Viktoria Köln 1904
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Türkgücü wartet im Münchner Olympiastadion

Michael Seaton (rechts) und seine Kollegen verloren das Hinspiel mit 0:2 (Foto: Julia Schulz/Viktoria Köln)

20.05.2021

Der letzte Spieltag in der 3. Liga führt die Viktoria zu Türkgücü nach München (Anpfiff am Samstag um 13:30 Uhr). Der Verein aus der bayerischen Landeshauptstadt verlor zuletzt gegen Tabellenführer Dynamo Dresden mit 0:4, welches die vierte Niederlage in Folge bedeutete. Der Klub von der Schäl Sick musste unter der Woche bei Fortuna Köln im Halbfinale des Mittelrheinpokals antreten. In der Verlängerung rang Viktoria den Stadtrivalen mit 2:1 nieder.

Tabellenführer Dynamo Dresden konnte mit einem Sieg gegen Türkgücü München den Aufstieg perfekt machen. Dementsprechend wuchtig begannen die Hausherren: In der 15. Minute fing Christoph Daferner eine Kopfball-Rückgabe von Yi-young Park ab und lupfte das Leder über Schlussmann René Vollath zum 1:0. Nur wenige Minuten später verlor Alexander Sorge ein Laufduell gegen Ransford Königsdörffer, der mit einer Körpertäuschung Sorge und Vollath verlud und das 2:0 erzielte (27.). Auch wenn die SGD in der zweiten Hälfte das Spiel weitestgehend verwaltete, war sie weiterhin gefährlich vor dem Tor: In der 63. Minute passte Niklas Kreuzer scharf auf Philipp Hosiner an der Strafraumkante. Der 32-Jährige steckte direkt durch zum einlaufenden Heinz Mörschel, der das Spielgerät zum 3:0 versenkte (62.). Den Schlusspunkt setzte Panagiotis Vlachodimos in der 90. Minute mit einem sehenswerten Schlenzer ins lange Eck. Türkgücü-Interimstrainer Andreas Pummer bemängelte nach Abpfiff die vielen Verletzten in seinen Reihen: „Eigentlich machen wir es in der Anfangsphase gut. Doch dann erlauben wir uns individuelle Fehler und laden den Gegner ein.“

Die Viktoria musste am Mittwoch im Kölner Südstadion gegen den Regionalligisten Fortuna Köln ran. Die Höhenberger Jungs gerieten durch einen Treffer von Suheyel Najar in der letzten Minute der ersten Hälfte in Rückstand, bevor ein kräftiger Distanzschuss von Abwehrspieler Moritz Fritz den Klub von der Schäl Sick in die Verlängerung brachte (68.). In dieser war es Maximilian Rossmann, der nach einer Wunderlich-Ecke den Ball zum 2:1-Endstand mit der Hacke über die Linie brachte (111.). Nach der Partie sprach Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen dem Gegner ein Kompliment aus. „Die Fortuna hat einen riesigen Pokal-Fight geliefert. Sie sind hoch angelaufen, haben uns das Spiel schwer gemacht und Ballverluste erzwungen.“ Nach der Pause kam die Viktoria besser mit dem Gegner zurecht. „Wir haben in der zweiten Hälfte eine andere Mentalität gezeigt und waren gieriger. Am Ende haben wir den Sieg in der Verlängerung erzwungen“, so Janßen. 

Das erste Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften im Februar verlor die Viktoria im Sportpark Höhenberg mit 0:2. Die Torschützen des Hinspiels, Petar Sliskovic (Entzündung der Fußsohle) und Sercan Sararer (Wadenprobleme), werden aller Voraussicht nach nicht gegen den Klub von der Schäl Sick am Wochenende auflaufen können.

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