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Gegnercheck: Die Münchner Löwen reisen nach Köln

Kevin Holzweiler traf in der vergangenen Saison im Heimspiel gegen 1860 München. (Bild: Julia Schulz/Viktoria Köln)

02.12.2020

Viktoria Köln trifft nach zuletzt vier sieglosen Partien am Samstag auf den TSV 1860 München. Doch nicht nur die Höhenberger warten auf einen Sieg: Die von Chefcoach Michael Köllner trainierten Gäste konnten sich in den vergangenen vier Spielen ebenfalls nicht mit einem Sieg belohnen. Deshalb hofft die Mannschaft aus Bayern ebenfalls auf drei Punkte. Das Duell am Wochenende wird allerdings auch die Partie zwischen zwei Freunden sein: Denn die beiden Kapitäne Mike Wunderlich (Köln) und Sascha Mölders (München) sind seit Jahren miteinander befreundet.

Die letzte Saison:

In der abgelaufenen Spielzeit hatten die Münchner Löwen nach 38 Spieltagen insgesamt 58 Zähler auf ihrem Konto – nach „nur“ 16 Siegen, zehn Unentschieden und zwölf Niederlagen. Damit waren sie sicherlich nicht ganz zufrieden, denn lange schien der Aufstieg möglich. Am Ende belegten die Löwen Rang acht in der Tabelle.  

Der Saisonverlauf:

Der TSV 1860 München kann mit dem diesjährigen Saisonstart mehr als zufrieden sein. Schließlich steht das Team seit dem ersten Spiel gegen den SV Meppen durchgehend in der oberen Tabellenhälfte und musste bisher nur drei Niederlagen hinnehmen. Besonders durch Sascha Mölders und Dennis Dressel (bislang beide sechs Saisontore) haben die Münchner gemeinsam mit dem aktuellen Tabellenführer 1. FC Saarbrücken die beste Offensive der gesamten Liga. Besonders das Spiel am 9. Spieltag zu Hause im Stadion an der Grünwalder Straße gegen den Hallescher FC zeigt, dass die Mannschaft in dieser Saison alles andere als zu unterschätzen ist. Mit 6:1 fegte 1860 den Halleschen FC vom Platz. Dennis Dressel, der in diesem Spiel einen Viererpack erzielte, wird am Samstag gegen die Viktoria allerdings nicht dabei sein. Er sah am vergangenen Spieltag gegen Aufsteiger Türkgücü München nach einem Foul die Rote Karte.

Der Kader:

In dieser Saison hat sich im Kader von Cheftrainer Michael Köllner einiges getan: Schließlich gingen ehemalige Stammspieler wie Efkan Bekiroglu (Alanyaspor), Aaron Berzel (Türkgücü München) oder Noel Niemann (Arminia Bielefeld) nach der letzten Spielzeit neue Wege. Insgesamt verloren die Blauen am Saisonende 15 Spieler. Gleichzeitig zog man zu Saisonbeginn auch fünf Spieler aus der eigenen zweiten Mannschaft und der U 19 hoch zu den Profis: Marco Mannhardt, Ahanna Agbowo sowie Johann Ngounou Djayo kamen beispielsweise aus der eigenen A-Jugend. Mit Richard Neudecker vom VVV-Venlo und Stephan Salger von Arminia Bielefeld verpflichteten die Löwen zudem auch Spieler mit der Erfahrung aus höheren Ligen. Mit 26 Spielern fasst der Kader in der aktuellen Spielzeit eine gute Größe.

Spieler im Fokus:

Bei 1860 ist Torhüter Marco Hiller in der aktuellen Saison die unumstrittene Nummer eins im Kasten.  Der „waschechte“ Münchner Löwe spielt bereits seit der Jugend beziehungsweise seit dem Jahr 2008 bei 1860 und hat sich dort über die Jahre hinweg immer weiter bis hin zur Profimannschaft hochgearbeitet. Mit seinen 23 Jahren stand er in dieser Saison bei allen 13 Meisterschaftsspielen auf dem Platz.

Der Trainer:

Michael Köllner ist seit 11. November 2019 Cheftrainer des bayerischen Klubs. Er übernahm den Posten nach dem überraschenden Rücktritt von Daniel Bierofka im letzten Jahr. Der 50-Jährige kann auf reichlich Erfahrung als Fußballlehrer verweisen: Während seiner bisherigen Trainerkarriere coachte er unter anderem Nachwuchsteams wie den SSV Jahn Regensburg und Greuther Fürth. Danach zog es ihn zum 1. FC Nürnberg. Mit dem „Club“ spielte er sogar in der Bundesliga. Dort trennte man sich allerdings nach einer längeren Sieglos-Serie von ihm.

Bisherige Bilanz:

Bislang trafen die Höhenberger und die Münchner Löwen nur zweimal in der Geschichte aufeinander. In der vergangenen Saison gingen jeweils einmal der TSV 1860 München und einmal die Viktoria als Sieger vom Platz. Am 14. Spieltag gewann die Mannschaft aus München noch unter dem damaligen Trainer Daniel Bierofka, welcher nach der Partie seinen Posten als Cheftrainer niederlegte, mit 4:2 (2:0). Im Rückspiel, welches am 16. Juni 2020 unter Corona-Bedingungen stattfand, setzte sich die Viktoria nach Toren von Albert Bunjaku (56.) und Kevin Holzweiler (81.) mit 2:0 (0:0) durch.

Die Partie in den Medien:

Die Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem TSV 1860 München wird am Samstag um 14:00 Uhr im Sportpark Höhenberg angepfiffen. Die Partie wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) übertragen. Ebenfalls werden die Viktoria Anhänger über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (Facebook, Instagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.

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