Viktoria Köln 1904
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Viktoria muss sich Tabellenführer beugen

Fotos: Jakob Settgast/Viktoria Köln

19.12.2020

Stark gekämpft und doch verloren: Viktoria Köln musste sich im letzten Heimspiel des Jahres gegen die SG Dynamo Dresden geschlagen geben. Gegen den Drittliga-Spitzenreiter lagen die Höhenberger sogar noch mit 2:1 in Führung, ehe die Gäste aus Sachsen das Blatt in der Schlussphase wendeten und mit 4:2 gewannen. Damit bestätigte der Wintermeister eindrucksvoll seine bestechende Form.

Viktoria-Coach Pavel Dotchev stellte Sebastian Mielitz, der gleichzeitig Kapitän war, ins Tor. In der Abwehr setzte er auf Luca Stellwagen, Fabian Holthaus, Dominik Lanius und Patrick Koronkiewicz. Auf der Sechserposition spielten Jeremias Lorch und Moritz Fritz. Offensiver ausgerichtet kamen im Mittelfeld Lucas Cueto, René Klingenburg und Kevin Holzweiler zum Zug. Michael Seaton begann im Sturm.

 

 

Für die Viktoria gab es einen Auftakt nach Maß: Gleich in der zweiten Minute zeigte Schiedsrichter Sven Waschitzki nach einem Handspiel auf den Elfmeterpunkt. Lucas Cueto schoss mit dem rechten Fuß einfach in die Mitte – und traf gegen Kevin Broll zum 1:0 (3.). In der sechsten Minute gab es für Koronkiewicz und im Nachschuss für Cueto die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen. Doch Broll war zur Stelle.

In der zwölften Minute schloss sich die Möglichkeit zum Ausgleich an: Flacher Pass von der rechten Torauslinie auf Philipp Hosiner, doch der scheiterte aus einem Meter an Mielitz. In der 29. Minute bekam Klingenburg den Ball am Elfmeterpunkt nach Hereingabe von Koronkiewicz auf den Fuß, doch seine Direktabnahme mit dem rechten Fuß ging knapp am Dresdner Gehäuse vorbei.

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Anschließend hatten die Gäste mehr Spielanteile. Doch die Viktoria blieb gefährlich – zum Beispiel durch einen Lorch-Freistoß aus 18 Metern von der halblinken Seite, den Broll trotzdem mühelos entschärfte. In der 43. Minute traf Klingenburg den Ball im Strafraum nicht richtig, da war mehr drin. Weil Dresdens Christoph Daferner kurz vor dem Pausenpfiff auch nicht an Mielitz vorbeikam, ging es mit dem 1:0 in die Halbzeit.

In den zweiten 45 Minuten vertraute Dotchev anfangs weiter auf seine Startelf. Und die stand vor allem in der Defensive recht sicher. In der Offensive blieben die Kölner aber auch gefährlich. Holzweiler traf sechs Minuten nach dem Seitenwechsel aus 16 Metern mit einem Flachschuss den linken Pfosten. In der 58. Minute hatte Seaton eine gute Chance, doch sein Schlenzer ging knapp am Tor vorbei.

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Stattdessen traf Dresden: Christoph Daferner zog aus 18 Metern flach mit rechts ab und das Leder landete unten links im Kasten der Gastgeber (59.). In der 64. Minute prüfte Lorch mit einem gefährlichen Flachschuss Dynamo-Keeper Broll. 60 Sekunden danach machte der Schlussmann der Dresdner aber keine gute Figur. Den 16-Meter-Schuss von Cueto ließ er durch die Hände gleiten – 2:1 für die Viktoria!

Doch dann gab es auch für Dresden Handelfmeter. Philipp Hosiner traf zum 2:2. In der 78. Minute erzielten die Gäste dann sogar die Führung: Der eingewechselte Pascal Sohm setzte sich im Fünfmeterraum gegen Lanius durch und schob zur Dynamo-Führung ein. In der 89. Minute folgte Sohms zweiter Streich: Durch seinen Treffer zum 4:2 für Dresden war die Partie entschieden.

Aufstellung: Sebastian Mielitz – Luca Stellwagen, Fabian Holthaus, Dominik Lanius, Patrick Koronkiewicz – Jeremias Lorch, Moritz Fritz (84. André Dej –  Lucas Cueto, René Klingenburg (72. Timmy Thiele), Kevin Holzweiler – Michael Seaton

Tore: 1:0 Lucas Cueto (3., Handelfmeter), 1:1 Christoph Daferner (59.), 2:1 Lucas Cueto (65.), 2:2 Philipp Hosiner (72., Handelfmeter), 2:3 Pascal Sohm (78.), 2:4 Pascal Sohm (89.)

Gelbe Karten:

Viktoria Köln: Moritz Fritz (26.), Kevin Holzweiler (60.), Franz Wunderlich (61.), Fabian Holthaus (71.), Jeremias Lorch (80.)

Dynamo Dresden: Yannick Stark (15.), Kevin Ehlers (36.), Christoph Daferner (55.), Matthias Grahé (57.), Tim Knipping (64.)

Gelbrote Karten:

Viktoria Köln: Franz Wunderlich (75.)

Rote Karte:

Viktoria Köln: Jeremias Lorch (90. + 3)

Zuschauer: -

Viktoria – das V steht für Vussball!

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