Viktoria Köln 1904
bwin
SucheTrennstrichTrennstrich

1:4 gegen Berlin - bitteres Weihnachtsfest für unsere Viktoria

Der Schuss von Niklas May (rechts) kann zwar abgefälscht werden, geht aber trotzdem zum zwischenzeitlichen Ausgleich ins Tor [Foto: Besnik Abazaj/Viktoria Köln]

17.12.2021

Bitteres Weihnachtsfest für unsere Viktoria. Zum Abschluss des Jahres unterliegen wir Viktoria Berlin mit 1:4. Cheftrainer Olaf Janßen sagt enttäuscht: „Das ist ein harter Schlag für uns. Jetzt müssen wir uns schütteln, hart arbeiten und im kommenden Jahr mit vollem Tank wieder in die Erfolgsspur zurückkommen.“

Dabei ist alles angerichtet für ein tolles Fußballfest. Der Sportpark in Höhenberg hat sich weihnachtlich herausgeputzt. Auf der Gegengerade stehen geschmückte Tannenbäume, Maskottchen Viktor verteilt Geschenke an die kleinen Vussballgäste und die Mannschaft präsentiert kurz vor dem Anpfiff ein Plakat, mit dem sie sich für die großartige Unterstützung bei den Fans und der Viktoria-Vamilie bedankt. Unser Cheftrainer Olaf Janßen hat seine Mannschaft im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen Eintracht Braunschweig nur auf einer Position verändert. Für den gelbgesperrten Christoph Greger darf Moritz Fritz in der Dreierabwehrkette wieder ran. Kai Klefisch soll das Spiel im Mittelfeld ordnen, vorne darf Luca Marseiler die Berliner Abwehr durcheinanderwirbeln. Klar, ein Sieg zum Abschluss des Jahres wäre fantastisch und das beste Geburtstagsgeschenk für unseren Kapitän Marcel Risse, der 32 Jahre alt wurde. Bei den Berlinern ist Torjäger Tolcay Cigercy nach seiner Rotsperre wieder dabei. Der ehemalige türkische U 18-Nationalspieler erzielte bislang sieben Treffer, bereitete weitere fünf Tore vor. Dann ist Anpfiff. Und es wird eine wilde erste Halbzeit.

Mit aggressivem Pressing versuchen die Berliner unser Aufbauspiel zu stören. Das gelingt ihnen gut. Dennoch haben wir die erste große Chance. Patrick Koronkiewicz schlägt einen Haken, sein Schuss aus kurzer Distanz kann Berlins Keeper Krahl aber mit einem Reflex abwehren. Das sollte sich rächen. Cigercy kann ungehindert flanken, Lucas Falcao schraubt sich in den Himmel und köpft den Ball in den Knick. Berlin führt, wir antworten. In Minute 35 bringt Niklas May den Ball scharf vor das Berliner Tor, Yamada rutscht herein und lenkt das Spielgerät ins eigene Tor ab. Ausgleich zum 1:1! Alles ist wieder offen.

Plötzlich wird es hektisch. Schiedsrichter Konrad Oldhafer gerät in den Mittelpunkt. Eine klare Abseitsstellung von Benjamin Theisen pfeift er nicht ab. Stattdessen zeigt er zum Mittelkreis, gibt den Treffer. Olaf Janßen regt sich an der Seitenlinie mächtig auf, Oldhafer zeigt ihm die Gelbe Karte. Nachdem unser Cheftrainer bei einem weiteren diskussionswürdigen Pfiff gegen einen Stuhl tritt, wird er vom Referee auf die Tribüne geschickt. Janßen sagt: „Ich habe lediglich Abseits gerufen. Danach habe ich mich über eine weitere Situation sehr geärgert. Ich betone aber: Ich habe ihn nicht beleidigt.“ Mit dem 1:2 geht es in die Pause. Es ist noch alles drin für uns.

Aber bereits in der 48. Minute müssen wir den nächsten Nackenschlag hinnehmen. Wieder ist es Theisen, der zum 1:3 abstaubt. Jetzt wird es ganz schwer für die Höhenberger. Wir geben nicht auf. Die Mannschaft rennt an, kommt zu Chancen. Aber die Kugel will einfach nicht rein. In Minute 76 fällt die die endgültige Entscheidung. Cigercis Eckball findet den Kopf von Jakob Lewald, der völlig freistehend zum 1:4 einnickt. Der eingewechselte Nikolaj Möller vergibt die große Chance zur Ergebiskosmetik. Ebenfalls scheitert Youssef Amyn nach einer tollen Einzelaktion knapp. Dann ist Schluss. Wir verlieren deutlich gegen den Aufsteiger. Unter dem Weihnachtsbaum liegen keine drei Punkte für uns. Dennoch gibt es Applaus von unseren Fans, weil die Mannschaft sich nie aufgegeben hat.

Olaf Janßen ist enttäuscht, aber auch kämpferisch: „Vielleicht hört sich das nach diesem Spiel nicht merkwürdig an. Aber nach all den Nackenschlägen, die wir in den letzten Monaten einstecken mussten, bin ich stolz auf die Mannschaft und die 22 Punkte, die wir geholt haben.“

Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas, Maximilian Rossmann (ab 46.: Aaron Berzel), Moritz Fritz (ab 55.: Nikolaj Möller), Daniel Buballa, Kai Klefisch, Patrick Koronkiewicz, Niklas May, Marcel Risse (ab 76.: Youseff Amyn), Patrick Sontheimer (ab 76.: Jeremias Lorch), Simon Handle (ab 68.: Seokju Hong), Luca Marseiler

Tore: 0:1 Lucas Falcao (31.), 1:1 Shinji Yamada [ET] (35.), 1:2 Christopher Theisen (39.), 1:3 Christopher Theisen (48.), 1:4 Jakob Lewald (76.)

Schiedsrichter: Konrad Oldhafer

Zuschauer: 1.950

Gelbe Karten:

Viktoria Köln: Maximilian Rossmann (7.), Aaron Berzel (62.), Patrick Sontheimer (65.)

Viktoria Berlin: Patrick Kapp (45.), Björn Jopek (65.), Enes Küc (84.), Deji Beyreuther (90.+4)

Gelb-Rote Karte:

Viktoria Köln: Olaf Janßen (45.)

Viktoria – das V steht für Vussball!

Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!


Social Media

Volge uns auf Social Media!