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Georg Koch wird Teammanager, „Schäl-Sicker“ Alexander Bade übernimmt Torwarttrainer-Posten

Künftig gemeinsam im Staff: Alexander Bade (links) als Torwart-Trainer, Georg Koch (rechts) als Teammanager (Fotos: Besnik Abazaj/Viktoria Köln)

17.11.2022

Alexander Bade (52) wird neuer Torwart-Trainer bei Viktoria Köln. Der gebürtige Berliner stößt im Anschluss an das Bitburger-Pokalspiel gegen den FC Pesch am Samstag (15:30 Uhr) in das Trainerteam um Olaf Janßen (56). Damit tritt er die Nachfolge von Georg Koch (50) an, der seit dem Ausscheiden des ehemaligen Teammanagers Markus Lützler (48) auch dessen Aufgaben in Doppelfunktion übernommen hatte und künftig offiziell als Teammanager fungieren wird.

„Zunächst einmal möchte ich mich bei Georg Koch für seinen immensen Einsatz in den letzten Wochen bedanken. Er hat trotz seiner gesundheitlich sicher nicht einfachen Situation hier ein Pensum abgespult, vor dem man nur den Hut ziehen kann“, erklärt Cheftrainer Olaf Janßen: „Nun bedaure ich einerseits, Georg als Torwart-Trainer zu verlieren, freue mich aber andererseits, mit ihm einen erfahrenen Ex-Profi als Teammanager zu haben, der weiß, was in einer Kabine abläuft und bei den Jungs großes Ansehen genießt.“

Georg Koch, seit 2020 im Nachwuchsleistungszentrum und seit Sommer 2021 Torwart-Trainer der Drittliga-Profis, erklärt: „Es wäre schwierig geworden, in der Kürze einen Teammanager zu finden. Da ich nun schon etwas länger im Verein bin, weiß ich, was auf dieser Position erwartet wird. Zudem hatten wir das Glück, das Alex Bade als Torwart-Trainer auf dem Markt war und sich bereit erklärt hat, die Aufgabe zu übernehmen. Und ich bin überzeugt, dass es ein guter Zeitpunkt ist, bei unseren jungen Torhütern noch einmal neue Impulse zu setzen, Alex wird sicher ein paar neue Elemente mit einbringen. Das kann nur fördernd sein, ich denke, wir haben eine Top-Lösung gefunden.“

„Auf der Position des Torwart-Trainers können wir Georg durch Alex Bade mit einem erstklassigen Mann ersetzen, der nicht nur in Köln tief verwurzelt ist, sondern auch auf internationalen Stationen wertvolle Erfahrung in verschiedenen Positionen sammelte“, sagt auch Janßen. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit ab der kommenden Woche.“

Alexander Bade geht es genauso: „Olaf und Franz Wunderlich, mit denen ich noch zusammengespielt habe, hatten mich mal angesprochen – Georg kannte ich früher nur als Gegner – dass es jetzt so schnell funktioniert hat, freut mich sehr. Ich möchte endlich wieder auf dem Platz arbeiten und freue mich auf die Arbeit mit einem jungen und spannenden Torwart-Team. Ich habe einige Spiele von Ben Voll gesehen, natürlich auch das Pokalspiel gegen die Bayern. Er spielt bislang eine gute Saison. Dazu Elias Bördner als ebenfalls junger Torwart mit großem Potenzial und Kevin Rauhut als erfahrener Mann und guter Typ, wie ich höre. Ich kann es kaum erwarten, nächste Woche mit den Jungs loszulegen.“

Was ihm die Entscheidung zusätzlich leicht gemacht hat, verrät Bade auch: „Ich wohne hier um die Ecke, ich bin auch ein ‚Schäl-Sicker‘ und kann mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, das ist natürlich sehr angenehm. Nach drei Jahren mit Jobs im Ausland und der Vamilie in Köln bin ich froh, dass ich wieder zuhause wohnen kann.“

Der Ex-Profi startete im Sommer 2009 beim 1. FC Köln – wo er als aktiver Keeper von 1991 bis 1994 und 2000 bis 2006 unter Vertrag stand – seine Torwarttrainer-Laufbahn im Team um Zvonimir Soldo und blieb dem Verein bis zum Januar 2018 treu. Anschließend wechselte Bade gemeinsam mit Peter Stöger (56), mit dem er viereinhalb Jahre am Geißbockheim zusammenarbeitete, für eine Halbserie zu Borussia Dortmund. 2019 wurde der Berliner Sportkoordinator bei Austria Wien, im darauffolgenden Jahr bekleidete er in der österreichischen Hauptstadt in Doppelfunktion auch die Position des Torwart-Trainers. Im Sommer 2021 ging der 52-Jährige erneut gemeinsam mit Stöger für ein halbes Jahr zu Ferencvaros Bukarest.

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