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Youssef Amyn wechselt zu Top-Klub Feyenoord Rotterdam

Youssef Amyn verlässt Viktoria Köln und schließt sich Feyenoord Rotterdam an. (Foto: Besnik Abazaj/Viktoria Köln)

01.09.2022

Youssef Amyn (19) wechselt kurz vor Ende der Transferperiode von Viktoria Köln zum niederländischen Traditionsklub Feyenoord Rotterdam. Amyn war 2020 aus der U17 von Borussia Dortmund nach Höhenberg gewechselt, wo er über die U19 den Sprung ins Drittligateam von Cheftrainer Olaf Janßen schaffte. Im September 2021 debütierte Amyn für die deutsche U19-Nationalmannschaft, für die er inzwischen zehn Einsätze (zwei Tore) absolvierte.

Olaf Janßen: „Wir verabschieden Youssef mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Weinend, weil wir unseren Jungen verlieren, den wir aufgepäppelt haben, der seinen Weg gegangen ist in ganz jungen Jahren. Doch das Auge, das lacht, das uns stolz macht, ist viel größer. Es ist Teil unserer DNA, unserer Philosophie, junge Spieler auszubilden und besser zu machen. Wenn dann in dem Fall ein Spieler schneller ist als unsere eigene Entwicklung, dann müssen wir das so akzeptieren. Deshalb sind wir total stolz, dass es Youssef zu Feyenoord Rotterdam zieht, einer Top-Adresse in Europa. Wir drücken Youssef alle Daumen und wünschen ihm viel Glück bei seiner neuen Herausforderung.“

Youssef Amyn: „Ich bin extrem glücklich und auch extrem stolz, aber der Abschied schmerzt auch. Ich danke der Mannschaft und dem ganzen Verein, es ist nicht selbstverständlich, als junger Spieler so viel zu spielen und auf sich aufmerksam machen zu können. Dafür bin ich einfach nur dankbar. Meine Mitspieler waren fast alle wie große Brüder für mich, deshalb tut es mir auch weh, sie zu verlassen. Wir haben in dieser Saison eine richtig gute Truppe, der ich ganz viel Erfolg wünsche. Ich werde jedes Spiel verfolgen und versuchen, mir das ein oder andere Heimspiel live in Höhenberg anzuschauen und die Jungs vielleicht auch mal zu einem Heimspiel in Rotterdam einladen.“

Vorstand und Geschäftsführung des FC Viktoria Köln erklären zum Transfer: „Wir haben uns für diesen Weg entschieden, junge Spieler nachhaltig auszubilden. Wenn einer dieser Spieler dann von Top-Klubs umworben wird, unterliegen wir als Drittligist wirtschaftlichen Zwängen und können diesen Spieler nicht halten. Doch wir sind stolz auf die Entwicklung des Spielers und wünschen Youssef Amyn viel Glück bei Feyenoord Rotterdam.“

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