Viktoria Köln 1904
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Bitteres Aus im Pokalderby

Foto: © Peter Ciper

Ausgerechnet durch eine Derbyniederlage sind die Viktorianer aus dem Bitburger-Pokal ausgeschieden. Gegen Fortuna Köln unterlag die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner trotz großen Kampfs und einer spielerisch guten Leistung auf dramatische Weise in der Nachspielzeit mit 3:2.

Gegen den Drittligisten aus der Südstadt traten die Viktorianer von Beginn an selbstbewusst auf und hatten mehr Spielanteile. Die Fortuna fokussierte sich auf die Defensive lauerte auf Fehler. Nach ordentlichem Beginn der Viktoria nutzten die Fortunen den ersten Fehler eiskalt aus: Ballgewinn im Aufbau der Viktorianer, Querpass auf Dahmani, 1:0 (12.). 

Doch von dem unnötigen Gegentreffer ließ sich die Viktoria nicht verunsichern und vertraute auf ihre Stärken. Mit Erfolg, denn allmählich näherten sie sich dem gegnerischen Tor gefährlich an. Kreyer, der den Vorzug über Musculus und dem angeschlagenen Bunjaku erhalten hatte, wollte das Vertrauen zurückzahlen, jedoch segelten seine guten Abschlüsse haarscharf vorbei (25.) oder knapp drüber (32.). Auch Holzweiler hatte nach tollem Sololauf kein Glück und verfehlte den linken Torwinkel nur minimal (35.). Spätestens als Wunderlich einen Freistoß aus 20 Metern an die Querlatte schlenzte und Willers den Abpraller nicht über die Linie drücken konnte, war der Ausgleich mehr als verdient. 

Der verdiente Ausgleich und die kurze Freude darüber

Kurz vor dem Seitenwechsel wurden die Viktorianer endlich belohnt. Kreyer versuchte es aus zweiter Reihe, traf ein Fortuna-Bein und überspielte so Fortuna-Keeper Rehnen zum verdienten 1:1 (40.). Leider stand Kreyer wenig später auch auf der anderen Seite im Mittelpunkt: Bei einer Ecke fiel ihm das Leder am ersten Pfosten unglücklich an den Hinterkopf und von dort ins Netz (45.+1). Erneut lag die Viktoria auf unglückliche Art und Weise hinten. Trotz einer sehr guten ersten Halbzeit gegen den Drittligisten lag die Viktoria zur Pause hinten. 

Im zweiten Durchgang entwickelte sich das Spiel von einem guten Duell zu einem echten Derby. Viele Fouls und anschließende Diskussionen unterbrachen den Spielfluss. Schiedsrichter Stegemann und sein Team hatten Mühe, die Partie unter Kontrolle zu halten. Dadurch kam aber nur selten spielerisch Fahrt auf. Zwar hatten die Viktorianer den Ball, fanden gegen die tief stehenden Gäste aber kaum ein Durchkommen. Durch das Eigentor in Führung liegend fokussierten sich die Fortunen nur auf die Defensive versuchten, die Angriffe der Viktoria zu verteidigen. 

Spiel erneut verdient ausgeglichen, Spiel erneut nur kurz wieder offen

Bis zur 85. Minute hatten sie damit Erfolg, doch dann wurde die Abwehrreihe geknackt. Ein toller Spielzug über rechts bediente Wunderlich am Elfmeterpunkt und der Viktoria-Kapitän verwandelte sicher zum erneut hochverdienten Ausgleich. Allerdings kam die Fortuna abermals in der Nachspielzeit durch eine Standardsituation zurück. Bei einem Eckball In letzter Minute stand Uaferro am zweiten Pfosten goldrichtig und traf aus kurzer Distanz ins Herz der Viktoria (90.+3). 

So ist die Reise der Viktoria im Pokal-Viertelfinale gestoppt. Eine andere Mannschaft wird den FVM also in der kommenden Saison im DFB-Pokal vertreten. Für das Team um Trainer Patrick Glöckner geht es nun darum, die gute Leistung aus diesem Derby auch in der Liga zu bestätigen. Am Samstag geht es zum 1. FC Kaan-Marienborn. Anstoß ist dort um 14 Uhr. 

Viktoria – Das V steht für Vussball!

 

Viktoria Köln

Patzler – Koronkiewicz, Reiche, Willers, Lang (90. Bunjaku) – Wimmer, Saghiri – Holzweiler, Wunderlich, Handle (80. Golley) – Kreyer 

Fortuna Köln

Rehnen – Ernst, Kyere, Uaferro, Bröker – Brandenburger, Schiek (76. Ceylan) – Eberwein, Kurt, Scheu (73. Pintol) – Dahmani (82. Komolong)

Zuschauer: 4100

Tore: 

1:0 Hamdi Dahmani (12.)

1:1 Sven Kreyer (40.)

1:2 Sven Kreyer (45.+1, Eigentor)

2:2 Mike Wunderlich (85.)

2:3 Bone Uaferro (90.+3)

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