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3. Liga: Spielbetrieb ruht über den 30. April hinaus

Axel Freisewinkel, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH (Foto: Viktoria Köln)

27.04.2020

Der DFB und der Ausschuss 3. Liga haben in ihrer heutigen Sitzung mit den 20 Klubs die aktuelle Sachlage besprochen und ein Meinungsbild eingeholt. Fest steht, dass der Spielbetrieb in der 3. Liga über den 30. April hinaus bis auf Weiteres ausgesetzt wird.

In einer offenen Abfrage sprachen sich zehn Klubs für eine mögliche Fortsetzung der Saison aus, sofern dies die behördlichen Verfügungsgrundlagen und politischen Genehmigungen erlauben, stets unter strenger Beachtung der damit verbundenen Vorgaben zum Gesundheitsschutz.

Im Einzelnen handelte es sich um die SpVgg Unterhaching, den FC Ingolstadt, TSV 1860 München, Eintracht Braunschweig, den FC Bayern München II, F.C. Hansa Rostock, FC Würzburger Kickers, KFC Uerdingen, Viktoria Köln und den Chemnitzer FC.

Axel Freisewinkel, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH, bestätigt: „Wir vertreten den Standpunkt, dass eine mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs nicht zu Lasten der Allgemeinheit und des Gesundheitsschutzes gehen darf. Wenn die staatlichen Verfügungen, gesundheitlichen Voraussetzungen und wirtschaftlichen Aspekte dafürsprechen, dass in der 3. Liga wieder gespielt werden kann, dann sollte der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. Ob die Saison fortgesetzt wird oder nicht, ist somit nicht von unserer Meinung, sondern von den Erkenntnissen und Entscheidungen der Mediziner und Politiker abhängig.“

Damit folgt Viktoria Köln der Empfehlung des Ausschusses 3. Liga. Diese wurde in der heutigen Videokonferenz allen Klubvertretern präsentiert.

Soweit möglich, wird weiterhin der sportliche Abschluss der Saison bis zum 30. Juni angestrebt.

Mit dem 1. FC Kaiserslautern und dem SV Meppen enthielten sich zwei Klubs in der Liga-Sitzung einer Stimme. Gegen die mögliche Wiederaufnahme der Saison und für einen freiwilligen Abbruch der Spielzeit votierten acht Drittligisten. Dies waren: SV Waldhof Mannheim, 1. FC Magdeburg, Hallescher FC, FSV Zwickau, SC Preußen Münster, SG Sonnenhof Großaspach, FC Carl Zeiss Jena und MSV Duisburg.

Es handelt sich hierbei um das Meinungsbild der Klubs der 3. Liga, nicht um eine Beschlussfassung. Der Ausschuss 3. Liga und die in Folge zuständigen DFB-Gremien werden sich auf dieser Grundlage nun mit dem weiteren Vorgehen und den damit verbundenen Detailfragen befassen. Gegebenenfalls nötige Beschlüsse für die Fortsetzung der Spielzeit müssten dann vom DFB-Präsidium oder DFB-Vorstand gefasst werden.

Eine mögliche Fortsetzung der Saison entspricht den satzungsgemäßen Aufgaben des DFB. Die Satzung sieht die Organisation, Durchführung und Sicherstellung des Spielbetriebs vor – natürlich in Abhängigkeit von der behördlichen Verfügungsgrundlage. Darüber hinaus würde sich der DFB als Träger und Zentralvermarkter der 3. Liga bei einem freiwillig gewählten Saisonabbruch erheblichen Haftungs- und Schadenersatzrisiken gegenüber Drittparteien aussetzen. Diese grundsätzlichen Betrachtungsweisen machten DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius und DFB-Schatzmeister Stephan Osnabrügge im Rahmen der Videokonferenz deutlich.

Peter Frymuth, als DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung zuständig für die 3. Liga, sagt: „Wir haben nun ein tatsächliches Meinungsbild in der 3. Liga vorliegen. Damit ist ein sehr wichtiger Schritt gemacht. Das Ergebnis der Abfrage ist von allen zu respektieren und akzeptieren. Auch wenn das Bild nicht einheitlich ist, besteht eine mehrheitliche Meinung unter den Klubs, wie im Falle einer veränderten behördlichen Verfügungslage verfahren werden sollte. Auf dieser Basis wird der DFB in seiner Funktion als Liga-Träger die weiteren Prüfprozesse und Maßnahmen angehen. Klar ist: Das Gesamtwohl der Liga ist über Einzelinteressen zu stellen.“

Im Vorfeld der Sitzung in der 3. Liga war allen Klubs das Konzept zugegangen, das bei einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs bestmögliche medizinische Rahmenbedingungen gewährleisten soll. Die in der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ gemeinsam von DFB und DFL erarbeiteten Vorgaben sehen unter anderem strenge Hygienevorgaben, engmaschige Testungen sowie permanentes Monitoring vor. Das Konzept für die 3. Liga entspricht weitgehend den von der DFL vorgestellten Inhalten für die Bundesliga und 2. Bundesliga.

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