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„Das ist seine DNA“ - Janßen und Franz Wunderlich über Mike-Wunderlich-Transfer

"Läuft strahlend durch den Sportpark Höhenberg" - Franz Wunderlich (Foto: Sebastian Pochiecha/Viktoria Köln)

15.12.2022

Mike is back! Unser Rekordspieler Mike Wunderlich schließt sich zum neuen Jahr wieder Viktoria Köln an. Wie in der gestrigen Mitteilung versprochen, haben wir einen Tag nach der Verkündung mit Cheftrainer Olaf Janßen sowie Sportvorstand und Vater Franz Wunderlich gesprochen. Hier gibt es die kompletten Statements im Video.

Olaf Janßen: „Das ist schon eine herausragende Leistung!“

Olaf, wie sehr freust du dich, dass Mike nun wieder das Viktoria-Trikot tragen wird?

„So traurig ich über seinen Abschied war vor anderthalb Jahren, so sehr freuen wir uns jetzt, dass Mike wieder dahin zurückgekommen ist, wo er hingehört! Das kam überraschend, aber umso größer die Freude.“

Mike selbst hat gesagt, er kennt den Sportpark so gut wie sein eigenes Wohnzimmer. Was kann er der Mannschaft auf und neben dem Platz mitgeben?

„Da kann man eigentlich sagen, dass er schon viel mitgegeben hat, als er damals gegangen ist. Denn damit mussten natürlich andere Jungs in die Verantwortung gehen, weil Mike nicht mehr da war. Da bin ich mit der Entwicklung der Mannschaft bezüglich Hierarchie und Führung unfassbar glücklich. Allen voran unser Kapitän Cello (Marcel Risse, Anm. d. Red.), der eine ganz andere Art als Mike hat. Aber das war extrem wichtig, weil dadurch andere Spieler wie Chris Greger, Moritz Fritz, Simon Handle usw. wachsen konnten. Das war wichtig, denn das wäre unter anderen Umständen nicht entstanden. Daran wird sich aber auch mit der Rückkehr von Mike nichts ändern, er hat ja ab Sommer auch andere Pläne. In dem halben Jahr kann er uns natürlich unterstützen und vor allem dem Platz helfen in der sicherlich schweren Rückrunde."

Was kann ein erfahrener Spieler wie Mike den vielen jungen Spielern in unserem Kader mitgeben?

„Mike ist jemand, der andere mitreißt, der aufgrund seiner Erfahrung und seiner Qualität den Jungs hilft. Das ist seine DNA. Damit wird er sicherlich auch unser Trainingsniveau anheben. Er war immer schon jemand, der junge Mitspieler gefordert und gefördert hat. Das wird er auch jetzt in der Rückrunde tun.“

Mike hat in Kaiserslautern maßgeblich mit zum Aufstieg beigetragen und in der laufenden Hinrunde 4-mal in 15 Spielen getroffen. Was kann er speziell mit der Zweitliga-Erfahrung der Mannschaft mitgeben?

„Für ihn persönlich war der Wechsel auch mit einem Reifeprozess verknüpft. Ich glaube der Transfer hat damals allen Seiten gutgetan. Für Mike selbst natürlich durch die Erfahrung, mal nicht ‚seinen Sportpark‘ zu haben, sondern irgendwo auf eigenen Füßen zu stehen. Die Zeit war für ihn mit dem Aufstieg natürlich enorm erfolgreich. Und welchen Stellenwert er sich im Umfeld von Kaiserslautern erspielt und erarbeitet hat, sieht man an den Reaktionen zu seiner Rückkehr zu uns.“

Du sprichst die Reaktionen an. Zeigt das auch, was Mike für ein ‚Typ‘ ist?

„Wenn man das Ganze in nur anderthalb Jahren schafft und dann auch noch bei einem Verein wie Kaiserslautern […], das ist schon eine herausragende Leistung, die Mike dort vollbracht hat. Das hätte ich ihm vielleicht noch ein paar Jahre früher gewünscht, dann wäre es für ihn vielleicht noch höher gegangen.“

Bei uns besteht eine besondere Konstellation mit Franz Wunderlich als Sportvorstand und zugleich Vater von Mike. Wie hast du Franz in den letzten Tagen erlebt?

„Die beiden haben natürlich eine besondere Reise hinter sich. Das ist wahrscheinlich einmalig im deutschen Profivussball. Wenn man so nah dabei ist, sieht man, mit wie viel Liebe und Leidenschaft die beiden das Projekt hier vorangetrieben haben. So merkt man Mike die Freude an, aber nicht weniger seinem Vater. Franz geht hier strahlend durch den Sportpark, das tun wir derzeit natürlich alle.“

Hier gibt es die kompletten Statements im Video.

Vater und Sportvorstand Franz Wunderlich: „Das ist wie Schwimmen“

Der ein oder andere hat die Meldung gestern für einen Aprilscherz im Dezember gehalten – das ist aber nicht der Fall. Wie schnell ging der Transfer vonstatten?

„Die Ereignisse haben sich ein wenig überschlagen. Vor etwa einer Woche habe ich mit Olaf darüber gesprochen, als ich nach einem längeren Gespräch das Gefühl hatte, dass Mike dazu bereit ist, auf manche Dinge zu verzichten. […] Daraufhin habe ich mit Olaf, wie wir das bei jedem Spieler machen, die sportliche Bewertung vorgenommen. Das war die Bedingung. Dann waren wir beide uns relativ schnell einig, dass wir glauben, dass Mike uns weiterhilft.“

Mike hat in Kaiserslautern nicht nur zum Aufstieg beigetragen, sondern auch viermal in der 2. Bundesliga getroffen. Was denkst du, wie kann er der Mannschaft jetzt weiterhelfen?

„Mike hat in all den Jahren bei der Viktoria schon eine Menge Druck ausgehalten. Da kann er gut mit umgehen. Mike ist trotz seines Alters in einem wunderbaren körperlichen Zustand, er weiß wo das Tor steht. Das ist wie Schwimmen – du kannst es oder du kannst es nicht. Man muss ihm natürlich auch das ein oder andere Spiel Zeit geben, denn wir haben keine wirkliche Vorbereitung.“

Wie ist es für dich ganz persönlich, dass dein Sohn nun zurückkommt?

„Die Medaille hat ja bekanntlich immer zwei Seiten. Auf der einen Seite muss ich natürlich professionell sein und als Verantwortlicher schauen, was für unsere Mannschaft das Beste ist. Auf der anderen Seite bin ich auch Vater und weiß, wie gerne Mike in Köln ist und freue mich für ihn. Aber auch darauf, dass wir vussballerisch Qualität dazugewonnen haben.“

Hier gibt es die kompletten Statements im Video.

Viktoria – das V steht für Vussball! 

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