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Oberstaufen: Die Woche der Leiden — Tag 1

Die Sonne brannte bei der ersten Athletikeinheit in Oberstaufen. (Fotos: Arno Schmitz/Viktoria Köln)

19.06.2022

Um 7.40 Uhr in der Früh war am Sonntag Treffpunkt zur „Woche der Leiden“ für den Kader der Viktoria: Vom Kölner Hauptbahnhof ging es Co2-schonend mit dem ICE nach Ulm, von dort mit dem Bus weiter ins schöne Allgäu, wo der Höhenberger Tross gegen 14 Uhr sein Teamhotel in Oberstaufen erreichte.

Im von Kult-Stürmer Karl-Heinz Riedle (56) geführten Aktiv-Hotel „evviva“ und auf der fußläufig gelegenen Sportanlage will Chefcoach Olaf Janßen (55) diese Woche die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison legen. Nach dem Mittagessen und einem kurzen Nickerchen stand bereits am Nachmittag die erste Einheit mit dem aus Mannheim zur Viktoria gekommenen Athletikcoach Florian Braband (32) an.

Ehe es zum wohlverdienten Abendessen ging, stimmte Janßen sein Team noch einmal auf die Woche ein. „Ein ganz wichtiger Baustein für eine Mannschaft ist die Fitness“, erklärte er am Abend. „Ich glaube, wenn wir zum oberen Drittel gehören in Sachen Fitness, dann haben wir schon sehr viel gewonnen. Genau das ist unser Ziel, dass uns läuferisch und vom Einsatz her wenige Mannschaften was können. Um das zu erreichen, muss man halt eine Menge investieren in das Spiel. Das tun wir.“

Damit rief er die „Woche der Leiden“ aus: „Das ist klar aufgrund der Trainingsumfänge, der -Einheiten und -Intensitäten. Das gehört einfach dazu.“

Aber, so der Chefcoach, der selbst als Trainer und auch Spieler so manche Vorbereitung erlebt hat: „Das Schöne ist aus meiner Sicht, dass man eben merkt, dass das eine gewachsene Mannschaft ist. Ganz viele kennen sich seit über einem Jahr. Wir sind durch dick und dünn gegangen, das ist wichtig für eine Mannschaft, dass sie weiß, dass sie solche Widerstände zusammen aushalten kann. Wir haben einfach eine super Stimmung, auch wenn wir hart arbeiten. Ich muss sagen, das macht Spaß als Trainer. Ich hoffe einfach, dass ganz viele von den Jungs die Vorbereitung unverletzt durchziehen können. Dann glaube ich einfach, dass wir ganz anders in die Saison starten können, als wir das im letzten Jahr mussten.“

Und wo könnte man die Grundlagen besser legen als hier. „Ja, wir hatten eine lange Anreise mit Zug und Bus — aber wir haben es wieder top angetroffen, das Hotel ist klasse“, schwärmte Janßen nach dem Abendessen: „Wir kennen es ja schon vom letzten Jahr, das fühlt sich ein bisschen an wie zu Hause, klein und vamiliär, richtig schön, genau passend für eine Vussballmannschaft.“ Und mit Blick aus dem Fenster: „Das ist natürlich ein Sensationspanorama, das Auge ist ja auch mit, von daher fühlen wir uns pudelwohl und freuen uns auf die Woche.“

So schön kann Leiden sein. Wie es weitergeht, erfahrt ihr hier morgen in Teil zwei unseres Tagebuchs.

Viktoria – das V steht für Vussball! 

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