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Krämer lobt Viktoria

Foto: Sportfotos Magdeburg

Am Freitag ist der 1. FC Magdeburg im Sportpark Höhenberg zu Gast. Das Team aus Sachsen-Anhalt wird von Stefan Krämer trainiert, der vor seinem Wechsel zum FCM als Coach schone eine Menge bewegen konnte. Auch bei Viktoria Köln kennt man Krämer gut, schließlich lieferte man sich mit seinem früheren Arbeitgeber Uerdingen in der Saison 2017/2018 in der Regionalliga West ein unerbittliches Rennen um den Aufstieg. Vor der Partie am Freitag stellte sich Krämer zum Gespräch.

Herr Krämer, seit dieser Saison sind Sie Trainer beim 1. FC Magdeburg. Wie haben Sie sich in Sachsen-Anhalt eingelebt? 

Stefan Krämer: „Magdeburg ist eine tolle Stadt, wir fühlen uns sehr wohl hier. Als Rheinländer kommt man aber überall gut zurecht.“

Bevor Sie Ihr Amt in Magdeburg angetreten haben, waren Sie bereits für den KFC Uerdingen, Rot-Weiß Erfurt, Energie Cottbus und Arminia Bielefeld als Cheftrainer tätig. Das heißt, Sie kennen sich im Fußball aus. Warum ist die Aufgabe, den 1. FC Magdeburg zu trainieren, besonders reizvoll für Sie?

Krämer: „Natürlich ist der Club eine Legende. Mindestens im Osten der Republik, aber auch in ganz Deutschland ist der 1. FC Magdeburg bekannt. Der Verein besitzt eine Strahlkraft und bewegt die Menschen in der Region Sachsen-Anhalt. Die Atmosphäre hier bei den Heimspielen ist unbeschreiblich und einzigartig.“

Mit welchen Zielen sind Sie persönlich in Magdeburg angetreten?

Krämer: „Ich glaube, die Philosophie, wie ich möchte, dass eine Mannschaft Fußball spielt, passt gut zum FCM und der Stadt Magdeburg. Der Verein besitzt ein großes Potenzial. Wir haben vor der Saison sehr gute Gespräche geführt und arbeiten eng im Stab und der Vereinsführung zusammen, sind im ständigen Austausch. Nach dem Umbruch befinden wir uns im Aufbau einer Mannschaft, welche ein junges Gesicht hat. Hier gilt es, unsere Tugenden und unsere Philosophie einzubringen und das Team zu entwickeln. Der Verein will in den kommenden drei Jahren zurück in die 2. Bundesliga, das ist das kommunizierte Ziel.“

Nach dem Abstieg aus der 2. Liga sind die Hoffnungen natürlich groß, in absehbarer Zeit wieder aufzusteigen. Glauben Sie, dass Magdeburg in dieser Saison noch eine Rolle im Aufstiegskampf spielen kann?

Krämer: „Der Auftrag ist klar umrissen, wir wollen dieses Jahr eine stabile Saison spielen und die vielen jungen Spieler integrieren und weiter entwickeln.“

Keine Mannschaft spielt in der 3. Liga so häufig unentschieden wie der FCM. Sieht man das als Trainer eher mit einem lachenden oder mit einem weinenden Auge?

Krämer: „Für mich als Rheinländer ist das Glas eher halbvoll. Wir haben bis zum Rostock-Spiel zehnmal hintereinander nicht verloren, das halte ich in der ausgeglichenen 3. Liga für eine gute Leistung. Allerdings muss man jedes Remis auch für sich bewerten und da waren Spiele dabei, mit denen wir nicht zufrieden waren.“

Am 25. Oktober tritt Ihre Mannschaft bei Viktoria Köln an. Wie schätzen Sie die Mannschaft aus dem Rechtsrheinischen ein?

Krämer: „Viktoria ist eine gute und eingespielte Mannschaft, welche schon zu Regionalliga-Zeiten sehr gut besetzt war und im Zweikampf mit Uerdingen den Aufstieg ebenfalls verdient gehabt hätte, weil sie einfach eine gute Saison gespielt haben. Pavel Dotchev ist ein erfahrener und guter Trainer. Mit Mike Wunderlich pflege ich dazu ein freundschaftliches Verhältnis.“

Viktoria – Das V steht für Vussball!

Eintrittskarten für das Viktoria-Heimspiel gegen Magdeburg sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

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