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Viktoria erkämpft 0:0 im Spitzenspiel

Foto: Peter Ciper/Viktoria Köln

Der FC Viktoria Köln hat im Spitzenspiel gegen Eintracht Braunschweig ein 0:0 erreicht. Vor 4.408 Zuschauern im Sportpark Höhenberg hatten die Gastgeber in der ersten Hälfte Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Nach der Pause kamen die Kölner aber auf und hätten beinahe in der Nachspielzeit sogar noch den Siegtreffer erzielt.

Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev begann im Tor überraschend mit Sebastian Patzler, der Daniel Mesenhöler (Innenbanddehnung am linken Knie) kurzfristig ersetzte. In der Abwehr spielten Fabian Holthaus, Dominik Lanius, Lars Dietz und Marcel Gottschling. Auf der Sechserposition vertraute der Viktoria-Coach auf Andrej Dej und Hamza Saghiri. Simon Handle, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler sorgten im offensiven Mittelfeld für den nötigen Spielfluss. Albert Bunjaku sollte als vorderste Spitze für permante Torgefahr sorgen.

Nach wenigen Sekunden musste das Spiel von Schiedsrichter Wolfgang Haslberger erst einmal unterbrochen werden. Die Fans der Gäste sorgten für gelb-blaue Rauchschwaden im Sportpark Höhenberg. Die von der Startelf her eher defensiv eingestellten Braunschweiger hatten danach in der dritten Minute gleich eine richtig gute Möglichkeit. Nick Proschwitz stand nach einem hohen Ball drei Meter vor dem Kölner Gehäuse sträflich frei, doch er bugsierte das Leder über das Tor. Die Viktoria hingegen benötigte ein wenig, um ins Spiel zu finden.

In der 16. Minute bekam Patrick Kammerbauer dann sogar eine noch bessere Gelegenheit für die Gäste. Nach einer Unsicherheit in der Viktoria-Abwehr traf er aber nur den linken Pfosten. Im Gegenzug folgte die erste Torchance für die Höhenberger. Handle scheiterte aus zehn Metern an Eintracht-Schlussmann Jasmin Fejzic (17.). Acht Minuten später prüfte Mike Wunderlich den Keeper der Gäste mit einem Rechtsschuss. Das war leider die letzte Aktion des Kölner Kapitäns, danach musste er verletzt ausgewechselt werden.

Saghiri übernahm jetzt die Rolle des Ballverteilers im Viktoria-Mittelfeld. Der eingewechselte Mart Ristl spielte auf der Sechserpostion. In der 37. Minute konnte sich Patzler mit einem tollen Reflex gegen Proschwitz auszeichnen. Danach hatte die Eintracht weitere Gelegenheiten, doch die Führung gelang den Niedersachsen vor der Pause nicht. Viktoria Köln kam in der 44. Minute mit Saghiri gefährlich vor das Gäste-Gehäuse. Doch er verzog den Ball mit seinem linken Fuß. Somit ging es mit 0:0 in die Kabinen.

In der zweiten Hälfe brachte Viktoria-Coach Dotchev Tobias Willers in die Partie. Der Innenverteidiger sollte der Defensive zu mehr Stabilität verhelfen. Und das wirkte sich in der Tat positiv aus. Nachdem die Löwen aus Braunschweig in der ersten Halbzeit deutlich präsenter wirkten, sicherten sich die Höhenberger jetzt mehr Spielanteile. Die erste gute Chance ging aber wieder an die Gäste: Proschwitz fand in der 60. Minute mit einem Rechtsschuss aus zwölf Metern in Patzler seinen Meister.

In der 69. Minute setzte Dietz den nach vorn rennenden Gottschling gut in Szene. Der passte von rechts scharf in die Mitte, doch Handle kam vor dem Gäste-Gehäuse eine Fußspitze zu spät – da hatte Braunschweig erstmals richtig Glück. In der 76. Minute versuchte es Holthaus mit einem Distanzschuss. Doch sein Versuch aus 25 Metern verfehlte das Tor deutlich. Die beste Chance für die Kölner gab es in der Nachspielzeit: Handle flankte von links auf Bunjaku, doch der Torjäger schoss aus kurzer Distanz über das Tor (90. + 3).

Tore: -

Aufstellung: Sebastian Patzler – Fabian Holthaus, Dominik Lanius, Lars Dietz, Marcel Gottschling – Andrej Dej (46. Tobias Willers), Hamza Saghiri (80. Sven Kreyer) – Simon Handle, Mike Wunderlich (27. Mart Ristl), Kevin Holzweiler – Albert Bunjaku  

Gelbe Karten:

FC Viktoria Köln: Fabian Holthaus (62.), Mart Ristl (90.)

Eintracht Braunschweig: Martin Kobylanski (83.)

Zuschauer: 4.408 

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