FC Viktoria Köln 1904

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FC Viktoria Köln 1904

1:1 der Viktoria gegen Magdeburg

Foto: Peter Ciper/Viktoria Köln

25.10.2019

Spektakuläres Unentschieden der Kölner Viktoria gegen den 1. FC Magdeburg. Vor 2.739 Zuschauern trennten sich die Teams im Sportpark Höhenberg mit 1:1 (1:1). Kurios: Schiedsrichter Patrick Hanslbauer übersah vermeintlich gleich zwei Treffer – einen für die Kölner, einen für die Gäste.

Cheftrainer Pavel Dotchev musste kurzfristig auf die verletzten Spieler Patrick Koronkiewicz und Kai Klefisch verzichten. In der Abwehr schickte er Jan-Lukas-Funke, Dario De Vita, Lars Dietz und Marcel Gottschling ins Rennen. Auf der Sechserposition bot er André Dej und Mart Ristl auf. Im Mittelfeld spielten Simon Handle, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler. Albert Bunjaku agierte als echte Sturmspitze. Daniel Mesenhöler hütete das Kölner Tor.

Die Höhenberger legten gleich los. Bereits in der ersten Minute gab es einen Eckball und beinahe eine richtig gute Schusschance für Simon Handle. Drei Minuten später jubelten die Kölner schon. Ein Klärungsversuch der Magdeburger traf Keeper Morten Behrens unglücklich, sodass der Ball über die Linie kullerte – ein klares Tor, das Schiedsrichter Patrick Hanslbauer aber übersah. In der achten Minute dann aber doch die Viktoria-Führung: Handle zog aus 20 Metern ab und sein abgefälschter Schuss landete halblinks im Gehäuse der Gäste.

Danach kamen die Magdeburger gefährlich vor den Kölner Kasten. Rico Preißinger zog im 16-Meter-Raum ab, doch sein Schuss verfehlte knapp den rechten Pfosten (12.). Nur zwei Minuten später spielte Wunderlich im Strafraum Bunjaku an, der freistehend mit links verzog. In der 20. Minute dann aber der Ausgleich für den FCM: Sören Bertram verwandelte eine schöne Flanke von der rechten Seite mit dem Kopf zum 1:1. In der 26. Minute musste Mesenhöler in höchster Not nach einer Chance von Tobias Müller klären.

In der 30. Minute fiel das Flutlicht zum Teil aufgrund eines technischen Defektes aus. Nach einer Unterbrechung von drei Minuten ließ Schiedsrichter Hanslbauer trotzdem weiterspielen. In der 36. Minute wurde es wieder brenzlig für die Gäste. Bunjaku passte von der rechten Torauslinie in den Fünfmeterraum zurück. Doch seine Hereingabe ging an Freund und Feind vorbei und fand in der Mitte keinen Abnehmer. Danach passierte bis zur Halbzeitpause nicht mehr viel. So ging es nach zweiminütiger Nachspielzeit mit dem Stand von 1:1 in die Kabinen.

Viktoria Köln startete in unveränderter Aufstellung in die zweite Hälfte. Der 1. FC Magdeburg kam zunächst etwas besser aus der Pause. Doch die Höhenberger hielten dagegen. In der 53. Minute hatten die Gastgeber aber nach einem Eckball von der linken Seite Glück: Christian Beck köpfte und das runde Leder landete am rechten Innenpfosten – sprang von dort aber wieder ins Feld. Fünf Minuten danach legte Beck schön auf Thore Jacobsen ab. Mit vereinten Kräften retteten die Höhenberger aber noch zum Eckball.

Nach 63. Minuten köpfte Dominik Ernst nach einem langem Ball an Mesenhöler vorbei auf das Kölner Tor. Jan-Lukas Funke kratzte das Leder aber aus Sicht des Schiedsrichters noch von der Linie. In der 66. Minute parierte Mesenhöler nach Schuss von Beck mit dem Fuß. In der 76. Minute rettete Dietz kurz vor der Torlinie für den geschlagenen Keeper gegen Beck – die Gäste waren der Führung jetzt näher. Beinahe hätte Handle die schlechte Chancenauswertung aber noch bestraft. In der 85. Minute traf die Nummer 7 der Viktoria nach schönem Dribbling aber nur das linke Außennetz.

Tore: 1:0 Simon Handle (8.), 1:1 Sören Bertram (20.)

Aufstellung: Daniel Mesenhöler – Jan-Lukas Funke, Dario De Vita, Lars Dietz, Marcel Gottschling – André Dej, Mart Ristl (68. Hamza Saghiri) – Simon Handle, Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler (87. Suheyel Najar) – Albert Bunjaku (83. Sven Kreyer)

Gelbe Karten:

FC Viktoria Köln: Lars Dietz (25.), André Dej (38.), Pavel Dotchev (39.), Marcel Gotschling (90. + 2)

1. FC Magdeburg: Rico Preißinger (18.), Tarek Chahed (43.), Dominik Ernst (55.)

Zuschauer: 2.739

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