Viktoria Köln 1904
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Viktoria muss sich Osnabrück beugen

Am Ende gab es für die Viktoria in Osnabrück nichts zu holen (Fotos: Julia Schulz/Viktoria Köln)

06.09.2021

Viktoria Köln bleibt in dieser Saison auswärts sieglos. Das Team von Cheftrainer Olaf Janßen musste sich am Montagabend beim VfL Osnabrück mit 0:3 geschlagen geben. Nachdem die erste Hälfte torlos verlaufen war, häuften sich bei den Kölnern in den zweiten 45 Minuten die Fehler. Zweimal Marc Heider (56. und 68.) und ein Eigentor von Aaron Berzel (74.) sorgten im Stadion an der Bremer Brücke schließlich für eine klare Niederlage.

Viktoria-Coach Janßen baute die Abwehr vor Torhüter Moritz Nicolas erneut um. So sah der Keeper diesmal eine Dreier-Abwehrkette mit Christoph Greger, Aaron Berzel und Moritz Fritz vor sich. Im Mittelfeld kamen Simon Handle, Kai Klefisch, Jeremias Lorch und Florian Heister zum Zug. Offensiver ausgerichtet agierten Marcel Risse und David Philipp. Im Sturmzentrum kam Lenn Jastremski zu seinem ersten Einsatz im Viktoria-Trikot.

In der zweiten Minute hatte die Viktoria gleich eine richtig gute Möglichkeit. Nach einer Risse-Ecke von der linken Seite kam Lorch aus vier Metern an den Ball, doch VfL-Schlussmann Philipp Kühn entschärfte den nicht sehr wuchtigen Versuch. Nach acht Minuten kamen dann die Gastgeber zu ihrer ersten guten Chance. Sebastian Klaas zog aus 14 Metern mit rechts ab, doch Viktoria-Torhüter Nicolas parierte den Ball mit beiden Händen.

Osnabrück offenbarte ein wenig Mühe im Spielaufbau. Denn die Höhenberger attackierten die Niedersachsen früh. Nach 13 Minuten hatte Greger nach Risse-Freistoß eine Kopfball-Gelegenheit für die Gäste, doch Kühn war wieder zur Stelle. Drei Minuten danach gab es auf der anderen Seite ein ähnliches Bild. Diesmal bekam der VfL einen Freistoß: Daraus resultierte ein Kopfball von Aaron Opoku. Und auch hier hatte der Torwart das letzte Wort – Nicolas hielt.

Die Gastgeber wurden in der Folge stärker. Ba-Muaka Simakala hatte in der 22. und 26. Minute Chancen für den VfL. In der 39. Minute prüfte Marc Heider den Kölner Nicolas mit einem 20-Meter-Schuss. Noch vor der Pause konnte sich die Viktoria wieder vom Druck der Gastgeber befreien. Klare Möglichkeiten für die Gäste gab es aber nicht – dafür fiel das Flutlicht in der 41. Minute aus. Schiedsrichter Richard Hempel ließ die erste Hälfte trotzdem zu Ende spielen.

In den zweiten 45 Minuten – das Flutlicht funktionierte weitestgehend wieder – kam dann Luca Marseiler zu seinem Debüt im Viktoria-Trikot. Janßen brachte ihn für den Gelbrot-Gefährdeten Philipp in die Begegnung. Doch noch in den ersten 60 Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Opoku die Riesenmöglichkeit zur Osnabrücker Führung. Im Strafraum zog er ins untere linke Eck ab. Allerdings war Nicolas mit seinem rechten Fuß zur Stelle und klärte mit diesem Riesen-Reflex zur Ecke.

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In der 53. Minute gab es eine tolle Gelegenheit für die Kölner: Jastremski schlenzte den Ball nach Doppelpass mit Marseiler aus neun Metern mit dem linken Fuß aber nur an die Unterkante der Latte – was für ein Pech! In der 56. Minute machte es Heider für den VfL Osnabrück besser: Er traf seinen Seitfallzieher zwar nach Hereingabe von der linken Seite nicht mit voller Wucht, doch irgendwie drehte sich die Kugel unhaltbar ins Tor – 1:0.

Die Niedersachsen drückten in der Folge weiter aufs Tempo. Aber auch die Viktoria fand wieder ins Spiel zurück und hatte durch den eingewechselten Niklas May in der 68. Minute eine Schusschance, bei der Keeper Kühn zupacken musste. Beim Gegenzug unterlief den Höhenbergern aber ein kapitaler Abwehrfehler. Erneut war es Heider, der die Situation am schnellsten erkannte, sich den Ball schnappte und auf 2:0 für Osnabrück erhöhte.

In der 71. Minute hatte Fritz aus sechs Metern die große Chance zum Anschlusstreffer. Aber sein Versuch kam zu zentral auf Kühn, der somit hielt. In der 74. Minute klingelte es erneut im Gäste-Kasten: Den Flachschuss von Florian Kleinhansl bugsierte Berzel unglücklich über die eigene Torlinie. Damit war die Gegenwehr der Viktoria gebrochen. Den Osnabrückern gelang jetzt fast alles. Aber eben nur fast alles, denn ein weiteres Tor fiel nicht mehr.

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Aufstellung: Moritz Nicolas – Christoph Greger, Aaron Berzel, Moritz Fritz – Simon Handle, Kai Klefisch (78. Patrick Sontheimer), Jeremias Lorch, Florian Heister (59. Niklas May) – Marcel Risse (86. Federico Palacios), David Philipp (46. Luca Marseiler) – Lenn Jastremski (78. Seokju Hong)

Tore: 1:0 Marc Heider (56.), 2:0 Marc Heider (68.), 3:0 Aaron Berzel (74., Eigentor)

Gelbe Karten:

VfL Osnabrück: Ba-Muaka Simakala (25.), Sven Köhler (83.)

Viktoria Köln: David Philipp (20.)

Zuschauer: 7.767 Zuschauer

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