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Gegnercheck: Wo der FC Bayern nicht die Nummer eins ist

Legte 2016 in Diensten des 1. FC Köln ein Tor gegen den FC Bayern auf: Viktoria-Kapitän Marcel Risse (Foto: Besnik Abazaj/Viktoria Köln)

29.08.2022

Es ist so weit: Am Mittwoch trifft unsere Viktoria im RheinEnergieSTADION auf den FC Bayern München. Zur 1. Hauptrunde des DFB-Pokals reist der amtierende Deutsche Meister und derzeitige Bundesliga-Tabellenführer an den Rhein. Wir haben die Münchner etwas genauer unter die Lupe genommen und nach langer Recherche tatsächlich Statistiken gefunden, in denen der FC Bayern München nicht die Nummer eins ist!

Saisonstart: Zum Auftakt gab es einen nahezu perfekten Saisonstart für den FCB: 5:3 gegen RB Leipzig und damit der abermalige Supercup-Sieg, 6:1 in Frankfurt, 2:0 gegen den VfL Wolfsburg und dann der 7:0-Sieg beim VfL Bochum. Ausgerechnet eine NRW-Mannschaft konnte den Lauf des Rekordmeisters beenden, mit 1:1-Unentschieden trennten sich Borussia Mönchengladbach und der FC Bayern am Samstag. Dabei wehrte Gladbach-Keeper Yann Sommer insgesamt 19 Bayern-Torschüsse ab. Zum Vergleich: Viktoria Köln brauchte gegen 1860 München lediglich 2 Schüsse aufs Tor für das 1:1-Remis. Außerdem sorgte unsere Mannschaft für den ersten Punktverlust von 1860 in dieser Ligasaison, nachdem die Löwen zunächst fünf Spiele in Serie gewannen. Der FCB hingegen gewann „nur“ die ersten drei Spiele. Hier ist der FC Bayern also nicht die Nummer eins.

Transfers: Die Sommer-Transferphase 2022/23 wird beim FC Bayern wohl noch lange im Gedächtnis bleiben. Mit Robert Lewandowski hat zwar der absolute Superstar den FCB gen Barcelona verlassen, dafür haben sich die Münchner äußerst namhaft verstärkt: Mit Sadio Mané, Matthijs de Ligt, Mathys Tel, Noussair Mazraoui und Ryan Gravenberch haben die Landeshauptstädter vor allem in der Kadertiefe verstärkt. Laut Transfermarkt war Innenverteidiger de Ligt mit einer Ablösesumme von 67 Mio. Euro der teuerste Neuzugang des FCB. Weltweit hat bis dato Real Madrid die höchste Ablösesumme in diesem Sommer gezahlt, als sie sich Aurélien Tchouaméni von der AS Monaco 80 Mio. Euro haben kosten lassen. Der Marktwert-stärkste Vussballer, der in der laufenden Transferperiode gewechselt ist, ist Erling Haaland (150 Mio. Euro), der von Liga-Konkurrent Borussia Dortmund zu Manchester City gewechselt ist. Die Bayern liegen mit de Ligt und Sadio Mané (beide 70 Mio. Euro) auf Rang zwei. Hier ist der FC Bayern also auch nicht die Nummer eins.

Trainer: Seit Anfang der vergangenen Saison hat Julian Nagelsmann das Heft in der Hand beim FC Bayern. Der 35-Jährige war von 2010 bis 2019 bei der TSG Hoffenheim, anschließend zwei Jahre lang bei RB Leipzig und nun seit 14 Monaten bei den Bayern als Trainer aktiv. Insgesamt kommt er auf bis dato 220 Bundesliga-Spiele als Trainer. Nimmt man die 321 Bundesliga-Einsätze von Sportvorstand Hasan Salihamidzic hinzu, sitzt eine Erfahrung von 541 Bundesliga-Spielen auf der Bayern-Bank. Auf Viktoria-Seite nehmen mit Cheftrainer Olaf Janßen (241), Co-Trainer Markus Brzenska (86), Torwart-Trainer Georg Koch (213) und Sportvorstand Franz Wunderlich (2) insgesamt 542 Bundesliga-Spiele auf der Bank Platz. Hier ist der FC Bayern also nicht die Nummer eins (wenn wir die Co-Trainer des FCB, Xaver Zembrod und Dino Toppmöller aus der Rechnung lassen).

Spieler im Fokus: Denkt man an Spieler des FC Bayern, kommen einem wohl zunächst Namen wie Thomas Müller, Joshua Kimmich, Manuel Neuer oder Jamal Musiala in den Sinn. Doch im Sommer haben die Bayern mit Mathys Tel einen äußerst interessanten Spieler an die Isar gelotst. Der 17-jährige Offensivmann, der von Stade Rennes nach München gewechselt ist, kann laut Trainer Nagelsmann „auf mehreren Positionen spielen, ist sehr schnell und stark“ und könne „einer der besten Stürmer werden“. Mit vier Einsätzen ist der Franzose neben Gabriel Vidovic (1 Einsatz), Jamal Musiala (4), Ryan Gravenberch (4) und Alphonso Davies (4) einer von vier Bayern-Spielern, die 21 Jahre oder jünger sind und bereits in der Liga eingesetzt wurden. Bei Viktoria Köln sind es mit David Kubatta (1), Youssef Amyn (1), Seokju Hong (5), Benni Hemcke (1), Simon Stehle (6), Elias Bördner (1), Niklas May (6), Jamil Siebert (4) und Ben Voll (5) gleich deren neun. Hier ist der FC Bayern also nicht die Nummer eins.

Bilanz: Hier haben die Bayern tatsächlich die Nase vorn. Am 29. September 1979 trafen Viktoria Köln und der FC Bayern zum bisher einzigen Mal aufeinander, in der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals setzten sich die Gäste aus München mit 3:1 durch. Die Tore erzielten für den Rekordpokalsieger Karl-Heinz Rummenigge (6.), Dieter Hoeneß (58.) und Wolfgang Dremmler (84.), den zwischenzeitlichen Viktoria-Anschlusstreffer zum 1:2 erzielte Bernhard Ochmann (62.). Die Aufstellungen aus der Partie:

Viktoria Köln: Bernd Helmschrot, Eckhard Fischer, Hans-Peter Großmann, Bernhard Ochmann, Reinhard Schmitz, Klaus Albert, Bernhard Hermes, Rainer Joachimsmeier, Roland Mall, Jürgen Jendrossek, Frank-Michael Schonert – Trainer: Ernst-Günter Habig

FC Bayern München: Walter Junghans – Klaus Augenthaler, Udo Horsmann, Kurt Niedermayer, Hans Weiner, Paul Breitner, Bernd Dürnberger, Wolfgang Kraus, Branko Oblak, Dieter Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge – Trainer: Pál Csernai

Partie in den Medien: Das DFB-Pokalspiel gegen den FC Bayern wird am Mittwoch um 20:46 Uhr angepfiffen. Ab 20:15 Uhr sind sowohl die ARD mit der Sportschau sowie Sky Sport live auf Sendung. Im Ersten kommentiert Tom Bartels die Partie, vom Spielfeldrand werden Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger berichten. Bei Sky Sport begleitet Wolff-Christoph Fuss durch das Spiel, Michael Leopold und Christian Groß sammeln die Stimmen ein. Wie gewohnt halten wir euch auch über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) auf dem Laufenden. Und auch das Vussballradio Schäl Sick ist wieder LIVE dabei: Ab 20:35 Uhr werden Besnik und Christian für Hälfte eins an den Mikrofonen auf Sendung sein, zum zweiten Durchgang übernehmen Klaus und Jakob.

Viktoria – das V steht für Vussball! 

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