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Gegnercheck: Viktoria auswärts in Westfalen

Foto: Julia Schulz/Viktoria Schulz

10.09.2019

Dominik Lanius konnte sich beim letzten Heimspiel im Sportpark Höhenberg gleich doppelt freuen: Beim 3:0 gegen den FC Ingolstadt spielte Viktoria Köln erneut zu Null und der 22-Jährige erzielte per Kopf sein erstes Saisontor. Am Wochenende steht für Lanius mit der Viktoria das Auswärtsspiel bei Preußen Münster an. Für den Abwehrmann ist das sicher ein besonderes Spiel, denn in der letzten Saison trug er noch selbst das Trikot der Westfalen. Die Mannschaft aus Münster hat vor heimischer Kulisse einen guten Lauf: Im Preußenstadion wurde in der aktuellen Spielzeit noch keine Drittliga-Partie verloren.

Die aktuelle Lage:

Der SC Preußen Münster belegt vor dem achten Spieltag den zwölften Tabellenplatz. Während man zu Hause mit Siegen gegen Jena, Kaiserslautern und einem Remis gegen Uerdingen recht erfolgreich war, hagelte es für die Mannschaft aus Westfalen auswärts drei Niederlagen und ein Unentschieden. Acht Punkte aus den ersten sieben Ligaspielen lassen somit insgesamt Luft nach oben. Ein weiterer Wehrmutstropfen: Das Ausscheiden im Westfalenpokal durch ein 3:4 nach Elfmeterschießen beim SV Rödinghausen.

Die personelle Situation:

Der vor der Saison eingeleitete Umbruch lässt sich gleich auf den ersten Blick erkennen: Denn in der aktuellen Spielzeit trägt Sven Hübscher als Cheftrainer die sportliche Verantwortung. Darüber hinaus trägt der Kader die Handschrift von Sportdirektor Malte Metzelder. Sicher schmerzhaft war der Abgang von Martin Kobylanski vor Saisonbeginn. Den Mittelfeldspieler zog es zum Ligakonkurrenten Eintracht Braunschweig. René Klingenburg wechselte in die 2. Liga zu Dynamo Dresden und Cyrill Akono sogar in die 1. Liga zu Mainz 05. Dem setzten die Preußen eine Vielzahl von Neuzugängen entgegen. Mit Julian Schauerte konnten sie dabei einen Spieler holen, der die Defensive stabilisiert. Für das Mittelfeld wurden unter anderem Nico Brandenburger vom SC Fortuna Köln und Maurice Litka vom FC St. Pauli verpflichtet. Im Sturm gab es beispielsweise mit Heinz Mörschel (vorher Holstein Kiel) einen interessanten Neuzugang.

Spieler im Fokus:

Defensiv-Neuzugang Julian Schauerte (früher: SV Sandhausen, Fortuna Düsseldorf, KAS Eupen und andere) ist ein Spieler, der für mehr Stabilität im Abwehrverbund der Preußen sorgen soll. Im Juni 2019 unterschrieb er bei Preußen Münster einen Zweijahresvertrag und wurde im Anschluss zum Mannschaftskapitän ernannt. In allen Spielen dieser Saison stand der 31-Jährige in der Start-Elf von Münster. Darüber hinaus ist Schauerte auch noch torgefährlich. In den bislang sieben Drittliga-Partien der aktuellen Spielzeit gehörte er schon dreimal zu den Torschützen.

Der Trainer:

Seit der Saison 2019/2020 hat Münster einen neuen Trainer an der Seitenlinie: Sven Hübscher. Der 40-Jährige, ehemaliger Jugend- und Assistenztrainer beim FC Schalke 04, war zuvor Chefcoach bei Werder Bremen II. Mit Hübscher haben die Westfalen einen Mann für sich gewinnen können, der gemeinsam mit der Mannschaft den Umbruch in eine gesicherte Zukunft schaffen möchte.

Das Stadion:

In Bezug auf das Preußenstadion gibt es viele spannende Geschichten zu erzählen. Am 1. November 1925 wurde vom jetzigen Standort aus die erste Liveübertragung eines Fußballspiels im deutschen Rundfunk gesendet. Preußen Münster gehörte 1963 auch zu den 16 Gründungsmitgliedern der 1. Fußball-Bundesliga. Beim ersten Heimspiel am 24. August 1963 gegen den Hamburger SV (Endstand 1:1) waren  38.000 Zuschauer vor Ort. Damit war das Preußenstadion die erste ausverkaufte Arena der Bundesligageschichte. Aktuell bietet das Stadion 15.000 Zuschauern Platz.

Bisherige Bilanz:

Kaum zu glauben, aber wahr! Nachdem Viktoria Köln in der 3. Liga bisher nur auf Teams traf, gegen die es für die Höhenberger zuvor noch nie ein Meisterschaftsspiel gegeben hatte, sind die Vorzeichen gegen Münster ganz andere: Insgesamt 38-mal trafen beide Teams (in der 2. Liga, in der Oberliga und in der Regionalliga) aufeinander. Dabei gab es 16 Siege für die Kölner. Neunmal endeten die Partien mit einem Unentschieden. 13-mal gewann Münster. Das letzte Aufeinandertreffen im Januar 1981 entschied Viktoria Köln für sich. Damals gab es einen 3:0-Auswärtserfolg in Münster.

Die Partie im TV:

Anpfiff der Partie am Samstag ist um 14.00 Uhr. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria natürlich über die Social Media Kanäle des Vereins auf dem Laufenden gehalten.

Viktoria – Das V steht für Vussball!

Eintrittskarten für die Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.


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