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Gegnercheck: Viktoria reist zu den Schwänen

David Philipp (links) bereitete im Hinspiel die 1:0-Führung vor [Foto: Viktoria Köln]

07.02.2022

Die Nachholpartie gegen den FSV Zwickau (Anpfiff: 19.00 Uhr) ist ein Duell direkter Tabellennachbarn. Beide Mannschaften stehen mit 29 Punkten im unteren Mittelfeld der Tabelle, sechs Punkte von einem direkten Abstiegsplatz entfernt. Somit ist klar: Wer dieses Spiel gewinnt, setzt sich richtig von der Gefahrenzone ab.

Bisherige Saison: Kein Team sammelt so viele Unentschieden wie der FSV. So brauchten die Schwäne neun Spieltage, um den ersten Saisonsieg einzufahren (2:0 gegen 1860 München), doch hatten sie in der gleichen Zeit bereits fünf Unentschieden gesammelt. Mittlerweile ist die Zahl auf elf Remis angewachsen, bei sechs Siegen und sechs Niederlagen mit einem ebenfalls fast ausgeglichenen Torverhältnis (30:31). Nachdem das erste Spiel des neuen Jahres gegen unsere Viktoria aufgrund von Corona-Fällen bei den Sachsen verlegt werden musste, gewann der FSV die darauffolgenden Spiele gegen Meppen (3:1) und Braunschweig (1:0). Am Wochenende gab es die erste Niederlage in 2022 – mit 0:2 unterlag man dem 1. FC Kaiserslautern.

Der Torjäger: Sechsmal klingelte es bereits, wenn Dominic Baumann aufs gegnerische Tor schoss. Der 26-Jährige, der zu Saisonbeginn von Absteiger Würzburg an die Zwickauer Mulde wechselte, führt damit die interne Torjägerliste an, welche in der letzten Saison noch vom zweitältesten Spieler der 3. Liga eingenommen worden war: Ronny König. Der 38-Jährige spielt zwar fast jedes Spiel neben seinem Sturmpartner Baumann, doch das Toreschießen überlässt er nun seinem jüngeren Mitspieler.

Der Kapitän: Johannes Brinkies gehört nach Zwickau wie die Marienkirche. Der Torwart kam 2016 von der Küste Rostocks nach Sachsen und bezieht seitdem Stellung zwischen den Pfosten. Der 28-Jährige kommt mittlerweile auf über 200 Spiele für die Schwäne, seit 2019 ist er auch Kapitän des FSV.

Das Juwel: Johan Gómez hatte wahrscheinlich während seiner Jugend nicht erwartet, mit 20 Jahren in Sachsen Profi-Fußball zu spielen. Der gebürtige Texaner mit mexikanischen Wurzeln durchlief die Dallas Academy, bevor er zur Talentschiede des FC Porto wechselte. Nachdem es in Portugal nur für die zweite Mannschaft reichte, unterschrieb Gómez im vergangenen Sommer beim FSV und macht als hängende Spitze so manchem Verteidiger das Leben schwer. Fünf Treffer aus 21 Drittligapartien stehen bei ihm zu Buche, jedes Mal, wenn er traf, punkteten die Sachsen.

Der Trainer: Joe Enochs hält nicht viel von Wechseln. Der 49-Jährige war als aktiver Profisportler zwölf Jahre beim VfL Osnabrück, bevor er seine Fußballschuhe für die Lila-Weißen an den Nagel hängte und sich die Trainerjacke anzog. Nach knapp einem weiteren Jahrzehnt, in welchem er die U 19, U 23 und die erste Mannschaft des Vereins für Leibesübungen trainierte, stellte ihn die Geschäftsführung im Herbst 2017 frei und bot ihm einen anderen Posten im Klub an. Da Enochs weiter Profi-Trainer sein wollte, wechselte er zum FSV Zwickau. Das Arbeitsverhältnis geht mittlerweile in die vierte Saison.

Historie: Die Wurzeln des FSV Zwickau reichen zurück bis ins Jahr 1912. Der Verein aus der Stadt des „Trabis“ erlangte seine Größe allerdings erst 1950, als er als erste Mannschaft die DDR-Meisterschaft für sich entscheiden konnte. Damals hieß der Klub noch ZSG Horch Zwickau, wurde aber im nächsten Jahr zu BSG Motor Zwickau unbenannt. In den kommenden Jahren gewannen die Sachsen zweimal den DDR-Pokal (1963 und 1967), bevor der Klub 1968 seinen Namen in BSG Sachsenring Zwickau änderte. Unter diesem Namen feierte man nicht nur 1975 erneut den Sieg des DDR-Pokals, sondern kam in der Folge auch im Europapokal der Pokalsieger bis ins Halbfinale. In den Achtzigern wurde der Verein zur Fahrstuhlmannschaft in der DDR, was sich auch nach dem Fall der Mauer nicht änderte. Seit 1990 heißt der Klub FSV Zwickau und spielte zwischen der 2. Bundesliga und der Landesliga Sachsen in jeder Spielklasse. Seit 2016 sind die Schwäne in der 3. Liga vertreten.

Bisherige Bilanz: Fünfmal trafen sich die beiden Klubs mittlerweile auf dem Spielfeld. Während die ersten beiden Partien in der Saison 2020/2021 torreiche Begegnungen waren (eine 0:4-Niederlage und ein 3:0-Sieg aus Sicht der Viktoria), gab es in der letzten Spielzeit zu Hause ein 1:1-Unentschieden. Beim Rückspiel gewannen die Höhenberger in der GGZ-Arena mit 2:1. Im Hinspiel in dieser Saison kam Viktoria zu Hause nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus: Die Führung von Simon Handle (72.) egalisierte Marius Hauptmann kurz vor Schluss (85.).

Die Partie in den Medien: Anpfiff der Nachholpartie in der GGZ-Arena ist am Dienstag um 19.00 Uhr. Die Partie wird live und in voller Länge ab 18.45 Uhr auf Magenta Sport zu sehen sein. Dazu werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle (FacebookInstagramYoutube und Twitter) auf dem Laufenden gehalten. Zudem wird auch das Vussballradio Schäl Sick wieder live auf Sendung sein!

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