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Gegnercheck: Am Sonntag gilt es die beste Defensive der Liga zu knacken

Simon Handle traf 2019 im ersten Duell zwischen Viktoria und Ingolstadt zum 1:0 (Foto: Viktoria Köln)

28.10.2022

Beste Defensive, Top-Transfers, „klarer Plan“ – Olaf Janßen und seine Viktoria-Elf erwartet am Sonntag (14 Uhr) ein beinharter Gegner. Wir haben die Schanzer für Euch etwas genauer unter die Lupe genommen.  

Letztes Spiel: Nicht nur die Viktoria feierte zuletzt einen 3:0-Auswärtserfolg (in Hennef), die Ingolstädter nahmen am vergangenen Wochenende das gleiche Ergebnis mit an die Donau. Für den FCI trafen Pascal Testroet (10.), David Kopacz (23.) und Marcel Costly (50.) gegen VfB-Keeper Sebastian Mielitz, dessen Name in diesem Gegnercheck nochmal auftauchen soll. Für die Schanzer war das 3:0 der dritte Sieg in Folge, seit acht Pflichtspielen ist Ingolstadt ungeschlagen.

Spieler im Fokus: Daran, dass der FCI mit bisher neun Gegentoren die beste Defensive der Liga stellt, hat ein Mann sicherlich einen großen Anteil: Visar Musliu. Der nordmazedonische Innenverteidiger kam im Januar vom FC Fehérvár an die Donau, wurde auf Anhieb Stammspieler in der 2. Bundesliga. Mit 27 Jahren hat Musliu schon einiges erlebt: Unter bereits 42 Länderspielen für Nordmazedonien finden sich unter anderem drei EM-Auftritte 2021 sowie 90 Minuten beim 2:1-Erfolg über Deutschland wieder. Zudem kickte der 1,87-Meter-Mann bereits in der Schweiz (FC St. Gallen), dem Kosovo (FC Prishtina), seiner Heimat Nordmazedonien (Vardar Skopje sowie Shkendija Tetovo) und zuletzt in Ungarn (FC Fehérvár).

Kader: Mit 700.000 Euro ist Musliu laut Transfermarkt.de gemeinsam mit Neuzugang Pascal Testroet der wertvollste Akteur in den Reihen der Schanzer. Zusammen mit Sturmkollege Patrick Schmidt (beide fünf Tore) und Tobias Bech (sechs Treffer) sorgt Testroet regelmäßig für Schweißausbrüche in den Abwehrreihen der 3. Liga. Außerdem ist der Stürmer neben Calvin Brackelmann (23, vorher VfB Lübeck), Marcel Costly (26/Mannheim), und Keeper Marius Funk (26/Fürth) einer von mehreren Neuzugängen, die es im Kader von Rüdiger Rehm direkt zum Stammspieler geschafft haben.

Trainer: Besagter Rüdiger Rehm übernahm die Mannschaft des FCI im Dezember 2021 noch in der 2. Bundesliga. Trotz des Abstiegs war ersichtlich, dass die Verantwortlichen des FC Ingolstadt langfristige Pläne mit Rehm haben. Schließlich war der 43-Jährige zuletzt vier Jahre lang Cheftrainer des SV Wehen Wiesbaden und hatte mit 1,63 einen beachtlichen Punkteschnitt vorzuweisen. Ebenso wie bisher keine Niederlage gegen die Viktoria (ein Sieg, zwei Unentschieden) was sich im besten Fall am Sonntag ändert.

Stadion: Für diese Mission reist die Viktoria am Wochenende in den Audi-Sportpark. Die über 15.000 Zuschauer:innen fassende Sportstätte wurde 2010 erbaut und soll etwa 20 Millionen Euro gekostet haben. Neben Bundesliga-, Zweitliga- und 3.Liga-Spielen des FCI fanden im Stadion an der Donau schon einige Junioren- und Frauennationalspiele statt.

Begegnungen: Und ein Spiel im Audi-Sportpark wird wohl vielen Menschen noch lange im Kopf bleiben: Etwa Olaf Janßen, der am 6. Februar 2021 sein Comeback als Viktoria-Trainer gab. Oder dem damaligen FCI-Keeper Fabijan Buntic, der in der 3. Minute der Nachspielzeit zum 1:1-Ausgleich traf. Oder den Fans des FCI, die nur eine Minute später noch den 2:1-Siegtreffer feierten, nachdem Caniggia Elva gegen den damaligen Viktoria-Keeper Sebastian Mielitz in einer völlig verrückten Partie einnetzte. Dabei hatte Ingolstadt damals das erste Mal etwas zu feiern gegen die Viktoria, denn die drei Duelle zuvor gingen jeweils an die Schäl Sick (3:0, 1:0, 2:0).

Historie: Der FC Ingolstadt 04 entstand 2004 aus einer Fusion der Fußballabteilungen des MTV und des ESV Ingolstadt. An den Start ging man in der viertklassigen Oberliga Bayern und schaffte schon 2006 den Sprung in die damals dritthöchste Spielklasse, die Regionalliga Süd. Wiederum zwei Jahre darauf feierte der FCI den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Mit Trainer Ralph Hasenhüttl (heute FC Southampton) wurde man 2015 sogar Bundesligist, nach Platz 11 im Debütjahr endete die erstklassige Zeit Ingolstadts 2017. Es folgten zwei Jahre 2. Bundesliga, zwei Jahre 3. Liga und in der vergangenen Spielzeit der Wiederabstieg als Tabellenletzter des Unterhauses. Für den derzeitigen Tabellendritten der 3. Liga sollte das Ziel wohl der erneute Wiederaufstieg sein.

Das sagt Olaf Janßen: „Ingolstadt ist in der Defensive sehr stabil, lässt dem Gegner sehr wenige Torchancen zu. Für die 3. Liga haben sie mit Schmidt und Testroet dazu noch zwei herausragende Stürmer. Sie haben einen klaren Plan, den sie konsequent verfolgen. Demnach wird es kein einfaches Spiel, aber wir freuen uns darauf, auf so einen Gegner zu treffen.

Tickets: Tickets für die Partie im Audi-Sportpark am Sonntag könnt ihr Euch über den Online-Ticketshop des FCI sichern. Vollzahler-Tickets gibt es zwischen 14 und 26 Euro pro Karte.

Partie in den Medien: Magenta Sport überträgt die Partie ab 13:45 Uhr Live. Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) halten wir euch natürlich auch auf dem Laufenden.
Und wie gewohnt: Unser Vussballradio Schäl Sick geht ab 13:50 Uhr mit Christian und Besnik an den Mikrofonen LIVE auf Sendung.


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