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Bernard Kyere im Interview

Foto: Peter Ciper/Viktoria Köln

22.10.2019

Für Bernard Kyere begann die aktuelle Saison unglücklich. Bereits im zweiten Saisonspiel gegen den Chemnitzer FC zog sich der Neuzugang einen Adduktoren-Abriss im rechten Oberschenkel zu. Aktuell schindet sich der Innenverteidiger für sein Comeback. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um mit dem 24-Jährigen über den aktuellen Stand seiner Verletzung zu sprechen.

Herr Kyere, gleich im zweiten Saisonspiel haben Sie sich einen Adduktoren-Abriss zugezogen. Wie ging es in den Wochen danach weiter?

Bernard Kyere: „Nach der Diagnose wurde ich gefragt, ob die Verletzung konserativ oder mittels einer Operation behandelt werden soll. Ich habe mich nach ausführlicher Beratung für die OP entschieden. Das ging recht schnell. Nach vier Wochen konnte ich ohne Krücken gehen und durfte in der Physiotherapie die Belastung steigern. Ich konnte aber natürlich noch nicht alles machen, sondern in erster Linie nur mit dem Oberkörper arbeiten. Nach sechs Wochen durfte ich dann mit Dehnungen beginnen. Dann wurde nach und nach geschaut, was möglich ist. Mitte Oktober war ich erstmals wieder auf dem Platz und habe mit Läufen und der Ballarbeit begonnen.“

Nach der Verletzung konnte man von einer zehn- bis zwölfwöchigen Pause ausgehen. Können die Viktoria-Fans auf eine Rückkehr in den nächsten Wochen hoffen?

Kyere: „Das ist auf jeden Fall der Plan. Ich möchte in den nächsten Wochen so richtig wieder ins Mannschafttraining einsteigen. Das soll in spätestens drei Wochen der Fall sein.“

Wie schwer fällt es Ihnen, die Spiele der Mannschaft aktuell von der Tribüne aus zu verfolgen?

Kyere: „Ich denke, das ist als Sportler immer schwer. Wenn man selbst nicht helfen und nicht seinen Beitrag zum Erfolg leisten kann, tut das schon ein bisschen weh. Aber ich kann mir die Spiele unserer Mannschaft trotzdem gut anschauen, denn wir spielen einen guten und attraktiven Fußball.“

Die Viktoria spielt bisher eine respektable Saison. Wie schätzen Sie die Leistungen Ihrer Teamkollegen ein?

Kyere: „Ich finde es schon enorm, was die Mannschaft zeigt. Gerade bei unseren Siegen kann man ja sagen, dass wir die Spiele sehr verdient und nicht mit Glück gewonnen haben. Wir haben einige Gegner dominiert und dann zu Recht gewonnen. Ich sehe jeden Tag, wie motiviert die Mannschaft ist. Sie ist mental gut drauf und wird ganz sicher noch für die eine oder andere positive Überraschung sorgen.“

Was glauben Sie: Welche Rolle kann Viktoria Köln in dieser Spielzeit in der 3. Liga spielen?

Kyere: „Wir wollen auf jeden Fall so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern. Wenn ich sehe, welche Qualität wir besitzen, sollte das aber kein Problem sein. Alles andere kann man sehen, wenn wir genügend Punkte gesammelt haben.“

Am 25. Oktober ist der 1. FC Magdeburg in Höhenberg zu Gast. Wie schätzen Sie die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt ein?

Kyere: „Ich kenne ja ein paar Jungs aus dem Team. Mit Dominik Ernst, Leon Bell Bell und Manfred Osei Kwadwo habe ich schon in einer Mannschaft gespielt. Ich finde, Magdeburg agiert mit einer guten Grundordnung. Als Absteiger aus der 2. Liga bringt die Mannschaft eine Menge Qualität mit. Ich denke aber, wir müssen uns trotzdem nicht vor dem FCM verstecken.“

Viktoria – Das V steht für Vussball!

Eintrittskarten für das Viktoria-Heimspiel gegen Magdeburg sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.


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