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Viktoria rettet Punkt zum Rückrundenauftakt

Foto: © Peter Ciper

17.11.2018

Am Ende einer packenden Partie nahm die Viktoria einen Punkt aus Aachen mit. Offensiv druckvolle Hausherren bissen sich an der beherzten Verteidigung der Viktorianer und an einem überragenden Sebastian Patzler die Zähne aus. So musste sich die Alemannia schließlich mit einem 1:1 begnügen, obwohl sie ein deutliches Chancenplus hatte. Fiedler traf zur Führung für die Gastgeber und Wimmer glich wenig später aus. 

Die Partie begann bei niedrigen Temperaturen offen. Beide Mannschaften glichen sich lange aus und hielten das Leder im Mittelfeld. Doch dann kam die Alemannia zu ihrer ersten großen Chance: In einer Druckphase rettete Kapitän Willers gleich zweifach auf der Linie. Imbongo Boele und Garnier vergaben aus kurzer Distanz und fanden zum Glück in unserem Abwehrmann ihren Meister. (23.) Es sollte leider nur ein Vorgeschmack sein. 

Dann schlug die Stunde unseres Schlussmanns. Durch eine gefährlich platzierte Kopfball-Bogenlampe von Imbongo Boele erstmals geprüft (31.), entwickelte er sich allmählich zum Mann des Spiels. Bei Fiedlers Kopfball in die rechte Ecke machte er sich lang und zeigte seine erste echte Glanztat der Partie (33.). Auch weil Imbongo Boeles Abschluss aus 18 Metern in letzter Sekunde abgefälscht wurde und den Kasten dadurch verfehlte (39.), ging es mit einem leider schmeichelhaften 0:0 in die Kabine. 

Schnelle Tore nach Pause

Nach dem Seitenwechsel passierte es leider doch: Aachen erzielte die Führung. Bei einer Ecke von links sprang Fiedler am höchsten, traf per Kopf den rechten Innenpfosten und machte das 1:0 (47.). Doch die Führung hielt nicht lang, da Wimmer in ähnlicher Manier nach einem Eckball per Kopf den Ausgleich erzielte. Nur den Innenpfosten brauchte er nicht (53.). 

Das plötzliche 1:1 brachte die Hausherren kurz ins Taumeln, aber nicht zu Fall. Schon wenige Minuten später war das Viktorianer-Gehäuse wieder in Gefahr: Fiedler setzte den Volley aus 16 Metern allerdings zu weit außen an (68.). Gleiches passierte Kreyer, als er fast im Gegenzug nur um Millimeter vorbeischlenzte (70.). So ging es wieder in die andere Richtung: Flanke von links, Müller kam aus acht Metern zum Abschluss und bolzte jedoch über die Latte (76.). Aachen ließ nicht locker und erhöhte den Druck, doch wieder war Patzler da: Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld lenkten die Gastgeber den Ball per Kopf auf das Tor und zwangen ihn so zu einer weiteren großartigen Flugparade (80.). 

Viktoria in Unterzahl

Unterstützt wurde die Drangphase der Alemannia zudem von der Gelb-Roten Karte gegen Saghiri, die die Viktorianer wegen wiederholten Foulspiels in Unterzahl brachte. (83.) Rund zehn Minuten mussten die Gäste also den einen Punkt verteidigen. Weil unser Keeper auch gegen Heinzes wuchtigen Kopfball aus fünf Metern einen starken Reflex auspackte (87.), brachten die Viktorianer das 1:1 über die Zeit. 

Nach dem harten Auftakt in die Rückrunde ist am kommenden Wochenende spielfrei in der Regionalliga. Allerdings steht für unsere Viktoria die zweite Runde des Mittelrheinpokals an. Am Samstag trifft sie im Schäl-Sick-Derby auf Deutz 05.

Viktoria – Das V steht für Vussball!

 

Alemannia Aachen

Zeaiter – Fiedler, Heinze, Hackenberg, Salata – Batarilo-Cerdic, Pütz (85. Temür), Bösing (81. Idrizi), Schmitt (21. Müller) – Garnier, Imbongo Boele 

Viktoria Köln

Patzler – Lang, Maier, Willers, Baumgärtel – Saghiri, Wimmer (56. Backszat) – Gottschling (54. Holzweiler), Bunjaku, Derflinger (54. Golley) – Kreyer

Zuschauer: 6300 

Tore:

1:0 Matti Fiedler (47.)

1:1 Sebastian Wimmer (53.)


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