FC Viktoria Köln 1904

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Gegnercheck: Duell der Tabellennachbarn

Foto: blickausloeser/Viktoria Köln

26.06.2020

Es geht Schlag auf Schlag: Nachdem die Viktoria den Aufstiegskandidaten MSV Duisburg im eigenen Stadion mit 1:0 besiegt hat, steht am Samstag bereits das nächste Duell gegen einen namhaften Gegner an. Die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev trifft nach drei Siegen in Folge auf den Tabellennachbarn aus Kaiserslautern. Bernard Kyere, Albert Bunjaku und André Weis – sofern im Kader – könnten besonders motiviert sein: Für sie geht es gegen den Ex-Verein.

Die aktuelle Lage:

Wenn man sich die Tabelle anschaut, trennt die Viktoria und den 1. FC Kaiserslautern vor dem 36. Spieltag lediglich ein Punkt: Die Viktoria steht mit 47 Zählern auf Rang zwölf und Kaiserslautern mit 48 Punkten auf Platz elf der Tabelle. Nach einem nicht ganz so erfolgreichen Saisonstart hat die Mannschaft von Trainer Boris Schommers gerade nach dem Re-Start der 3. Liga wieder Selbstvertrauen getankt. Die Pfälzer holten seitdem bereits vier Siege. Dem stehen zwei Unentschieden und zwei Niederlagen gegenüber. Mit dem 1:1 bei Hansa Rostock hat der 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Drittliga-Spieltag auf sportlicher Ebene den Klassenerhalt erreicht.

Das Hinspiel:

In der Hinrunde, Ende November letzten Jahres, spielten beide Teams zum ersten Mal gegeneinander. Vor 6.437 Zuschauern – das war gleichbedeutend mit einer neuen Heimspiel-Rekordkulisse für Viktoria Köln in der laufenden Saison – unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev mit 2:4 (0:2). Gegen die Höhenberger sah der FCK bereits zur Pause wie der sichere Sieger aus, machte es aber noch einmal spannend. Erst Simon Skarlatidis (88.) beruhigte in der Schlussphase mit einem Traumtor aus 30 Metern die Nerven der Roten Teufel.

Die personelle Situation:  

In dieser Spielzeit umfasst der Kader vom 1. FC Kaiserslautern 33 Spieler. Zuletzt wurden die Pfälzer auf dem Wintertransfermarkt aktiv und verpflichteten mit Hikmet Ciftci (Mittelfeld, Erzgebirge Aue), Alexander Nandzik (Verteidiger, Jahn Regensburg) und Jan-Ole Sievers (Torwart, FC Gifu) drei neue Akteure. Am Wochenende müssen die Lauterer auf Dylan Esmel (Kreuzbandriss), Lukas Spalvis (Knorpelschaden) und Lukas Gottwalt (Sprunggelenksverletzung) verzichten. Bei Simon Skarlatidis wird sich wohl erst am Spieltag entscheiden, ob er dabei sein kann. Auf Seiten der Kölner fehlt neben André Weis (Muskelfaserriss, ist aber schon wieder im Training) auch Moritz Fritz. Er zog sich am vergangenen Spieltag einen Anriss im Meniskus zu und muss sich am Montag einem operativen Eingriff unterziehen. Gelb- und Rotsperren gibt es auf beiden Seiten nicht.

Spieler im Fokus – Carlo Sickinger:

Als Spieler des 1. FC Kaiserslautern hat man es in diesen Zeiten nicht leicht. Trotz Tabellenplatz elf und dem damit verbundenen Klassenerhalt in der 3. Liga, kommt der Verein aufgrund der angespannten finanziellen Situation nicht zur Ruhe. Der FCK hat einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt. Wichtig ist also, dass Spieler wie Kapitän Carlo Sickinger hinter dem Verein stehen. Der 22-Jährige hat in dieser Spielzeit lediglich einmal aufgrund von muskulären Problemen pausieren müssen und stand sonst in allen 34 Partien auf dem Platz. Der gebürtige Karlsruher kann sowohl im defensiven Mittelfeld als auch auf der Innenverteidiger-Position spielen. Sickinger durchlief die Jugendabteilungen der Roten Teufel und ist in seiner zweiten Drittligaspielzeit bereits der „heimliche Chef der Lauterer“.

Der Trainer:

Erst seit September letzten Jahres ist Boris Schommers als Cheftrainer beim 1. FC Kaiserslautern im Amt. Im Schnitt holte er mit den Pfälzern 1,55 Punkte pro Partie. Bevor er im Laufe der aktuellen Spielzeit zum 1. FC Kaiserslautern kam, war er unter anderem als Co- und Interims-Trainer für den 1. FC Nürnberg tätig. Seine Trainerkarriere begann der heute 41-Jährige allerdings im Rheinland. Beim 1. FC Köln trainierte er die U 17 und U 19.

Die Partie in den Medien:

Anpfiff der Partie am Samstag ist um 14:00 Uhr im Fritz-Walter-Stadion. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel sowie in der Konferenz) und im SWR zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle des Drittligisten auf dem Laufenden gehalten. Live dabei sind auch die Hörer von Radio Viktoria. Das Vereinsradio der Höhenberger ist über www.viktoria-radio.de verfügbar.

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