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Viktoria verschenkt richtungsweisende Partie gegen Oldenburg mit 1:2

Kapitän Marcel Risse kerhte gegen Oldenburg nach seiner Verletzungspause in die Startelf zurück. (Foto: Besnik Abazaj/Viktoria Köln)

02.10.2022

Bitterer Sonntag für Viktoria Köln: Das Team von Olaf Janßen verlor erstmals seit April und damit erstmals in der laufenden Saison wieder ein Heimspiel im Sportpark Höhenberg. 1:2 hieß es am Ende gegen Aufsteiger VfB Oldenburg – trotz starker Anfangsphase mit zahlreichen Torchancen.

„Inhaltlich kann ich meiner Mannschaft noch nicht mal viel vorwerfen. Aber wir haben zu Beginn unsere Chancen liegen lassen und dann in der zweiten Halbzeit die Gegentore hergeschenkt. Das darf so nicht passieren, dann wird es gegen jede Mannschaft der Welt schwer“, haderte Cheftrainer Olaf Janßen. „Ich habe vor dem Spiel gesagt, dass diese Partie richtungsweisend ist. Die Niederlage tut weh, weil sie so unnötig war.“     

Kapitän Marcel Risse kehrte nach auskuriertem Muskelfaserriss in die Startelf zurück und bildete mit Simon Handle und Simon Stehle die offensive Mittelfeldreihe, David Philipp nahm zunächst auf der Bank Platz.

Janßens Elf übernahm schnell die Spielkontrolle, dominierte die Partie und kam zu ersten Abschlüssen durch Simon Handle (6.), Robin Meißner (9.), Hamza Saghiri (11.) und erneut Handle (12.).

In der 18. Minute hatten die Viktoria-Fans dann den Torschrei schon auf den Lippen, doch der Ex-Höhenberger Sebastian Mielitz konnte gegen den unmittelbar vor ihm zum Kopfball kommenden Jamil Sieber noch zur Ecke retten.

Danach blieben Großchancen eher Mangelware, sodass es torlos in die Pause ging – und das war nach diesen 45 Minuten wohl nur für die Gäste okay so.

In Halbzeit zwei zunächst ein ähnliches Bild, Viktoria mit Schwung und einem Abschluss durch Risse, der rechts am Tor vorbei schoss (51.). Doch dann schenkte Simon Stehle mit einem kapitalen Rückpass in den Lauf von Max Wegner den Gästen die erste echte Torchance, und der VfB-Stürmer ließ sich diese nicht nehmen, umkurvte Ben Voll und traf aus spitzem Winkel zum 0:1.

Und es kam noch schlimmer: Nach einem Freistoß landete der Ball vor den Füßen von Oliver Steurer ­– „Da stehen wir natürlich auch wie Hühnerhaufen“, schimpfte Janßen bei Magenta – Steurers Abschluss aus zentraler Position fälschte Siebert noch unhaltbar für Voll zum 0:2 ab.

Es galt mal wieder, Moral und Haltung zu zeigen, und unsere Höhenberger Jungs machten weiter. In der 80. Minute kamen sie zum Anschlusstreffer durch einen von Robin Meißner souverän verwandelten Handelfmeter. Zu mehr reichte es aber an diesem bitteren Sonntag nicht mehr. „Jetzt müssen wir uns schütteln“, fordert Janßen, „Freitag beim SC Verl wird es nicht einfacher.“

Viktoria Köln: Ben Voll - Patrick Koronkiewicz, Jamil Siebert, Moritz Fritz, Niklas May - Hamza Saghiri (67. Federico Palacios), Patrick Sontheimer- Marcel Risse (67. Luca Marseiler), Simon Stehle (57. David Philipp), Simon Handle (88. Kevin Lankford) - Robin Meißner (88. Seokju Hong)

Tore: 0:1 Max Wegner (56.), 0:2 Oliver Steurer (66.), 1:2 Meißner (80./Handelfmeter)

Zuschauer: 2658

Schiedsrichter: Patrick Kessel

Gelbe Karten

Viktoria Köln: Simon Handle, Niklas May, David Philipp, Patrick Koronkiewicz

VfB Oldenburg: Robert Zietarski, Ebrima Ndure, Marcel Appiah

Viktoria – das V steht für Vussball! 

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