Viktoria Köln 1904
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Gegnercheck: Lieblingsgegner und doch klarer Favorit

Marcel Risse war schon in der Hinrunde gegen Ingolstadt dabei (Foto: Julia Schulz/Viktoria Köln)

03.02.2021

Der Countdown läuft! Am Samstag (Anpfiff 14 Uhr) tritt Viktoria Köln im Audi Sportpark beim FC Ingolstadt 04 an. Die Jungs von der Schäl Sick haben zwar alle bisherigen Duelle mit den Schanzern gewonnen – dennoch gehen die Oberbayern als klarer Favorit in die Begegnung.  

Das Hinspiel:

Auch vor dem Hinrundenspiel wurden dem FCI gute Siegchancen eingeräumt. Doch damals gab es den zweiten Saisonsieg der Viktorianer. Der 1:0-Führungstreffer fiel nach zehn Minuten durch einen Kopfball von Albert Bunjaku. Torchancen der Schanzer konnte der herausragende Sebastian Mielitz stark parieren. Das 2:0 erzielte Lucas Cueto in der Nachspielzeit nach einem starken Konter aus 16 Metern. In der Folge zog die Viktoria an Ingolstadt vorbei auf den fünften Tabellenplatz. Für die Ingolstädter setzte es mit Rang elf danach die bisher schlechteste Saisonplatzierung. 

Die bisherige Saison:

Nach dem knapp verpassten Aufstieg im Vorjahr starteten die Schanzer  mit zwei Siegen und zwei Niederlagen in die laufende Spielzeit. Danach blieb die Mannschaft fünf Spiele lang ungeschlagen und bezwang unter anderem Wehen Wiesbaden mit 4:1. Seit dem achten Spieltag pendeln die Oberbayern zwischen Platz zwei und vier. Die letzte Niederlage gab es am 19. Spieltag beim Aufstiegsduell gegen den TSV 1860 München. Es folgte eine Spielabsage gegen den KFC Uerdingen und ein 1:1-Remis gegen Halle. Am vergangenen Samstag gewannen die Schanzer das Oberbayernderby gegen Unterhaching mit 1:0. Damit festigten die Autostädter den zweiten Platz in der Tabelle. 

Die personelle Situation:

Zur Verteidigung des Aufstiegsranges können vier Spieler derzeit, zumindest auf dem Rasen verletzungsbedingt nicht beitragen. Seit November fallen Rico Preißinger (Schulterverletzung) und Dominik Franke (Verletzung am Sprunggelenk) aus. An einer Wadenverletzung laboriert Marcel Gaus seit Mitte Januar. Zuvor gehörte der Mittelfeldmann zum Stammpersonal des FCI. Offensivakteur Maximilian Beister fehlt seit Dezember verletzungsbedingt. Auf dem Transfermarkt wurden die Ingolstädter im Winter einmal tätig. Den bis dato vertragslosen Francisco da Silva Caiuby holten sie als Verstärkung für die Offensive. Bereits zwischen 2011 und 2014 stand der Brasilianer in Ingolstadt unter Vertrag. 

Spieler im Fokus: Dennis Eckert Ayensa

Shootingstar bei den Schanzern ist ein gebürtiger Bonner. Dennis Eckert Ayensa kam 2019 vom spanischen Erstligisten Celta Vigo. In der vergangenen Spielzeit traf er 14-mal und legte sechs weitere Treffer auf. Die ersten zehn Spiele der laufenden Saison verpasste er zwar verletzungsbedingt, dennoch kommt er bisher auf fünf Treffer und ebenso viele Assists in elf Einsätzen. Im Alter von zehn Jahren zog es den heute 24-Jährigen aus der Juniorenabteilung des Pulheimer SC zum 1. FC Köln. Über weitere Junioren-Stationen bei Alemannia Aachen und Borussia Mönchengladbach landete er 2017 schließlich bei der zweiten Mannschaft von Celta Vigo. In seiner ersten Saison in der dritten spanischen Liga überzeugte er. Bei der ersten Mannschaft in der Primera Division setzte sich der 1,83 Meter große Stürmer aber nicht durch. Es folgte eine Leihe zu Excelsior Rotterdam und 2019 der Wechsel nach Bayern. Dort gehört er zu den Leistungsträgern im Team von Tomas Oral.

Der Trainer: Tomas Oral

Der 47-Jährige ist seit März 2020 zum dritten Mal Cheftrainer beim FCI. Er führte die Schanzer in die Relegation, scheiterte aber knapp am 1. FC Nürnberg. Bereits in der Saison 2018/2019 übernahm er die Mannschaft als Interimscoach und schaffte unerwartet noch den Sprung in die Relegation. Dort stiegen die Ingolstädter aber in die 3. Liga ab. Schon in der Saison 2011/2012 sollte er den Verein vor dem Abstieg aus der 2. Bundesliga retten – mit Erfolg. In der Folgesaison blieb Ingolstadt in der 2. Bundesliga, die Wege trennten sich dennoch.

Die bisherige Bilanz:

Alle drei bisherigen Duelle entschied Viktoria Köln gegentorlos für sich. Die erste Begegnung in der Hinrunde der vergangenen Saison gewannen die Höhenberger mit 3:0. Beim 1:0-Auswärtssieg im Audi Sportpark gelang der Viktoria der Sprung heraus aus der Abstiegszone. Das Hinspiel der laufenden Saison ging mit 2:0 an die Kölner.

Die Historie:

Der FC Ingolstadt 04 entstand 2004 durch die Ausgliederung der Fußballabteilungen des MTV und ESV Ingolstadt. Zunächst ging der Verein in der Oberliga Bayern an den Start. Nach zwei Jahren stieg der Klub in die Regionalliga Süd auf. Wiederum zwei Jahre danach folgte der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Dort spielten die Schanzer bis zur Saison 2014/2015. In der Spielzeit gelang unter Ralph Hasenhüttl als Meister der Aufstieg in die Bundesliga. Die Premierensaison im Oberhaus beendete der Verein auf Platz elf, ehe er ein Jahr später abstieg. Unter Thomas Oral gelang 2019 der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga nicht, so ging es zurück in Liga drei. Den Wiederaufstieg verpassten die Schanzer in der Aufstiegs-Relegation gegen den 1. FC Nürnberg. In der sechsten Minute der Nachspielzeit erzielte der Club den 1:3-Treffer und machte die Aufstiegsträume des FCI zunichte. 

Partie in den Medien:

Anpfiff der Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem FC Ingolstadt ist am Samstag um 14.00 Uhr im Audi Sportpark. Die Partie wird ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) übertragen. Zudem werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten. 

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