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NLZ-Ergebnisse KW 48: "brutal stolz" - U19 und U17 mit erfolgreichem Jahresabschluss

1:1-Torschütze für die Viktoria: Romeo Aigbekaen (Foto: Besnik Abazaj/Viktoria Köln)

03.12.2022

"Der Sieg war sehr wichtig" - U17-Cheftrainer Martin Grund hatte am Samstagabend allen Grund zum Jubeln. Im Spitzenspiel gegen Alemannia Aachen gewann seine Mannschaft durch einen Doppelpack von Elyas Aydin mit 2:0 und geht mit acht Siegen aus neun Spielen in die Mittelrheinliga-Winterpause. Unterstützt von der U19, die zuvor eine super Leistung bei Bayer Leverkusen gezeigt hatte und sich mit einem Punkt belohnt hat. 

"Es war in der ersten Halbzeit ein sehr schwieriges Spiel, ein Abnutzungskampf", sagte Grund nach Abpfiff des U17-Spiels. "Fairerweise muss man sagen, dass Aachen im ersten Durchgang noch ein Stück weit besser war. Aber dann in der zweiten Halbzeit waren wir klar die bessere Mannschaft, haben hinten den Laden dichtgehalten. Dann hat Elyas (Aydin, Anm. d. Red.) das Spiel mit zwei schönen Toren entschieden. Der Sieg war sehr wichtig!"

In der ersten Halbzeit hatte es sehr wenige Torchancen auf beiden Seiten gegeben, die Aachener versuchten immer wieder über die halblinke Seite gefährlich zu werden. Dies gelang der Viktoria erst im zweiten Durchgang, doch war es Kapitän und Sechser Elyas Aydin, der per Weitschuss für den Dosenöffner sorgte. Aus knapp 30 Metern zog der Mittelfeldmann ab und versenkte das Leder im langen Eck. Bei seinem zweiten Treffer stand Aydin goldrichtig und musste aus kurzer Distanz nur noch einschieben. 

Die U16 unterdessen bestritt am Sonntag ihr letztes Testspiel 2022, gegen den Bonner SC kam das Team von Trainer Pietro Schiavo nach frühem 0:3-Rückstand nochmal zurück, die letzten beiden Torschützen des Kalenderjahres sind Colin Greis und Sejoba Barnes beim 2:3. Das Statement des Trainers findet ihr auf unseren Kanälen auf Instagram und Facebook!

Wilhelm „Brutal stolz“ – U19 holt mehr als verdienten Punkt in Leverkusen!

Was für ein Jahresabschluss! Im Rheinkracher bei Bayer Leverkusen holt unsere U19 beim 1:1 einen Punkt. Nachdem die Leverkusener durch Zidan Sertdemir in Führung gingen (21.), sicherte ein Kopfball von Romeo Aigbekaen der überlegenen Wilhelm-Elf spät einen Punkt. Damit haben unsere A-Junioren das Bundesliga-Jahr 2022 mit vier Punkten aus den Nachbarschaftsduellen gegen den 1. FC Köln und Bayer Leverkusen abgeschlossen.

Ausgangslage: Mit einem Sieg aus dem angesprochenen Derby gegen den 1. FC Köln (2:0) ging es für unsere Mannschaft am Samstagmorgen ins Ulrich-Haberland-Stadion. Dabei musste das Trainerteam um Marian Wilhelm auf wichtige Säulen wie Kapitän Kian Assadollahi, Jonah Sticker, Eray Isik oder Kaden Amaniampong verzichten.

Spielverlauf: Viele Torchancen hatte der erste Durchgang nicht zu bieten – doch eiskalte Leverkusener nutzten eine der wenigen in Person von Zidan Sertdemir, der aus etwa 20 Metern mit links in die lange Ecke zielte und Juri Schüchter im Kasten der Viktoria keine Chance ließ (21.). Die Viktoria fand nach dem Rückstand immer besser in die zweikampfgeprägte und von beiden Mannschaften leidenschaftlich angegangene Partie. Gute Chancen ließen etwa Josia Walther und Luca de Meester aus, stimmten die rund 600 Zuschauer:innen im Schatten der BayArena aber auf einen heißen Kampf in Hälfte zwei ein.

Und den sollten sie bekommen: Die Viktoria nun mit deutlich mehr Ballbesitz als noch in Durchgang eins, die mutige Defensive wurde im Spielaufbau sicherer und schaffte es, die schnellen Romeo Aigbekaen, Salvatore Giambra und Fabrizio Fili immer wieder in die Tiefe zu schicken. Und Aigbekaen sorgte dann sieben Minuten vor Schluss für großen Jubel auf der Schäl-Sick-Bank: Per sattem Kopfball erzielte der Flügelflitzer, der bereits gegen den 1. FC Köln traf, das 1:1 und hauchte seiner Mannschaft nochmal zusätzlichen Mut ein. Mit etwas mehr Glück bei Standards oder einem Schuss von Luca de Meester, der an die Latte ging, wäre wohl auch ein Sieg drin gewesen. Doch auch so verließ Marian Wilhelm, der im Kreis nach Abpfiff von einem „überragenden Spiel“ sprach, das Feld mit einem Lächeln. Auch wenn er im kommenden Bundesliga-Spiel gegen Hilden im neuen Jahr auf Hassan Ali verzichten muss, der das Feld mit Gelbrot vorzeitig verließ.

Aufstellung Viktoria: Juri Schüchter – Salvatore Giambra, Ramez Masry, Zoumana Keita, Enno Lang – Kaan Karaduman (77. Joel Udelhoven) – Koray Örgün (72. Hassan Ali), Luca de Meester, Fabrizio Fili (93. Rexhep Ajdari), Romeo Aigbekaen – Josia Walther (72. Oshomah Ichue)

Tore: 1:0 Zidan Sertdemir (21.), 1:1 Romeo Aigbekaen (83.)

Trainer Marian Wilhelm: „Wir waren über 90 Minuten gewillt, an unsere Grenzen zu gehen. Das ist gegen eine solche Top-Mannschaft auch absolut von Nöten. Ich bin brutal stolz, wie wir Vussball spielen! Wir haben hinten wie vorne in allen Spielphasen eine richtig gute Partie gemacht!“

Viktoria – das V steht für Vussball! 

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