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Moritz Nicolas: „Am Ende des Tages geht es immer um die drei Punkte“

Moritz Nicolas stand bisher in sechs Pflichtenspielen bei der Viktoria im Tor (Bild: Julia Schulz/Viktoria Köln)

03.09.2021

Torhüter Moritz Nicolas hütet seit Saisonbeginn das Tor der Viktoria. Im Interview spricht der 23-Jährige über seinen Wechsel, die bisherigen Spiele, den Konkurrenzkampf und das kommende Spiel in Osnabrück.

Herr Nicolas, Ihr Wechsel nach Köln hat sich innerhalb weniger Tage nach einem Testspiel von Viktoria Köln bei ihrem ‚eigentlichen Verein‘ Borussia Mönchengladbach ergeben. Es ging alles sehr schnell, oder?

Moritz Nicolas: Es verlief alles sehr zügig und unkompliziert. Durch die Verletzung in diesem Spiel von meinem jetzigen Torhüter-Kollegen Sebastian Mielitz ist der Kontakt relativ schnell zustande gekommen. Die Verantwortlichen und ich haben uns getroffen, die Vorstellungen haben gepasst und die Gespräche verliefen sehr gut. Somit kam es wirklich sehr schnell zu der Leihe nach Köln.

Das war Ende Juli. Jetzt haben wir September. Wie haben Sie sich inzwischen im Team und der Stadt eingelebt?

Nicolas: Wir haben eine angenehme Mannschaft mit guten Charakteren, deswegen fühle ich mich sehr wohl im Team und dem Verein. Von der Stadt konnte ich bisher leider nicht viel sehen, aber ich denke das wird noch kommen.

Als Torhüter hat man natürlich immer das Ziel, zu Null zu spielen. Das ist in dieser Saison noch nicht gelungen. Woran liegt das aus Ihrer Sicht?

Nicolas: In den ersten Spielen haben wir leider viel zu viel zugelassen. Wir haben es dem Gegner oft zu einfach gemacht. Insgesamt haben die ersten Spiele vom Gesamtkonstrukt her gezeigt, dass wir definitiv noch Potenzial nach oben haben. Wir wollen, müssen und können uns noch verbessern.

Zuletzt gab es den ersten Saisonsieg. Haben Sie den Eindruck, dass die Mannschaft stabiler wird?

Nicolas: Siege geben einem auf jeden Fall immer etwas Aufwind. Die negativen Erlebnisse aus den Wochen zuvor können dadurch ein Stück weit vergessen werden. Der Sieg gibt uns das nötige Selbstvertrauen, um zu wissen, dass wir in der Saison angekommen sind. Für den Kopf ist das natürlich sehr wichtig gewesen. Wir haben es in den Partien zuvor auch nicht schlecht gemacht, sind aber nicht belohnt worden. Am Ende des Tages geht es immer um die drei Punkte. Daran gilt es, jetzt anzuknüpfen.

Mit Elias Bördner, Sebastian Mielitz (aktuell verletzt) oder zum Beispiel Jakob Brambach gibt es eine starke Konkurrenz im Kampf um die Nummer eins. Ist es das, was wichtig ist, um im Tor zu Höchstleistungen getrieben zu werden?

Nicolas: Konkurrenzkampf finde ich immer positiv. Das zeigt, wie viel Potenzial und Qualität im Team steckt. Wir unterstützen uns auf und neben dem Platz so gut wir können. Egal, ob einer verletzt oder fit ist. Miele hilft uns trotz seiner Verletzung, wo er nur kann und so etwas gehört auch zu einem guten Team dazu. Ich würde sagen, dass jeder von jedem profitieren kann. Der eine kann vielleicht das eine besser oder weiß, wie er den anderen in den gewissen Techniken unterstützen kann. Man kann von jedem lernen, etwas mitnehmen und das bringt für jeden etwas Positives mit sich.

Bei der Viktoria haben Sie von Beginn an die Spielpraxis bekommen, die Ihnen vielleicht in den letzten Jahren gefehlt hat. Das spiegelt sich offenbar auch in Ihrer Leistung wider. Wie wichtig ist dieses Vertrauen in Ihre Person?

Nicolas: Das Vertrauen ist enorm wichtig. Ich hatte – spielerisch gesehen – zwei schwere Jahre. In Berlin und Osnabrück bin ich nur zu je einem Einsatz gekommen. Persönlich habe ich trotzdem vieles aus der Zeit mitgenommen, schließlich geht es nicht immer bergauf. Kaum zu spielen, war für mich auch eine neue Situation. Das war natürlich auch für den Kopf eine extrem schwierige Zeit. Gerade deswegen tut es mir äußerst gut, hier in Köln so ein Vertrauen zu bekommen. Damit bin ich sehr glücklich.

In der letzten Saison gehörten Sie zum Kader des VfL Osnabrück. Jetzt geht es am Montag gegen die Ex-Kollegen. Freuen Sie sich auf das Wiedersehen und wer nimmt die Punkte mit?

Nicolas: Ich freue mich, meine Ex-Kollegen wiederzusehen und hoffe natürlich, dass wir die Punkte einsacken. Aus dem letzten Jahr sind noch Spieler da und deswegen kenne ich natürlich noch den ein oder anderen. Menschlich hat in Osnabrück auch alles gepasst, lediglich sportlich gesehen lief es für mich nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte.

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