Viktoria Köln 1904
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Viktoria empfängt den 1. FC Kaiserslautern

Maximilian Rossmann (links) und seine Abwehrkollegen überzeugten beim Hinspiel [Foto: Julia Schulz/Viktoria Köln]

10.05.2021

Zum letzten Heimspiel der Saison empfängt die Viktoria am Samstag den 1. FC Kaiserslautern im Sportpark Höhenberg (Anpfiff 14:00 Uhr). Die Roten Teufel vergrößerten zwar mit einem 4:1-Erfolg gegen den KFC Uerdingen die Distanz zu den Abstiegsplätzen, könnten aber mit einer Niederlage bei der Viktoria erneut in Bedrängnis geraten. Die Höhenberger kassierten am Wochenende unterdessen gegen den Tabellenführer Dynamo Dresden die erste Pleite nach zehn Spielen ohne Niederlage in Folge.

Der 1. FC Kaiserslautern startete im Abstiegsduell gegen den KFC Uerdingen mit Pech. Bereits in der 6. Minute stocherte Fridolin Wagner im Durcheinander des Lauterner Strafraums den Ball unter den Querbalken zum 0:1, auch wenn der Treffer aufgrund eines Handspiels des Torschützen nicht hätte zählen dürfen. Auch in der Folge wirkten die Roten Teufel hinten anfällig, suchten aber das Glück vorne in Form von Abwehrspieler Philipp Hercher: In der 12. Minute passte Daniel Hanslik die Kugel zu dem 25-Jährigen, sein Schuss rutschte KFC-Schlussmann Hidde Jurjus unter dem Körper durch. Auch in der Folge war es Hercher, der für Spannung sorgte. Der Außenverteidiger rannte einem Laufpass bis zur Torauslinie hinterher und legte gekonnt auf Felix Götze im Strafraum zurück, der die Kugel im Tor unterbrachte (27.). In der 39. Minute drückte dann Hercher der Partie endgültig seinen Stempel auf. Erneut konnte er auf der rechten Seite bis zur Grundlinie spurten und die Kugel scharf in den Strafraum flanken. Diesmal war es Marvin Pourié, der den Ball zum 3:1-Halbzeitstand einnetzte. Auch wenn die Roten Teufel hinten häufiger Chancen zuließen, gelang es dem KFC nicht, diese zu nutzen. Hingegen sorgte Hendrick Zuck auf FCK-Seite für den Schlusspunkt mit einem platzierten Abschluss ins rechte Eck zum 4:1-Endstand (83.). Damit hat Lautern nun vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Matchwinner Hercher gab sich nach dem dritten Heimsieg in Folge glücklich, aber weiterhin hungrig: „Das Wichtigste ist, dass wir das Spiel gewonnen haben. Jetzt haben wir noch zwei Endspiele.“

Im ersten dieser beiden ‚Endspiele‘ treffen die Roten Teufel nun auf Viktoria Köln. Das Team von Chefcoach Olaf Janßen hatte vor dem Spiel gegen Dynamo Dresden lange nicht verloren, dem Klub von der Schäl Sick fehlte aber beim Tabellenführer aus Sachsen die Durchschlagskraft. „Du musst in jedem Spiel gierig sein und das waren wir in der Anfangsphase nicht“, sagte Janßen in der Pressekonferenz nach dem Spiel. So kam es in der 10. Minute zu einem Ballverlust der Höhenberger im Aufbauspiel, welchen die Sachsen auszunutzen wussten. Verteidiger Kevin Ehlers stibitzte Simon Handle das Spielgerät vom Fuß, passte auf Heinz Mörschel an der Strafraumkante und der erzielte trocken die Führung. Nach einer guten halben Stunde kam Panagiotis Vlachodimos durch einen leichten Kontakt mit Kai Klefisch im Strafraum zu Fall, woraufhin Schiedsrichter Franz Bokop auf Strafstoß entschied. Wie bei der 2:4-Niederlage im Hinspiel trat Philipp Hosiner an und verwandelte zum 0:2-Pausenstand (31.). „Die zweite Hälfte war viel besser von uns“, sagte Viktoria-Chefcoach Janßen nach der Partie, „auch wenn wir keine Torgefahr aufbauen konnten.“ So riss mit der 0:2-Niederlage zwar die eindrucksvolle Serie der Viktoria, doch eine weitere könnte über das Saisonende hinaus bestehen, sollte man gegen den FCK punkten: Seit zwei Monaten (oder fünf Spielen) sind die Hausherren im Sportpark Höhenberg ungeschlagen.

Erst dreimal trafen der vierfache Deutsche Meister aus Kaiserslautern und die Viktoria aufeinander. Während in der letzten Saison die Roten Teufel beide Spiele gewannen, konnten die Kölner in dieser Spielzeit dank eines 0:0-Remis zum ersten Mal einen Punkt aus dem Fritz-Walter-Stadion mitnehmen.

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