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Gegnercheck: Abschluss gegen Uerdingen

Foto: Hendrik Marquardt/Viktoria Köln

03.07.2020

Am Samstag findet der letzte Spieltag der aktuellen Drittliga-Saison statt. Nachdem die Kölner im vergangenen Heimspiel mit einem 5:1 gegen die Würzburger Kickers gewinnen konnten, geht es jetzt gegen den KFC Uerdingen. Die Krefelder spielen in der MERKUR SPIEL-ARENA in Düsseldorf, da das Grotenburg-Stadion nicht den aktuellen DFB-Anforderungen für den Profifußball entspricht.

Die aktuelle Lage:

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass beide Teams nicht mehr absteigen können und damit auch in der nächsten Drittliga-Saison vertreten sein werden. Doch der Weg dorthin war für beide Mannschaften schwierig. Die Höhenberger hatten in der aktuellen Saison eine Periode von 13 sieglosen Spielen in Folge und mussten lange um den Klassenerhalt zittern. In den vergangenen fünf Partien konnten die Domstädter allerdings zwölf Punkte einfahren. Dadurch steht die Viktoria nach 14 Siegen, acht Unentschieden und 15 Niederlagen mit 50 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz. Würde die Saison noch etwas länger dauern, wäre der KFC Uerdingen vielleicht ein potenzieller Abstiegskandidat. Nach einem durchwachsenen Saisonstart kämpften sich die Krefelder zum Hinrunden-Ende ins Mittelfeld der Tabelle vor. Die Uerdinger haben seit dem Re-Start der 3. Liga allerdings nur einen Sieg geholt. Dem stehen fünf Unentschieden und vier Niederlagen gegenüber. Nach dieser Negativserie steht das Team mit 47 Punkten aktuell auf dem 13. Tabellenplatz. Vom vermeintlichen Ziel, in die 2. Liga aufzusteigen, ist die Mannschaft von Trainer Stefan Krämer weit entfernt.

Das Hinspiel:

Am 14. Dezember fand das Hinrundenspiel im Sportpark Höhenberg statt. Die Gäste aus Uerdingen konnten einen knappen 1:0-Sieg erringen. Nachdem es torlos in die Halbzeitpause ging, ließ die zweite Halbzeit ebenfalls lange auf Highlights warten. Den entscheidenden Treffer erzielte Jean-Manuel Mbom nach einer Flanke von Roberto Rodriguez in der 85. Minute. Selbst Viktoria-Top-Torjäger Albert Bunjaku schaffte es an diesem Tag nicht, KFC-Schlussmann Lukas Königshofer zu überwinden.

Die personelle Situation:

Der Kader der Blau-Roten umfasst 28 Spieler. In der Wintertransferperiode verstärkten sich die Krefelder mit zwei neuen Akteuren: Innenverteidiger Edvinas Girdvainis und Mittelfeldmann Rijad Kobiljar. Der 27-jährige Girdvainis spielte zuvor in der höchsten lettischen Liga für den FK RFS. Für den Verein lief er auch in zwei Europa-League-Qualifikationsspielen auf. Kobiljar war zuvor in der slowenischen Liga eins aktiv. Dort spielte er für den NK Rudar Velenje und erzielte zwei Tore in 17 Partien. Die Krefelder müssen in der Begegnung am Samstag, wie bereits seit einigen Spieltagen, ohne ihren Top-Torschützen Tom Boere, Mittelstürmer Adriano Grimaldi, Innenverteidiger Jan Kirchhoff sowie Neuzugang Kobiljar auskommen. Den Höhenbergern fehlt Moritz Fritz (Meniskus-Anriss). Auch Mark Depta gehört nach längerer Verletzung noch nicht wieder zum Kader.           

Der Trainer:

Es war eine große Überraschung, als der KFC Uerdingen nach 13 Monaten die Rückkehr von Trainer Stefan Krämer bekannt gab. Am 28. Januar des vergangenen Jahres war Krämer nach einer 0:3-Pleite bei den Blau-Roten freigestellt worden. Nun steht er seit dem 10. März  wieder an der Seitenlinie der Uerdinger und hat dort einiges vor. In der Hinrunde war Krämer noch beim 1. FC Magdeburg unter Vertrag, musste aber nach 22 Partien und einer durchwachsenen Bilanz (7 Siege, 9 Unentschieden und 6 Niederlagen) kurz vor Weihnachten gehen.

Die Partie in den Medien:

Anpfiff der Partie am Samstag in der MERKUR SPIEL-ARENA in Düsseldorf ist um 14:00 Uhr. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) zu sehen sein. Wer kein Abonnement der Online-Plattform besitzt, ist bei Radio Viktoria live dabei. Über die Social Media Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden die Fans der Viktoria ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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