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Gegnercheck: Die Zebras kommen!

Timmy Thiele traf bei der letzten Partie gegen den MSV Duisburg (Foto: Julia Schulz/Viktoria Köln)

21.09.2021

Wenn Ex-Viktoria-Trainer Pavel Dotchev am Samstag (Anpfiff 14:00 Uhr) in den Sportpark Höhenberg kommt, wird es wohl keine Blumen geben. Denn für den von ihm gecoachten MSV Duisburg sowie für die Höhenberger Jungs geht es um wichtige Punkte in der 3. Liga.

Bisherige Saison: Der MSV wollte nach einer schwierigen Spielzeit mit Corona, vier Trainerwechseln und 17 Niederlagen einen Neustart versuchen. Aber zu Beginn wirkte alles wie gehabt: Der Saisonauftakt musste verschoben werden, da mehrere Corona-Fälle im Verein die Mannschaft in Quarantäne gehen ließen. Doch die Duisburger gerieten nicht aus der Fassung, sondern machten die Schauinsland-Reisen-Arena im Anschluss zur Festung. Drei von vier Spielen konnten hier gewonnen werden, zuletzt besiegten die Gastgeber Eintracht Braunschweig mit 3:2. Die Achillesferse des Zebrahufes scheinen die Auswärtsspiele zu sein: Der MSV verlor die letzten drei Partien in Magdeburg (1:2), in Dortmund (1:4) und in München bei Türkgücü (0:1).

Kader: Da die Zebras in der vergangenen Saison die meisten Gegentore in der 3. Liga kassierten (67 Treffer in 38 Spielen), verstärkten sich die Duisburger in der Defensive mit Rolf Feltscher (Würzburger Kickers), Leroy Kwadwo (Dynamo Dresden) und Oliver Steurer (1. FC Heidenheim). Die drei Abwehrspieler gehören bereits zum engeren Kader des MSV. Aber auch weitere Neuzugänge schafften sofort den Sprung in die Startelf: Marvin Ajani (SV Wehen Wiesbaden), Alaa Bakir (Borussia Dortmund II), Niclas Stierlin (SpVgg Unterhaching) und Kolja Pusch (KFC Uerdingen) spielten bisher in jeder Partie.

Neben 13 Zugängen gab es in Duisburg über den Sommer auch 17 Abgänge. Während sich Linksaußen Ahmet Engin dem türkischen Erstligisten Kasimpasa anschloss und Linksverteidiger Arne Sicker in die 2. Bundesliga zum SV Sandhausen wechselte, wanderten viele Spieler zur Konkurrenz in die 3. Liga ab: Maximilian Jansen (FSV Zwickau), Connor Krempicki (1. FC Magdeburg), Sinan Karweina und Leroy-Jacques Mickels (beide Türkgücü München), Mirnes Pepic (Würzburger Kickers) und Vincent Vermeij (SC Freiburg II) blieben alle der Spielklasse erhalten.

Spieler im Fokus: Marvin Bakalorz ist zurück im deutschen Fußballgeschäft. Nachdem der 32-Jährige zuletzt für ein Jahr bei Denizlispor in der Türkei gespielt hatte, unterschrieb er im Sommer einen Vertrag beim MSV Duisburg. Der Mittelfeldspieler stand 180-mal im Ober- und Unterhaus auf dem Platz, zudem gewann er zweimal mit Preußen Münster den Krombacher Westfalenpokal. Nachdem er den Saisonauftakt aufgrund eines Trainingsrückstands verpasste und in der Folge wegen einer Zahnoperation ausfiel, ist er mittlerweile in die Startelf gerückt. Gegen Braunschweig am letzten Wochenende stand er das erste Mal über die gesamten 90 Minuten auf dem Feld.

Der Trainer: Für Pavel Dotchev wird das Spiel am Samstag eine ganz besondere Begegnung sein – und das mag etwas heißen. Denn der 55-Jährige hat mittlerweile bei 292 Drittligapartien die Fäden am Spielfeldrand gezogen. Somit ist er nicht nur Rekordtrainer dieser Spielklasse, sondern war bei 57 Matches in der 3. Liga auch Cheftrainer der Viktoria. Nachdem für ihn in der vergangenen Rückrunde die Zeit in Höhenberg ein Ende gefunden hatte, heuerte Dotchev beim damals abstiegsgefährdeten MSV Duisburg an. Mit den Zebras schaffte der gebürtige Bulgare den Klassenerhalt, in dieser Saison steht seine Mannschaft nach vier Siegen aus neun Spielen auf Rang zwölf.

Historie: Der MSV Duisburg ist nicht nur Gründungsmitglied der Bundesliga, die Zebras wurden mit Helmut Rahn sogar Zweiter in der ersten Abschlusstabelle der höchsten Spielklasse Deutschlands. Für den Verein ist es bis heute das beste Ergebnis im Oberhaus, aber auch im internationalen Geschäft tauchten die Zebras immer wieder auf. 1979 erreichte der MSV das UEFA-Pokal-Halbfinale, wo man am späteren Pokalsieger Borussia Mönchengladbach scheiterte.

Bisherige Bilanz: Auch wenn die beiden Vereine sich seit Jahrzehnten gegenüberstehen (bereits 1951 spielte Viktorias Vorgängerverein Preußen Dellbrück in der Oberliga Westfalen gegen die Blau-Weißen), trafen die Kölner und die Duisburger erst viermal in der 3. Liga aufeinander. Der Klub von der Schäl Sick konnte dabei die letzten drei Partien für sich entscheiden. Beim letzten Aufeinandertreffen im März dieses Jahres gab es einen 3:1-Erfolg, bei dem Lucas Cueto, Timmy Thiele und Mike Wunderlich trafen.

Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel zwischen Viktoria Köln und dem MSV Duisburg ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Zudem zeigt der WDR das Spiel ab 14:00 Uhr im Free-TV. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) und den Liveticker auf der Viktoria-Homepage werden die Anhänger ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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