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Jahres-Rückblick 01/2022: Verspäteter Anfang und sechs wichtige Punkte im Januar

Marcel Risse (links) und David Philipp (rechts) feiern Seokju Hong (Mitte), der in drei Spielen im Januar traf (Foto: Besnik Abazaj/Viktoria Köln)

02.12.2022

Das Vussballjahr 2022 neigt sich dem Ende zu. Und gemeinsam wollen wir mit Euch auf ein turbulentes Jahr zurückschauen. Selbstverständlich fangen wir im Januar an – einem durchweg verrückten Monat.

Denn nach einem katastrophalen Dezember 2021, in der die Viktoria alle 3.Liga-Spiele verlor, brachte die Winter-Vorbereitung neue Euphorie in die Mannschaft. Olaf Janßen und sein Trainerteam hatten an den richtigen Stellschrauben gedreht, zu sehen war das gleich im ersten Test gegen Borussia Mönchengladbach. Im Schatten des Borussia-Parks gingen die Fohlen zunächst durch ein Tor von Lazlo Benes in Führung (4.), ein Doppelpack von Seokju Hong jedoch drehte die Partie zu Gunsten der Viktoria (21. und 58.). Zwar konnte Alassane Pléa noch zwischenzeitlich ausgleichen (62.), doch Patrick Sontheimer entschied die Partie wenige Minuten vor Schluss zum 3:2-Sieg der Viktoria (83.).

Und auch der nächste Test sollte erfolgreich verlaufen: Gegen den damaligen Regionalligisten gewann unsere Mannschaft mit 4:2, Chris Greger (14.), Seokju Hong (38.), David Philipp (74.) und Simon Handle (78.) trugen sich im leeren Sportpark Höhenberg in die Torschützenliste ein. Doch wirklich eingeplant war das Spiel gegen RWE ursprünglich nicht: Am zweiten Januar-Wochenende sollte es für unsere Mannschaft laut Spielplan nach Zwickau zum ersten 3. Liga-Spiel 2022 gehen, doch bei den Sachsen sorgten zu viele positive Corona-Fälle für eine Spielverlegung in den Februar.

Und so war der SC Verl der erste Liga-Gegner unserer Jungs 2022. Ein ganz besonderer Tag sollte es für die Viktoria werden. Nicht nur, weil man gegen die Ostwestfalen den Negativtrend in der Liga stoppen konnte, es war auch die Geburtsstunde unseres Vussballradio Schäl Sick. Eine Blindenreportage bei Viktoria Köln – das hatte es vorher noch nie gegeben! Und die lange Vorarbeit von Initiator Jakob Settgast hatte sich ausgezahlt – schließlich hatte er mit Tom Bayer eine Kommentatoren-Legende in den Sportpark gebracht. Gemeinsam mit den im Wechsel kommentierenden ehrenamtlichen Reportern sah Bayer einen 5:2-Sieg der Viktoria.

Dabei ging es gar nicht mal so gut los: Cyrill Akono traf früh zur Halbzeit-Führung des SC Verl (8.), doch nach der Pause legte die Viktoria richtig los: Ausgleich durch Jeremias Lorch (49.), sehenswerter Führungstreffer durch Lenn Jastremski (56.) – die Viktoria war auf Kurs. Ein Doppelpack in der Schlussphase von David Philipp (83. und 89.) war dabei noch nicht der letzte Vers, Nico Ochojski verkürzte für Verl (90.+1.), Seokju Hong baute seinen Lauf im Januar aus (90.+2.). Die Viktoria war also wieder voll da!

Und das bekam auch Waldhof Mannheim zu spüren. Im Flutlicht des Carl-Benz-Stadions gewann unsere Mannschaft am Spieltag darauf mit 1:0, getroffen hatte David Philipp mit seinem ikonischen blauen Turban. Generell waren unsere Jungs hart im Nehmen, Patrick Koronkiewicz und Lenn Jastremski mussten noch in Durchgang eins verletzungsbedingt raus. Dazu gesellte sich Daniel Buballa, der zur Halbzeit angeschlagen in der Kabine blieb. Doch nach Wiederbeginn dauerte es keine 60 Sekunden, David Philipp versank das Leder aus knapp 20 Metern im Netz. Der Torschütze selbst musste eine Viertelstunde vor Schluss selbst noch ausgewechselt werden, die beste Chance der Mannheimer hatte Hamza Saghiri – gegen seinen früheren und kommenden Arbeitgeber traute sich der Mittelfeldmann aber nicht zu treffen.

Alle Tore im Video findet ihr hier!

Und so startete man auf der Schäl Sick mit sechs Punkten ins neue Jahr. Einziges Manko: Das letzte Januar-Spiel verlor man zu Hause gegen 1860 München (0:1), den entscheidenden Treffer schoss Marcel Bär für die Löwen in Hälfte eins (38.). Viel los war dann noch am Deadline Day: Jamil Siebert fand den Weg aus Düsseldorf nach Höhenberg, ebenso wie Kevin Rauhut unterschrieb der Innenverteidiger noch am 31. Januar auf der Schäl Sick.

Viktoria – das V steht für Vussball! 

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