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Sontheimer: „Wir wollen alle 100 Prozent auf den Platz bringen“

Patrick Sontheimer ist seit dieser Spielzeit neu in Köln (Bild: Besnik Abazaj/Viktoria Köln)

04.08.2021

Patrick Sontheimer ist mit 23 Jahren ein gestandener Profi. Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga und dem direkten Wiederabstieg in die 3. Liga mit den Würzburger Kickers, trägt der Mittelfeldmann seit dieser Saison das Trikot von Viktoria Köln. Im Interview spricht er über seine erste Station außerhalb Bayerns, den Unterschied zwischen der 2. und 3. Liga, die Mannschaft der Viktoria und das anstehende DFB-Pokalspiel gegen die TSG Hoffenheim.

Herr Sontheimer, nach knapp drei Wochen in Köln bei der Viktoria: Wie sind Ihre ersten Eindrücke vom Klub, den Kollegen und der Stadt?

Patrick Sontheimer: Alles in allem sehr positiv – ich wurde sehr gut aufgenommen. Es fühlt sich nicht so an, als wenn es nur drei Wochen sind. Die Stadt ist natürlich schön, ein bisschen konnte ich schon sehen. Aber für wirkliche ‚Erkundungstouren‘ war die Zeit noch zu kurz.

Nun ist es ja auch Ihre erste Station außerhalb von Bayern. Ist es eine große Umstellung, hier in Nordrhein-Westfalen zu spielen?

Sontheimer: Definitiv ist es eine Umstellung für mich. Aber genau das habe ich mir ausgesucht. Ein kompletter Tapetenwechsel, raus aus Bayern und dem gewohnten Umfeld, war das, was ich für den richtigen Schritt hielt. Ich bin ein sehr familiärer Mensch. Deswegen ist es nun natürlich anders, weiter weg zu sein. Ich wollte das aber gerne und habe mit Köln meiner Meinung nach eine gute Wahl getroffen. Hier passt einfach alles für mich.

Sie haben bereits reichlich Erfahrung sammeln können: 57 Zweitliga-Partien und nun auch 50 Drittliga-Spiele stehen auf Ihrem Konto. Wie groß ist der Unterschied zwischen den beiden Ligen, worin unterscheiden sie sich?

Sontheimer: Ich denke schon, dass in der 2. Liga ein höheres Tempo herrscht und Fehler noch einmal mehr bestraft werden. Aber ich würde sagen, dass die körperliche Fitness in der 3. Liga noch einmal mehr dominiert.

Was hat Ihnen gerade die letzte Saison in Würzburg an Erkenntnissen gebracht? Schließlich war es mit dem Aufstieg und direkten Wiederabstieg ja ein ereignisreiches Jahr…

Sontheimer: Das letzte Jahr war schon sehr turbulent. Man nimmt definitiv viele Erfahrungen mit. Denn gerade durch die verschiedenen Trainer während der letzten Saison, gab es ganz unterschiedliche Herangehensweisen. Die Mannschaft hat damals viel durchgemacht und hatte auch wenig Zeit, sich einzuspielen. Deswegen war es kein einfaches Jahr – aber wie gesagt, es war sehr lehrreich.

Cheftrainer Olaf Janßen betont immer wieder die ‚DNA‘ der Mannschaft. Was würden Sie sagen, wie eingespielt ist das Team nach den ersten beiden Meisterschaftsspielen? Was läuft schon gut und was muss noch verbessert werden?

Sontheimer: Jedem ist bewusst, dass die Mannschaft noch nicht komplett eingespielt sein kann. Wir müssen die Abläufe noch besser reinbekommen. Jeder muss wissen, was zu tun ist. Im Spiel gegen den FSV Zwickau konnte man sehen, dass wir hart an uns gearbeitet haben. Es war eine Steigerung im Vergleich zum ersten Saisonspiel in Berlin. Wir wollen alle 100 Prozent auf den Platz bringen. Dafür werden im Training die Grundlagen gelegt.

In Berlin durften Sie in der Schlussphase ran, gegen Zwickau dann gleich von Beginn an. Wie würden Sie Ihre eigene Leistung nach den Spielen einschätzen? Was würden Sie über Ihre persönlichen Ziele in dieser Saison sagen?

Sontheimer: Ich möchte immer meine Bestleistung auf den Platz bringen und Schritt für Schritt besser ins Spiel reinkommen. Da helfen mir natürlich die Spielminuten. Der Mannschaft möchte ich helfen. Am besten natürlich mit Toren und Scorerpunkten. Auch wenn ich noch nicht so alt bin, haben mir die letzten Jahre viel Erfahrung gegeben. Davon  möchte ich gerne eine Menge einbringen und der Mannschaft den nötigen Halt geben. Als Mannschaft wollen wir das Bestmögliche rausholen.

Jetzt ist in der Liga erst einmal eine kleine Pause angesagt, denn der DFB-Pokal steht an. Am Montag empfängt Viktoria Köln die TSG Hoffenheim. Der Pokal hat bekannterweise seine eigenen Gesetze. Was denken Sie, was ist am Montag drin? Für Hoffenheim ist es schließlich das erste Pflichtspiel in der neuen Saison…

Sontheimer: Vor zwei Jahren hatte ich bereits das Vergnügen, mit Würzburg in der 1. Runde im DFB-Pokal gegen Hoffenheim zu spielen. Da haben wir es damals in die Verlängerung und sogar ins Elfmeterschießen geschafft. Am Ende haben wir leider knapp verloren. Da habe ich persönlich auch gemerkt, dass im Pokal alles möglich ist. Es geht darum, wer es am Montag mehr will und gieriger auf dem Platz ist. Wir haben natürlich durch die zwei Spiele, die wir bereits absolviert haben, einen kleinen Vorteil. Denn wir sind schon im Wettbewerbsmodus. Deswegen ist es allgemein für die unterklassigen Vereine vielleicht die Möglichkeit, Profit aus der Situation zu schlagen. Wir wollen unser Spiel durchdrücken, die DNA auf den Platz bringen und es Hoffenheim so schwer wie möglich machen.  

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