Viktoria Köln 1904
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1:1 – kein Sieger, aber ein stolzer Trainer am Valentinstag

Luca Marseiler (vorne) und seine Mitspieler hielten die Gäste auf Trapp [Foto: Besnik Abazaj/Viktoria Köln]

14.02.2022

Viktor verschenkte Rosen im Sportpark Höhenberg am Valentinstag. Die Viktoria und der VfL Osnabrück schenkten den 2411 Besuchern eine unterhaltsame Partie und sich selbst jeweils einen Punkt beim 1:1! „Das V steht für verliebt“, scherzte MagentaSport-Moderator Stefan Fuckert zum Einstieg in die Live-Übertragung – nun werden die Fans den Montagabend wohl nicht mehr wirklich lieben lernen, doch sehenswert war es allemal.

So sprach Viktoria-Coach Olaf Janßen nach der Partie davon, „ein stolzer Trainer“ zu sein, und davon, dass sein Team gegen „einen starken Gegner nicht zwei Punkte verloren“ habe, „sondern etwas gewonnen. Diese Überzeugung, mit der wir heute agiert haben, müssen wir mitnehmen.“

Diese lag nicht zuletzt daran, dass Janßen „am 26. Spieltag erstmals in der Saison“ den Kader so zusammen hatte, „wie ich mir das eigentlich vorstelle. Diese Energie habe ich auch im Training unter der Woche gespürt.“

Doch der Gegner war nicht irgendwer. Die Gäste, im Jahr 2022 noch ungeschlagen, hätten auch in Höhenberg früh führen können, wenn nicht gar müssen. Doch zunächst jagte Haktab Omar Traoré einen Volleyschuss übers Tor (1.), und wenig später zielte auch Ba-Muaka Simakala zu hoch, als er frei auf Torwart Elias Bördner zulief.

Nur eine Minute später hatten dann die Viktoria Fans den Torschrei auf den Lippen, als Marcel Risse das Auge für Patrick Sontheimer hatte, der auf Seokju Hong weiterleitete – doch auch dessen Schlenzer strich übers Tor.

Fortan suchten beide Teams weiter nach vussballerischen Lösungen, standen aber auch kompakter als zu Beginn, so dass weitere Hochkaräter zunächst Mangelware blieben. Also musste ein Standard her. Freistoß Viktoria, etwa 20 Meter halbrechts vor dem Tor. Risse und David Philipp standen bereit, Philipp zeigte, was er im linken Fuß hat und schlenzte den Ball ebenso sehenswert wie unhaltbar zum 1:0 über die Mauer (30.).

Die 1:0-Führung hätte Viktoria fast noch ausgebaut, doch Hongs Flugkopfball nach Risses Flanke war einen Tick zu hoch angesetzt (36.). Fast mit dem Pausenpfiff hatte Sebastian Klaas dann den Ausgleich auf dem Fuß, zielte aber knapp rechts vorbei (45.+1).

Kurz nach der pause hätte Philipp um ein Haar den Doppelpack geschnürt, doch sein starkes Solo mit feinem Abschluss wurde nicht belohnt, der Ball landete am linken Pfosten. Und so fiel nur eine Minute später der zu diesem Zeitpunkt vermeidbare Ausgleich: Aaron Opoku durfte zu unbedrängt flanken, Sven Köhler kam zu frei zum Abschluss, und Elias Bördner schien den Volley schon gehalten zu haben, doch der Ball rutschte irgendwie noch über die Linie zum 1:1.

Dabei blieb es bis in die Schlussphase, obwohl die Partie zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde. Und dann hatte der eingewechselte Luca Marseiler doch noch den Siegtreffer auf dem Fuß, zielte aber frei vor Ex-Viktoria-Torwart Philipp Kühn am linken Pfosten vorbei. So blieb es bei der unterhaltsamen Punkteteilung. Bereits Samstag (14 Uhr) steht für die Viktoria in Saarbrücken das nächste Duell mit einem Aufstiegskandidaten an. 

Unsere Aufstellung: Elias Bördner - Florian Heister (79. Jamil Siebert), Maximilian Rossmann, Christoph Greger, Niklas May - Kai Klefisch, Patrick Sontheimer - Marcel Risse (75. Youssef Amyn), Simon Handle - Seokju Hong (79. Luca Marseiler), David Philipp (59. Timmy Thiele)

Tore: 1:0 David Philipp (30.), 1:1 Sven Köhler (50.)

Zuschauer: 2.411

Gelbe Karten:

Viktoria Köln: Patrick Sontheimer (82.)

VfL Osnabrück: Manuel Haas (84.), Taffertshofer (87.)

Viktoria – das V steht für Vussball!

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