Viktoria Köln 1904

bwin

Torfestival beim 8:3-Heimsieg gegen Wattenscheid

Foto: © Peter Ciper

28.04.2018

Im heimischen Stadion hat unsere Viktoria am Samstag bravurös mit 8:3 gegen die SG Wattenscheid gewonnen und setzte im Saisonendspurt ein fettes Ausrufezeichen. Damit hat unsere Viktoria diese englische Woche nun mit drei eindrucksvollen Erfolgen beendet. 

Schon von Beginn an knüpften die Hausherren an die starke Leistung aus der Partie gegen Dortmund vom vergangenen Mittwoch an. Wunderlich hatte zentral zu viel Platz und schlenzte gefühlvoll in die rechte Torecke. (5.) Es sollte das Erste von insgesamt elf Toren werden.  Zu Beginn hatten aber auch die Gäste einige Torchancen: Canbulut kam aus 15 Metern frei zum Schuss, scheiterte allerdings an einer starken Parade von Patzler (10.). Auch Buckmaier konnte den gut aufgelegten Schlussmann der Viktorianer wenig später aus spitzem Winkel von rechts nicht bezwingen. (17.) 

Doch nun nahmen die Viktorianer das Heft des Handels in die Hand und das Torfestival nahm seinen Lauf: Nach einem Foul an Golley ruhte die Kugel in halblinker Position 17 Meter vor dem Tor. Backszat fasste sich ein Herz, zirkelte das Leder über die Mauer und unhaltbar links in den Kasten. (21.) Wie schon gegen den BVB unter der Woche legte unsere Viktoria auch gegen Wattenscheid nach dem zweiten Treffer sofort nach. Holzweiler legte auf dem rechten Flügel auf Golley ab, der das Leder aus der rechten Strafraumhälfte wunderschön in die lange Ecke hob. (24.) 

Spiel vorentschieden

Fortan hatte unsere Viktoria alles im Griff. Wattenscheid war vom starken Auftritt unserer Hausherren geschockt. So war es für Mike Wunderlich ein Leichtes, wenig später auf 4:0 zu erhöhen. Freistehend scheiterte er anfangs zwar am Keeper, brachte den Nachschuss aber sicher im Netz unter. (30.)

Auch in der Folge waren die Hausherren überlegen und brachten die hohe Führung sicher in die Pause. Kurz vor dem Pfiff hätte Golley sogar noch weiter erhöhen können, doch sein Schlenzer nach starker Drehung auf der linken Strafraumkante streifte nur die Latte und ging drüber. (39.)

Wattenscheid findet auch den Weg zum Tor

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste wieder den Druck. Man sah, dass sie sich nicht so einfach geschlagen geben wollten. Erwig-Drüppel legte eine Flanke von rechts im Fünfer per Kopf für van Santen quer, der aus vier Metern per Flugkopfball keine Probleme hatte. Nur noch 1:4. (53.)

Die Gäste wollten die minimale Chance der Aufholjagd nutzen, bissen sich aber an der Abwehr unserer Viktoria die Zähne aus. Zudem konnten sie die Lücken in der eigenen Defensive nicht schließen. Golley hatte daher vor dem Kasten zu viel Platz und dann das Auge für den zentral mitgelaufenen Handle. Ins leere Tor stellte dieser den alten Abstand wieder her. (61.)

Torflut in der Schlussphase

Das Spiel war entschieden, aber dennoch riss die Torflut nicht ab. Erst schnürte Wunderlich aus 16 Metern, nach toller Hacken-Ablage des eingewechselten Kreyer, seinen Dreierpack (70.), dann drückte Erwig-Drüppel eine Flanke auf der anderen Seite über die Linie (72.). Wenig später prallte ein Schuss von van Santen vom Pfosten an Lanius’ Bein und kullerte zum 3:6 über die Linie. (79.) 

Auch Joker Sven Kreyer wollte nach seiner starken Vorlage beim 6:1 noch nachlegen und schaffte es kurz vor dem Abpfiff gleich doppelt: Souverän vollendete er einen Tanz am Strafraum mit einem gefühlvollen Schlenzer (86.) und einen schnellen Konter der Viktorianer (90.) 

Mitten im Torjubel zum 8:3 pfiff Schiedsrichter Busse das Torfestival ab. Unsere Viktoria gewann nach überragender Leistung gegen die SG Wattenscheid deutlich und hält das Rennen an der Tabellenspitze weiter offen!

 

Tore:

1:0 Wunderlich (5.)

2:0 Backszat (21.)

3:0 Golley (24.)

4:0 Wunderlich (30.)

4:1 van Santen (53.)

5:1 Handle (61.)

6:1 Wunderlich (70.)

6:2 Erwig-Drüppel (72.)

6:3 Lanius (ET) (79.)

7:3 Kreyer (86.)

8:3 Kreyer (90. +1)

Zuschauer: 867

SG Wattenscheid 09

Scharbaum - Bingöl, Jakubowski, Schneider, Langer – Erwig-Drüppel (72. Glowacz), Corboz – Buckmaier, Canbulut (55. Boyamba), Tumbul (63. Malanda) – van Santen

Viktoria Köln

Patzler – Koronkiewicz, Lanius, Willers, Lang – Saghiri, Backszat (46. Nottbeck) – Holzweiler, Wunderlich, Handle (63. Kreyer) – Golley (73. Müller)


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