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Mielitz: „Respekt wird sehr großgeschrieben!“

Foto: Julia Schulz/Viktoria Köln

30.08.2020

Mit Sebastian Mielitz hat die Viktoria einen neuen Keeper. Nach den ersten Wochen der Vorbereitung, dem Trainingslager in Berlin und den ersten Testspielen zieht der Torhüter im Interview ein erstes Zwischenfazit über die bisherige Zeit bei den Rechtsrheinischen.

Herr Mielitz, Sie sind jetzt die ersten Wochen in Köln. Haben Sie sich schon etwas in der Stadt eingelebt und wie gefällt es Ihnen in Ihrer neuen Heimat?

Mielitz: Leider wohne ich momentan noch im Hotel. Aber sonst habe ich die Stadt schon ein bisschen kennengelernt. Mein bester Freund ist Ur-Kölner und hat mir auch schon einiges gezeigt. Deswegen habe ich bisher nur positive Erlebnisse in Köln gehabt.

Aus der ersten Liga in Dänemark geht es für Sie jetzt in Deutschland weiter. Wie kam es zu dem Wechsel? Und welchen Eindruck haben Sie bereits von der Viktoria?

Mielitz: Der Wechsel hätte letzten Winter schon fast geklappt, deswegen ist der Kontakt nie abgerissen. Die Viktoria ist ein sehr ambitionierter Verein, das Gesamtpaket hat mich überzeugt. Es hat sich alles mit meinen Vorstellungen gedeckt.

Die ersten Testspiele sowie das Trainingslager in Berlin haben Sie mit Ihrem neuen Team schon absolviert. Wie schätzen Sie die Vorbereitung bisher ein und was ist noch zu verbessern?

Mielitz: Ich denke, dass es bis jetzt eine sehr gute Vorbereitung war. Wir arbeiten sehr intensiv und der Trainer hat seine genauen Vorstellungen, die er mit uns umsetzen möchte. Ich bin von jedem Mitspieler bisher sehr positiv beeindruckt und freue mich auf die Saison, dass es endlich losgeht!

Bleiben wir beim Thema Mannschaft: In dieser Saison hat sich einiges im Kader der Viktoria getan, wie schätzen Sie die Mannschaft ein? Was kann mit der Mannschaft möglich sein?

Mielitz: Wir haben ein sehr anspruchsvolles Startprogramm, auf das wir uns erst einmal voll und ganz fokussieren sollten. Mit positiven Erlebnissen aus diesen Spielen hervorzugehen, wird das Wichtigste sein. Die 3. Liga ist eine sehr spannende und interessante Liga, in der man sich beweisen muss.

Welche Rolle möchten Sie persönlich bei der Viktoria übernehmen?

Mielitz: Mit 31 Jahren habe ich natürlich schon einiges erlebt. Deswegen möchte ich eine Führungsperson für die jungen Spieler, aber auch für die gesamte Mannschaft sein. Ich möchte mich mit all meinen Fähigkeiten einbringen, damit wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen.

Sie arbeiten mit George Berneanou als Torwarttrainer und André Weis als Torhüterkollege zusammen. Wie läuft die Zusammenarbeit im Team und wie sieht der Konkurrenzkampf aus?

Mielitz: Meine Eindrücke sind durchweg positiv. Der Respekt wird sehr großgeschrieben und das ist nicht immer so. Das schätze ich an beiden sehr. Es ist gut, wenn Konkurrenzkampf herrscht, da es jeden Spieler zusätzlich puscht. Ich wünsche uns, dass es so bleibt und dann kann die ganze Mannschaft nur davon profitieren.

Haben Sie schon über die Zeit nach dem Fußball nachgedacht?

Mielitz: Ich mache nebenbei noch ein Studium. Das zeigt, dass ich natürlich schon über die Zeit nach dem Fußball nachgedacht habe. Es ist nie verkehrt, sich neben dem Fußball auch mit anderen Dingen zu beschäftigen. Aber ich fühle mich noch fit genug und möchte noch viele gute Jahre im Fußball vor mir haben.

Sie haben noch zu einer Zeit bei Werder Bremen gespielt, als der Verein noch in der Champions League gespielt hat. Wie bewerten Sie die Entwicklung der Grün-Weißen?

Mielitz: Ich durfte die „guten“ Jahre als junger Spieler noch mitmachen. Es ist schwierig, mich dazu zu äußern, da ich einfach zu weit weg bin. Sie haben durch die Corona-Krise natürlich auch mit Ausschluss der Fans den zwölften Mann verloren. Ich wünsche Werder natürlich nur das Beste.

Persönlich durften Sie damals bei Werder ihr Bundesliga- sowie Champions-League-Debüt feiern. Wie blicken Sie auf die Spiele zurück?

Mielitz: Das sind beides sehr schöne Erlebnisse, die mir niemand mehr nehmen kann! Mein Bundesliga-Debüt war sogar in Köln, gegen den FC. Das war im Dezember 2009. Natürlich blicke ich da sehr gerne drauf zurück.

Zum Abschluss: Auf welchen Gegner freuen Sie sich am meisten in der kommenden Saison?

Mielitz: In der 3. Liga sind viele Traditionsvereine. Da gibt es einige Gegner, auf die man sich natürlich sehr freuen kann. Ich treffe auch auf viele ehemalige Weggefährten, wie zum Beispiel Torsten Frings, der jetzt Trainer beim SV Meppen ist. Es verspricht eine interessante Saison zu werden. 

Viktoria – das V steht für Vussball!

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