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Gegnercheck SV Meppen: Das Wiedersehen eines CL-Duos

Sebastian Mielitz hielt im Hinspiel seinen Kasten sauber (Foto: Viktoria Köln)

Am Karnevalsfreitag reist der SV Meppen nach Köln. Bei der Partie kommt es zum Wiedersehen von zwei Ex-Bremern, die einst gemeinsam in der Champions League auf dem Platz standen: Sebastian Mielitz und Torsten Frings. Doch die beiden kommen nicht zum Klassentreffen, sondern wollen wichtige Punkte im Abstiegskampf für sich beanspruchen.

Der bisherige Saisonverlauf:

Nachdem der langjährige Trainer Christian Neidhart den Verein verlassen hatte, heuerte Torsten Frings als neuer Chefcoach beim SV Meppen an. Doch sein Start stand unter keinem guten Stern, denn die Mannschaft verlor fünf der ersten sechs Partien. Auch danach blieb es durchwachsen: Von den letzten zehn Partien konnten die Blau-Weißen vier Spiele gewinnen und verloren fünf. Der 3:2-Erfolg gegen Unterhaching am Wochenende beendete eine Durststrecke von vier Spielen ohne Dreier, wodurch die Emsländer an der Viktoria vorbei auf Rang 13 kletterten. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt derzeit fünf Zähler.

Das Hinspiel:

Die Partie in der Hänsch-Arena war ein echtes Kartenspiel. Bereits nach 22 Minuten sah SVM-Kapitän Thilo Leugers nach einem Tritt gegen René Klingenburg vor 500 Zuschauern die Rote Karte. Noch in der ersten Halbzeit gab Schiedsrichter Florian Exner einen Elfmeter für die Gastgeber, den Valdet Rama allerdings verschoss. Das 1:0-Führungstor gelang dafür der Viktoria: Albert Bunjaku erzielte nach einem Eckball kurz nach Wiederbeginn den einzigen Treffer des Spiels. Dominik Lanius sah in der 73. Minute die Rotgelbe Karte und musste vorzeitig in die Dusche. Ihm folgte Bernard Kyere nur 203 Sekunden später, auch er sah die Ampelkarte. Mit neun Mann verteidigte Viktoria Köln die knappe Führung und nahm drei Punkte mit nach Höhenberg. Insgesamt elf Karten wurden bei der umkämpften Partie verteilt.

Personelle Situation:

Kapitän Leugers kann im Rückspiel nicht wieder die Rote Karte sehen, denn er fällt mit Achillessehnenproblemen aus. Auch für Hilal El-Helwe (Sprunggelenksverletzung) und Valdet Rama (Rippenbruch) kommt die Partie zu früh. In dieser Saison nicht mehr trainieren wird zudem Matthis Harsmann. Für den Torwart ist die Spielzeit wegen einer Schambeinentzündung vorzeitig beendet. Zurück im Mannschaftstraining hingegen ist Steffen Puttkammer nach überstandenem Außenbandriss. Ob er schon in Köln mitwirken kann, ist aber fraglich. Sicher zurück ist dafür Linksverteidiger Hassan Amin. Der Afghane setze zuletzt gegen Unterhaching wegen einer Gelbsperre aus.

Spieler im Fokus:

Luka Tankulic wird aller Voraussicht nach in Höhenberg mit dabei sein. Der 29-jährige Deutsch-Kroate ist mit drei Saisontreffern und vier Assists der zweitbeste Scorer der Meppener hinter René Guder (drei Tore, fünf Vorlagen). Bereits seit 2018 läuft er für den SV Meppen auf. Für die Blau-Weißen war er bisher in 124 Spielen an 27 Toren beteiligt. Sein Profidebüt gab der Spielmacher 2009 in der zweiten Runde des DFB-Pokals für Rot Weiss Ahlen. Dort traf er gegen Fürth gleich doppelt. Der gebürtige Ahlener spielte in der Jugend zwei Jahre (2005 bis 2007) für Borussia Dortmund. Über die U 23 von Fortuna Düsseldorf, den FSV Mainz 05 und dem VfL Wolfsburg landete der 1,82 Meter große Offensivmann 2014 beim schottischen Erstligisten FC Dundee. Über die Sportfreunde Lotte kam Tankulic im Januar 2018 zum SV Meppen, bei denen er derzeit auf der Zehnerposition gesetzt ist.

Der Trainer:

Der Coach ist der eigentliche Star des Vereins. Torsten Frings übernahm zum Saisonstart die Mannschaft von Christian Neidhart, der zu Rot-Weiss Essen gewechselt war. Seine Karriere an der Seitenlinie begann der frühere Nationalspieler als Co-Trainer von Viktor Skripnik bei Werder Bremen. Seinen ersten Cheftrainerposten bekam er im Dezember 2016 beim SV Darmstadt. Meppen ist nun seine zweite Station als Chefcoach. Als Spieler war Frings unter anderem für Borussia Dortmund und den FC Bayern München aktiv. Die meiste Zeit verbrachte er aber beim SV Werder Bremen. Der 79-fache deutsche Nationalspieler stand 2010 zweimal mit dem heutigen Viktoria-Keeper Sebastian Mielitz in der Champions League auf dem Rasen.

Vereinshistorie:

Der SV Meppen ging 1912 als FC Amisia Meppen an den Start. Nach vielen Jahren in der Ober- und Landesliga stieg der Verein 1987 erstmals in die 2. Bundesliga auf. 1998 folgte nach elf Jahren im Unterhaus der Abstieg in die Regionalliga. Die Emsländer stürzten in der Folge bis in die Oberliga ab und kamen erst 2011 zurück in die viertklassige Regionalliga Nord. Unter Christian Neidhart stiegen die Emsländer 2017 als Meister in die 3. Liga auf. Zweimal erreichte der SVM dort einen respektablen siebten Platz.

Bisherige Partien:

Die beiden Vereine standen sich bisher dreimal gegenüber. Die Bilanz ist dabei ausgeglichen. Beide Mannschaften entschieden je ein Aufeinandertreffen für sich. Das Hinspiel der vergangenen Saison endete mit einem 1:1-Remis. Den ersten Sieg gegen die Norddeutschen (1:0 in der Hänsch-Arena) fuhr die Viktoria am fünften Spieltag der laufenden Spielzeit ein.

Partie in den Medien:

Anpfiff der Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem SV Meppen ist am Freitag um 19:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Partie wird ab 18:45 Uhr live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) übertragen. Zudem werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten. 

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