) für Bremen zu bestaunen. Zunächst gingen die Gastgeber durch Treffer von Benno Möhlmann und Erwin Kostedde in Führung, die Viktoria-Tore von Eckhard Fischer und Matthias Brücken schickten die Partie in die Verlängerung. Dort traf dann Norbert Meier doppelt, zudem trug sich Uwe Reinders in die Torschützenliste ein und Benno Möhlmann traf zum 6:3-Endstand – der Treffer von Jürgen Jendrossek war letztlich zu wenig.  

 

1991/92 ging es für Viktoria Köln dann nochmal ins Achtelfinale. Den SV Blau-Weiß 69 (2:0) sowie Waldhof Mannheim (1:0) räumte man aus dem Weg, dann kamen die Stuttgarter Kickers. Der 2022 im Alter von 51 Jahren viel zu früh verstorbene Frank Klemmer glich vier Minuten vor Schluss für Viktoria zum 1:1 aus, somit ging es gegen die Kickers in die Verlängerung. Matthias Imhof entschied mit dem 2:1 dann endgültig die Begegnung.  

 

Erstrunden-Sieg gegen Union und 50.000 gegen Bayern 

 

Springen wir bei all der Nostalgie nun in die Zeit der „neuen” Viktoria. 2014 war man erstmals wieder dabei, 2:4 hieß es am Ende in der ersten Runde gegen Hertha BSC. Im Folgejahr dann wieder ein Hauptstadtklub, diesmal kam Union nach Höhenberg. Zwar gingen die Gäste durch einen Treffer von Collin Quaner in Führung, doch ein Doppelschlag von Mike Wunderlich und Jules Reimerink besiegelte den überraschenden Sieg des damaligen Regionalligisten Viktoria Köln. In Runde zwei war Bayer Leverkusen dann eine Nummer zu groß (0:6). 

 

 

Seitdem wartet man in Höhenberg auf einen Sieg im DFB-Pokal, auch wenn es gegen Nürnberg (6:7 n.E.), RB Leipzig (1:3) und die TSG Hoffenheim (2:3 n.V.) eng wurde. Im letzten Jahr dann das große Los: Der FC Bayern kam wieder zur 1. Runde nach Köln! Es ging rüber nach Müngersdorf, 50.000 Zuschauende waren im RheinEnergieSTADION dabei. Nun also kommt Werder Bremen nach Höhenberg. Auch wenn das Spiel bereits ausverkauft ist, könnt Ihr mit dabei sein: 

 

Das Vussballradio Schäl Sick geht ab 15:20 Uhr LIVE und kostenlos auf Sendung, bei Sky könnt Ihr die Partie zudem im Einzelspiel (Sky Sport 5) sowie in der Konferenz (Sky Sport 1) LIVE verfolgen! 

 

 

Viktoria – das V steht für Vussball!   

 

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