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Spielberichte 2018

Borussia Kalk 2 : Viktoria Köln AH II 0:7

Aufstellung: Thomas, Chris, Marcel, Dirk V., Raschid, Heinz P., Jens, Michael R., Gunnar, Janis, Tamer

Einwechselspieler: Lothar, Dirk O., Marc

Spielbericht:

In Ermangelung neuer Gegner, spielen wir also zum vierten Mal in 2018 gegen Borussia Kalk 2. Es sollte wie immer freundschaftlich und fair bleiben.

Wir kommen gut ins Spiel und üben von Beginn an Druck auf die gegnerische Abwehr aus. Erste kleinere Chancen lassen wir aber liegen. Auch der eminent schnelle gegnerische Stürmer ist in unserer Abwehr in guten Händen. Mitte der Halbzeit gehen wir dann nicht ganz unverdient in Führung. Ein Standard von links kann Jens am Fünfmeterraum unter Kontrolle bringen und zur Führung einnetzen. Danach bestimmen wir das Spiel und lassen hinten kaum etwas zu. Der zweite Treffer dann durch Janis, der einen Ball in den Lauf durchgesteckt bekommt und nachdem er alleine auf das Kalker Tor zu läuft, diesen auch verwerten kann. So geht es mit einer zwei Tore Führung in die Pause. Versorgt mit Victors guten Tee und nach kurzer Ansprache von Andi, geht es dann in Abschnitt zwei. Der ist schnell erzählt. Außer einige Fernschüsse, kommt kaum Gefährliches auf das von Thomas gut behütete Tor. Mit einem heute brutalen Umschaltspiel, sollte es dann doch noch zu einem Kantersieg reichen. Während die Kalker Bälle in unserer gut formierten Defensive abprallen, nehmen wir diese das ein ums andere Mal auf, um seinerseits schnell nach vorne zu spielen. Alle fünf der in Halbzeit zwei erzielten Treffer, fallen nach demselben Strickmuster. Balleroberung, über wenige Stationen wird dieser den startenden Offensivspieler in den Lauf gespielt, der wiederum in eine eins gegen eins Situation gehen oder das ein oder andere Mal auch noch einen mitlaufenden Mitspieler bedienen kann. Nach diesem Muster können sich nach und nach noch dreimal Tamer und zweimal Gunnar in die Torschützenliste eintragen. Als der gut leitende Schiedsrichter am Ende abpfeift, steht auch ein in dieser Höhe verdienter Sieg auf unserer Liste, der beim ausnutzen aller Chancen, auch noch ungleich hätte höher ausfallen können.

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Viktoria Köln AH II : Adler Meindorf 6:2

Aufstellung: Stefan, Malte, Dirk V., Michael F., Chris, Michael R., Heinz P., Heinz T., Tamer, Badri, Soner       

Einwechselspieler: Jens, Gunnar, Nadir

Tore: Soner, Badri, Dirk V., Tamer, Heinz T., Michael F. 

Spielbericht:

Das muntere Tore Schießen geht gegen Adler Meindorf weiter.

Mit Adler Meindorf erwarten wir dieses Mal einen etwas stärken Gegner als in der Vorwoche, denn die vergangenen Spiele waren immer umkämpft gewesen. Leider ist es aber nicht so, denn sie treten heute nur mit einer Not elf auf und sind nicht der erhoffte Gegner, der uns mal Paroli bieten kann. Dementsprechend ist auch der Spielverlauf leider so, wie er auch schon gegen Flittard war. Wir machen Anfangs aber nicht wirklich aus unserer Überlegenheit, denn die Laufbereitschaft am heutigen Nachmittag ist bei vielen nicht vorhanden. Auch wenn wir wieder relativ früh in Führung gehen ist unser Spiel sehr statisch und sehr leicht zu verteidigen. Klar steht der Gegner sehr tief, aber durch unsere Unbeweglichkeit und vielen Fehlern im Aufbauspiel machen wir es den Meindorfern nicht schwer. Der Druck ist zwar vorhanden, aber Zwingendes können wir erreichen. Wenige gelungene Pässe in die Tiefe sorgen für die ersten Tore. Zunächst bedient Tamer den gut gestarteten Soner in der Spitze, der dann von halb Rechts ins linke untere Eck trifft.Wenn es spielerisch nicht nach vorne geht dann müssen halt mal lange Bälle her halten. So sieht dieses Mal Dirk V. Badri, der sich auf und davon macht und ebenfalls, ähnlich wie Soner von der rechten Seite aus trifft.Den dritten Treffer erzielt Dirk V. dann selbst nach einer Ecke von Rechts.Durch eine Unachtsamkeit und einem Missverständnis kommen die Gegner zu zwei guten Möglichkeiten, die aber Stefan im Tor gut parieren kann. So geht es nach einer eher schwachen ersten Halbzeit in die Pause.Der Gegner hat nur einen Spieler draußen zum Wechsel und als sich dann noch einer verletzt sieht es echt eng aus. Soner erklärt sich bereit dem Gegner in den zweiten 35 Minuten auszuhelfen und macht direkt etwas mehr Wirbel. Doch zunächst machen wir nun mehr Druck und nutzen auch jetzt verstärkt die Außenbahnen.Spielerisch sieht es etwas besser aus, aber immer noch werden zu viele Fehler im Aufbau gemacht, sodass der Spielfluss hier und da leidet. Der Gegner baut nun sichtlich immer weiter ab und wir kommen nun häufiger zum Abschluss. Tamer sorgt nach schöner Vorarbeit von Badri dann für unseren vierten Treffer. Als alle denken, dass wir nun Meindorf so abschießen, wie letzte Woche Flittard, werden wir auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. In der Abwehr herrschen nun leichte Auflösungserscheinungen, denn jeder will mal nach vorn. Doch der Schuss geht nach hinten los. Ein langer Ball und ein freistehender Stürmer sorgen für den Anschluss. Als dann kurz danach auch der zweite Treffer für die Meindorfer fällt ist aus mit lustig. Jetzt müssen wir uns wieder konzentrieren. Gesagt getan, denn unsere Antwort lässt zum Glück nicht lange auf sich warten. Nach einen schönen Angriff über Links und einem missglückten Befreiungsschlag landet der Ball bei Heinz T., der die Kugel im vollen Lauf aus ca. 16 Metern ins Tor hämmert. Schöner Treffer und die Verhältnisse sind wieder gerade gerückt. Hinten lassen wir nichts mehr anbrennen und vorne vergeben wir noch die ein oder andere Chance, bis sich Michael F. mal über die Mittellinie traut. Im Zusammenspiel mit Badri, kann er den Ball behaupten und zieht einfach mal aus 20 Metern ab. Der Ball schlägt unten Rechts ein und gibt nichts zu halten für den Keeper.

Das war ein schöner Schlusspunkt in diesem immer sehr fairen Spiel.

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SpVg Flittard : Viktoria Köln AH II 0:11

Aufstellung: Adam, Nadir, Muzi, Dirk V., Chris, Raschid, Heinz P., Lothar, Heinz T., Badri, Soner          

Einwechselspieler: Michael R., Jens

Tore: 4x Badri, 2x Adam, jeweils 1x Raschid, Heinz T. Jens, Soner, Michael R. 

Spielbericht:

Völlig überforderte Flittarder werden mit 11:0 überrollt

Nach der letzten Begegnung, die wir noch knapp für uns entscheiden konnten gegen sehr junge Flittarder, stand dieses Mal wieder der "alte" Anzug der Heimmannschaft auf dem Platz. Bereits nach 2 Minuten wird klar, dass das heute eine eindeutige Kiste wird. Ein Torwart, der wahrscheinlich nicht nur zum ersten Mal im Tor, sondern gefühlt auch zum ersten Mal auf einem Fußballplatz steht. Ein Pass zurück auf den Keeper, ein ganz schwacher Befreiungsschlag und es steht 1:0 für uns. Nutznießer in diesem Fall ist Raschid. Aber das sollte nicht der letzte Bock des Keepers am heutigen Nachmittag sein. Flittard ist von Anfang an chancenlos gegen die geballte Angriffslust unserer Mannschaft. Im Minutentakt erspielen wir uns die besten Möglichkeiten. Anfangs noch etwas überheblich im Abschluss, werden diese aber bald konsequent genutzt und das Torfestival beginnt. Bis zum Halbzeitpfiff steht es bereits 5:0 für uns. Badri triff in seinem ersten Spiel gleich dreimal in der ersten Hälfte und setzt noch einen in Halbzeit zwei drauf. Heinz T. ebenfalls noch in der ersten Spielhälfte. Relativ entspannt geht es in die Pause und danach im selben Tempo weiter auf das gegnerische Tor. Erneut begünstigt durch die katastrophalen Fehler in der Hintermannschaft und des Torwarts von Flittard, wird uns das Tore schießen sehr leicht gemacht. Adam, der in der zweiten Halbzeit seinen sehr langweiligen Torwartposten mit Dirk V. tauscht, erzielt zwei Tore. Gefolgt von Soner, Jens und Michael R. Das war heute leider kein wirklicher Maßstab für uns und es wären garantiert noch weitere Tore gefallen, aber 8 Minuten vor Schluss hat der Schiedsrichter genug gesehen und pfeift das Spiel ab. Trotz der klaren Angelegenheit, blieb das Spiel immer Fair. 

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Viktoria Köln AH II : FC Colonia 2:1

Aufstellung: Adam, Nadir, Dirk V.  Marcel, Chris, Marc, Michael R., Heinz P., Malte, Lothar, Soner

Einwechselspieler: Heinz T., Michael F., Andi

Spielbericht:

Knapper aber verdienter Sieg gegen "U30" des FC Colonia.

Wieder ist der FC Colonia zu Gast in Höhenberg, dieses Mal sogar mit Auswechselspieler, aber immer noch sehr jung. Das hatte uns beim letzten Aufeinandertreffen sehr zu schaffen gemacht. Eine sehr lauffreudige Truppe, die uns von Anfang an unter Druck setzen möchte und uns schon beim Spielaufbau stört. Normalerweise unser Spiel, aber wir lassen die Gäste mal machen und gehen die ganze Sache etwas ruhiger an. Von hinten heraus begehen wir ungewohnt viele Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung und laden den Gegner förmlich ein. Noch können wir die Fehler ausbügeln, aber nach vorne geht erst mal nichts. Nach einem erneuten missglückten Aufbauspiel kommen wir dieses Mal nicht mehr hinterher und der schnelle, quirlige Stürmer umkurvt die Abwehr und Adam und schiebt locker zum 0:1 ein. Bei uns fehlt die Ordnung im Mittelfeld und ohne Bindung zu Soner können wir nicht unser Spiel aufziehen. Mitte der ersten Hälfte stellen wir etwas um und können nun etwas Druck ausüben, müssen aber gleichzeitig hinten hellwach bleiben, um uns nicht mit den vielen langen Bällen des Gegners überrennen zu lassen. Jetzt setzt der Regen ein und der bis dahin stumpfe Platz wird richtig schnell und seifig. Wir kommen damit besser zurecht als Colonia, denn nun häufen sich auch die Fehler bei den Gästen. Eigentlich eine ungefährliche Situation, aber bei der Nässe rutscht dem Abwehrspieler, bei einem Rückpassversuch auf seinen Torwart, der Ball über den Schlappen. Nadir erkennt diese Situation und läuft dazwischen. Auch der letzte Mann kommt nicht mehr nach und Nadir trifft zum Ausgleich. Etwas glücklich, aber das interessiert nachher keinen mehr. Das Spiel ist nun wesentlich ausgeglichener und mit weiteren Chancen auf beiden Seiten, aber ohne das etwas zählbares dabei rumkommt. So geht es dann auch in die Pause.

Wir können zwar nicht damit rechnen, dass Colonia in der zweiten Hälfte weniger läuft, aber wir haben auf jeden Fall nun die klare Kontrolle des Spiels. Jetzt laufen auch die Kombination im Mittelfeld besser und auch die Pässe von hinten heraus kommen präziser. Nur bei den Flanken von Außen hakt es heute etwas. Immer ist ein Bein oder anderes Körperteil dazwischen, sodass wir nicht zu klaren Abschlüssen kommen. Auf der anderen Seite kommt Colonia nur noch gelegentlich nach vorn und auch nicht mehr so gefährlich, wie noch in der ersten Hälfte. Wir erhöhen immer weiter den Druck und setzen uns in der gegnerischen Spielhälfte fest. Wir versuchen immer wieder spielerisch das ganze zu lösen, teilweise leider zu verspielt. Es wird kaum aus der zweiten Reihe geschossen, ein probates Mittel bei dem glitschigen Boden. Bei Standards sind wir immer wieder gefährlich, so fällt dann auch unser zweiter Treffer nach einer Ecke. Diese kommt zu kurz, kann aber behauptet werden. Wie in Handballermanier läuft der Ball nun von links über Lothar zu Heinz T., dann zu Michael R. Mittig an der Strafraumgrenze spielt er den Ball dann noch mal nach rechts, wo Nadir sich ein Herz fasst und den Ball direkt in den linke Winkel "hämmert". Da gab es nichts zu halten für den Keeper. Ein sehenswerter Treffer, der den Gästen das Genick bricht, denn danach ist das Spiel schon fast gelaufen. Wir haben noch einige gute Möglichkeiten, lassen diese aber ungenutzt. Kurz vor Schluss dann doch noch zwei Schrecksekunden. Wie aus heiterem Himmel tauchen die Gäste doch noch vor unserem Tor auf. Beide Male muss Adam alles geben, um den Ausgleich zu verhindern. Dann ist Schluss und wir besiegen Colonia wieder nur ganz knapp. Auf Grund der zweiten Halbzeit auch etwas verdient. So bleiben wir im 26. Spiel unbesiegt, bei nur 2 Unentschieden. Starke Leistung Jungs.

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Westhoven : Viktoria Köln AH II 2:5

Aufstellung: Dirk W., Michael F., Dirk V., Muzzi, Dirk O., Nadir, Marc, Heinz P., Malte, Sascha, Marc B.

Einwechselspieler: Marcel, Andi

Spielbericht:

Eine Halbzeit genialer Fußball reicht für verdienten Sieg in Porz Westhoven

Nachdem es mal wieder richtig schwer wurde ein spielfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen und kurzfristig noch eine Absage in Haus flatterte, reisen wir mit nur 13 nicht zu 100% fitten Mann nach Westhoven. Wir erwarten einen bekannt starken Gegner und wollen zunächst abwarten und die Westhovener kommen lassen, um dann mit schnellen Gegenzügen unsere Chancen nutzen. Es kommt alles ganz anders als erwartet. Anstoß Westhoven, die den Ball, wie es sich in der AH gehört, fair zu uns spielen. Der Ball läuft einmal in der Abwehr rum und landet schließlich bei Muzzi. Ein Blick, ein langer Pass auf Marc B., ein kurzes Laufduell gegen zwei Abwehrspieler, ein haltbarer Schuss aufs Tor und es steht bereits nach 50 Sekunden 1:0. Der Gegner völlig überrumpelt und geschockt und wir hellwach und aggressiv. Es dauert keine 3 Minuten und wir hätten bereits 3:0 führen müssen. Malte hat innerhalb von wenigen Augenblicken zwei 100%ige Chancen. So einfach haben wir uns das zwar nicht vorgestellt, aber wenn Westhoven uns gewähren lässt, dann sagen wir nicht "nein danke". Wir spielen wie im Rausch. Ganz ruhigen Spielaufbau von hinten heraus, richtig gute Kombinationen im Mittelfeld und vorne schnelle Spieler, die die Westhovener zur Verzweifelung treiben. Dieses Mal kommen wir über rechts. Nadir spielt dem gut in den Raum gestarteten Marc B. den Ball in den Lauf. Er zieht beide Abwehrspieler auf sich und spielt vor dem Tor uneingenützig den Ball quer zum freistehenden Malte und es steht 2:0. In diesem Tempo geht es weiter nach vorn. Westhoven findet so gut wie nicht statt und läuft permanent immer nur hinterher. Dirk V. mit dem Kopf an die Latte und Nadir, der den Torwart anschießt, haben wir weitere glasklare Chancen, die jetzt im Minutentakt herausgespielt werden. Westhoven versucht immer wieder auf Abseits zu spielen, was ihnen aber nicht gelingt, um sich anschließend beim gut leitenden Schiri zu beschweren. Fakt ist, sie sind einfach zu langsam an diesem Tag. Nach einer weiteren schönen Kombination, dieses Mal über Links, erzielt Marc B nach Vorlage von Malte seinen zweiten Treffer. Westhoven sehnt sich den Halbzeitpfiff entgegen, aber so weit ist es lange noch nicht. Das 4:0 erzielt Dirk V. nach einem Foulelfmeter an Nadir. Fairerweise gibt sein Gegenspieler das Foul auch zu, was aber auch jeder gesehen hat. Es immer noch nicht Schluss in Halbzeit eins. Wieder ein langer Ball auf Marc B., wieder steht er nicht im Abseits, was lautstark moniert wird. Marc B. umkurvt den Torwart und schiebt locker zum 5:0 ein.

Jetzt ist Pause. Westhoven ist mehr als glücklich über diesen Pfiff. Wir hätten gerne weiter gespielt. 

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt und leider auch nicht mehr so ansehnlich, wie die Erste. Wir stellen das Spielen komplett ein, weil einige auch einfach nur Platt sind, dazu kommen verletzungsbedingte Wechsel. Westhoven würde gerne, aber die heute sehr starke Abwehr mit den vielen Dirk's lässt nicht wirklich viel zu. Viele Fehlpässe hüben wie drüben und kaum nennenswerte Abschlüsse machen das Spiel echt unerträglich. Am Ende erzielen die Westhovener zwar noch zwei Treffer kurz vor Schluss, die uns zwar ein wenig die Laune verderben und die geniale erste Halbzeit vergessen lassen, aber nichts an der Tatsache ändert, dass wir hochverdient gewonnen haben und dieses Jahr noch ungeschlagen sind. Auch gegen einen starken Gegner, der am heutigen Tag einfach nicht wach genug war. 

Trotz der klaren Führung ist es auf dem Platz stets fair geblieben.

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Viktoria Köln AH II : SV LöWi 5:4

Aufstellung: Adam, Richard, Marcel, Muzi, Malte, Marc B., Lothar, Heinz T., Sascha, Göksel, Tamer

Einwechselspieler: Nadir, Viktor, Andi

Spielbericht:

Starkes Spiel beider Mannschaften mit einem Torfestival 

Mit einigen Spielern, die gerade aus der Verletzung gekommen oder leicht angeschlagen sind, treffen wir gegen einen hoch motiviertem Gegner aus Lövenich-Widdersdorf. Die letzten Begegnungen liefen immer positiv für uns aus und LöWi hatte etwas gut zumachen. Wir fangen gut an und versuchen den Gegner früh zu attackieren und deren langen Bälle auf ihren schnellen Stürmer zu unterbinden. Dieses gelingt uns nur teilweise. Wir hatten vor dem Spiel gewarnt, dass das die Hauptwaffe des Gegner sei und sind trotzdem überrascht. Anfangs können wir noch die meisten langen Pässe abfangen oder sie sind einfach unerreichbar für den Stürmer. Doch das sollte sich im Spielverlauf ändern und wir lassen uns das ein oder andere Mal überrumpeln. Wenn es uns mal gelingt und wir Druck ausüben können, fangen die Abwehrspieler an zu schwimmen und begehen Fehler, die wir dann auch gut nutzen. Tamer fängt einen dieser Fehlpässe ab, tanzt dann von Links in die Mitte drei vier Spieler aus und schließt trocken ab. Starke Einzelaktion die uns die 1:0 Führung beschert. Scheinbar alles im Griff, beginnen wir jetzt auch Fehler zu machen. Nach einer kurzen Unordnung in unserer Abwehr durch zwei fliegende Wechsel, verursachen wir einen berechtigten Elfmeter und plötzlich steht es 1:1. Wir lassen uns nicht irritieren und stellen kurz um. Nadir, der kurz vorher den Elfer verursacht hat steht nun im Sturm. Es dauert keine 5 Minuten da bekommt er den Ball vom Gegner, der wieder gut unter Druck gesetzt worden war, in den Lauf gespielt. Im Laufduell mit seinem Gegenspieler kann er sich durchsetzen und lässt dem Torwart auch keine Chance. Danach haben wir noch richtig gute Chancen das Ergebnis zu erhöhen, doch wir scheitern am Pfosten und am Gästekeeper. Als alles darauf hindeutet, dass wir mit einer knappen aber verdienten Führung in die Pause gehen, kommt ein letzter langer Ball und das war es dann mit der Pausenführung. 

In der Pause wird es unnötig hektisch, aber nachdem sich alle wieder beruhigt haben, legen wir die neue Marschroute fest und sind fest entschlossen, dieses Spiel zu gewinnen. Doch zunächst bekommt unsere Motivation einen herben Dämpfer. Wieder mal ein langer Ball und wieder können wir diesen nicht verteidigen. Innerhalb von wenigen Minuten, halbzeitübergreifend, liegen wir plötzlich nach einer verdienten Führung im Rückstand. Kurz geschüttelt und weiter nach vorne heißt nun die Devise. Marcel, kurz ausgewechselt, gibt Andi den heute wahrscheinlich spielentscheidenden Tipp. Marc B. in die Spitze und Nadir auf seine gewohnt rechte Außenbahn. Dieser Wechsel führt dazu, dass wir das Spiel quasi zu unseren Gunsten drehen können. Kurz nach diesem Wechsel bekommt Marc B. einen schönen Ball von Viktor in die Mitte geflankt. Der sehr agile, zugegeben auch sehr junge Marc nimmt den Ball schön an, dreht sich einmal kurz und trifft aus 8 Metern zum Ausgleich. Jetzt ist wieder alles in Ordnung. Als nur wenige Minuten später Nadir den Ball auf der rechten Seite bekommt, dann aufs Tor zuläuft und mit einem wunderschönen Heber den Ball zur 4:3 Führung ins Tor befördert, gibt es keinen Zweifel mehr, dass wir das Spiel auch gewinnen werden. LöWi ist nun in einer Schockstarre und wir erhöhen das Tempo. Wir zwingen den Gegner immer weiter in ihre eigene Hälfte. Auch die lang geschlagenen Bälle werden von uns, wie in der Pause besprochen, nun verhindert. Wir lassen den Ball zirkulieren und spielen jetzt einen richtig schönen Fußball. Leider können wir einige Angriffe nicht zu Ende spielen, weil zu oft der letzte Pass nicht gelingt. Dennoch haben wir noch gute Chancen, dass Spiel frühzeitig zu entscheiden und werden dann auch dafür belohnt. Nach einem wieder abgefangenem Ball im Mittelfeld schaltet Marc B. schnell und schickt Göksel auf die Reise. Der lässt, wie gewohnt, seine Gegner im Regen stehen und steht mit zwei drei Haken vor dem Tor und schiebt lässig ein. Von LöWi kommen nur noch gelegentliche Angriffe, die es aber teilweise in sich haben. Ein Abseitstreffer für die Gäste sorgt kurz für Unruhe, bevor wir dann zwar noch einmal treffen. Leider aber ins eigene Tor. Ein Flanke von Außen fliegt quer durch den Strafraum und trifft unseren Spieler am Schienbein. Nichts zu machen für Adam. Ein letztes Aufbäumen der Widdersdorfer kommt zu spät und wir gewinnen das hart umkämpfte Spiel mit 5:4.

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ESV Olympia : Viktoria Köln AH II 0:4

Aufstellung: Adam, Richard, Marc, Lothar, Malte, Nadir, Heinz P., Michael R., Heinz T., Tamer, Göksel    

Einwechselspieler: Soner, Dirk O., Sascha

Spielbericht:

Siegesserie hält auch gegen Olympia

Wir kennen zwar den Gegner, aber auf Grund der vielen neuen Gesichter sind wir zunächst etwas verunsichert. Diese Unsicherheit legt sich aber praktisch mit dem Anpfiff und wir drücken dem Spiel direkt den Stempel auf und machen Olympia klar, dass wir das Spiel heute gewinnen werden. Sehr frühes Pressing, zwingt den Gegner zu Fehlern oder zu unkontrollierten Befreiungsschlägen, die aber prompt zurück kommen. Innerhalb der ersten 10 Minuten haben wir bereits 4-5 hochkarätige Möglichkeiten, die wir noch ungenutzt lassen. Der Heimkeeper kann zweimal sehr gut parieren und einmal steht uns der Pfosten im Weg. Olympia kommt hinten nicht raus und begeht einen Fehler nach dem anderen. Dann ist es auch passiert. Tamer erobert über Links den Ball und flankt umgehend nach innen, wo Göksel den Ball zwar nicht richtig trifft, aber dieser mit etwas Drall sich ins Tor dreht. Die Rettungsaktion des letzten Mannes erfolgte bereits hinter der Linie. Hier aber auch einen Dank an den fairen Torwart, der zugibt, dass der Ball hinter der Linie war. Der teilweise etwas überforderte aber trotzdem gute Schiri hätte wohlmöglich diesen Treffer nicht gegeben. Danach geht es munter weiter immer nur in eine Richtung. Die gegnerische Abwehr ist maßlos unterlegen und kommt mit unserem Pressing überhaupt nicht klar. Folgerichtig erzielen wir dann auch unseren zweiten Treffer. Wieder ein erkämpfter Ball in der gegnerisch Hälfte kann Soner eiskalt nutzen und macht kurz nachdem er ins Spiel gekommen ist sein Tor. Wir wechseln fliegend, da die Temperaturen doch sehr hoch sind. Das bringt etwas Unordnung in unser Spiel, sodass Olympia nun sich ein wenig von unserer Dauerumklammerung befreien kann. Der Gegner schafft es nach gut 25 Minuten das erste Mal aus der eigenen Hälfte. Allerdings steht unsere, bis dahin nicht beschäftigte Abwehr, sehr gut und lässt hinten nichts anbrennen. So geht es mit einem verdienten 2:0 in die Pause. Die zweite Hälfte fängt mit einer Schrecksekunde für uns an. Noch im Tiefschlaf, bekommen wir einen langen Ball hinter unsere Abwehr gespielt. Eine Körpertäuschung und ein Querpass und plötzlich steht der gegnerisch Stürmer ganz allein vor Adam. Zum Glück behält Adam die Nerven und kann gegen den doch vielleicht etwas überraschten Angreifer sehr gut parieren. Das war es dann aber auch mit den Geschenken, denn ab da geht es wieder nur noch auf das Tor von Olympia. Wir nutzen wieder sehr gut unsere Außen und bringen den Gegner immer wieder in Verlegenheit. Phasenweise spielen wir etwas sehr guten Fußball. Olympia läuft nur noch hinterher oder schaut total verblüfft zu. Leider spielen wir unsere Angriffe nicht konsequent zu Ende oder wir vergeben, teils zu leichtfertig, unsere guten Chancen. Dennoch machen wir noch zwei Tore. Seinen zweiten Treffer erzielt Göksel nach guter Vorarbeit von Tamer. Dieses Mal muss er nur noch den Ball ins leere Tor schieben. Das 4:0 macht Malte, der von einem Abpraller profitiert und nach langer Verletzungspause sich auch in die Schützenliste eintragen darf. Das Spiel hätte weitaus höher ausfallen können, aber so bleibt es am Ende bei diesem Ergebnis. Die Siegesserie hält an und das "Century-Break" wird auf die nächsten Wochen verschoben.

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Viktoria Köln AH II  :  Borussia Kalk II 3:1

Aufstellung: Adam, Marc S., Muzi, Dirk V., Marc B., Heinz P., Tün, Lothar, Michael R., Kai, Soner 

Einwechselspieler: Heinz T., Andi

Spielbericht: 

Bei gefühlten subtropischen Wetterverhältnissen messen wir uns also diesmal das zweite mal in 2018 mit Borussia Kalk 2. Vorneweg, nicht nur die Temperaturen, sondern insbesondere der Gegner und wir selber setzten uns enorm zu. Die erste Halbzeit ist schnell erzählt. Wir haben in ungewohnter Formation zwar gefühlte 80 Prozent Ballbesitz aber der Ball ins letzte Drittel funktioniert noch nicht. Schlecht gegen einen Gegner der bei den Verhältnissen zwar keinen Auswechselspieler mehr draußen sitzen hat, aber mit seinen 11 Spielern alles reinschmeißt, hinten dicht macht, um dann schnell zu kontern. Mit den abgefangenen Bällen und dem anschließenden langen Ball auf ihre schnellen Stürmer machen uns die Kalker das Leben schwer. Wir haben alle Mühe, den schnellen und technisch starken Stürmer zu stellen und abzulaufen. Auch Adam muss da das ein ums andere mal hinten mitspielen und in höchster Not eingreifen. Richtige zwingende Chancen haben die Kalker  zwar nicht aber jeder Ball droht in einer solchen zu münden. Für die Abwehr bedeutet das Schwerstarbeit. Vorne schaffen wir es nicht unsere zwei nominellen aber tatsächlichen drei Stürmer in Szene zu setzen. Ein auf die Latte klatschender Ball und zwei Chancen von Tün waren da noch das Beste. Der Rest verpufft in der Kalker Abwehr oder im Nirvana. Mit einem torlosen Remis geht es in die Pause. In der zweiten Halbzeit wollen wir cleverer spielen. Nicht jeder Ball soll lang nach vorne in die gestaffelte und engmaschige Kalker Abwehr, sondern lieber hinten rum gespielt werden, um so die Reihen auseionanderzuziehen. Das Spiel bleibt ähnlich wie in Abschnitt eins aber immerhin haben wir jetzt auch Torchancen. Die größte hat Marc B, der den Ball aber am verwaisten Kalker Tor vorbeisetzt. Dann kommt es aber wie es kommen muss. Zehn Minuten nach Wiederbeginn verlieren wir den Ball in der Vorwärtsbewegung. Die Kalker schalten schnell und schicken Ihren agilen Stürmer in eine 1:1 Situation, die er für sich entscheidet und alleine vor Adam steht. Konnte Adam ein paar Minuten vorher so eine Aktion für sich entscheiden, ist er diesmal machtlos. Viktoria 0, Kalk 1 heißt es ab nun. Unsere Antwort sind wütende Angriffe gegen die nun, von Salvatore bestens organisierte noch dichter stehende gegnerische Abwehr. Hier ein Schuss, da eine gute Aktion aber der Ausgleich will noch nicht fallen. Gegen Ende des Spiel und mit zunehmenden Druck von uns schwinden dann bei den tapferen Kalkern die Kräfte, so dass die Lücken hinten jetzt doch größer werden. Der Ausgleich dann auch eine logische Folge. Heinz spielt auf den in der Mitte stehenden Dirk, der auf Soner durchsteckt. Soner nun alleine vor dem Tor, macht noch ein zwei Schritte um kann dann zum Ausgleich einnetzen. Kurz danach der zweite Treffer. Lothar bekommt rechts den Ball, flankt auf den in der Mitte stehenden Soner, der den Ball volley in die Maschen jagt. Jetzt ist Kalk mit dem Spiel sowohl physisch, als auch psychisch durch. Nach vorne geht nichts mehr. Wie gesagt, ohne Ersatzspieler fehlt nun die Kraft aber bis dahin war es aller Ehren wert. Kurz vor Schluss bekommt Marc B den Ball zentral durchgesteckt. Nachdem er kurz zuvor mit seinem Lupfer noch gescheitert war macht er es jetzt besser und spielt über den Torwart ins leere Tor. Dann pfeift der sehr gut leitende Andi diese enge Kiste ab und wir bleiben in diesem Jahr noch ungeschlagen. Aber leicht war es diesmal wahrlich nicht, sondern durchaus glücklich.

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Viktoria Köln AH II : Kleen Eck 5:2

Aufstellung: Adam, Nadir, Marcel, Michael F., Benni, Sascha, Lothar, Jens, Raschid, Tamer, Soner

Einwechselspieler: Viktor, Dirk V.

Spielbericht:

Siegesserie hält an, auch nach durchwachsender Leistung.

Nachdem letzte Woche Spielfrei war, spielen wir innerhalb von 2 Wochen wieder gegen Kleen Eck. Unser eigentlicher Gegner Vingst hatte kurzfristig abgesagt und bevor wir wieder nicht spielen, nahmen wir die "Revanche" an.

Wir gehen das Spiel gewohnt offensiv an und versuchen früh den Gegner unter Druck zu setzen und ihn zu Fehlern zu zwingen. Ohne den Gegner zu unterschätzen, wollen wir das Spiel bestimmen und von Anfang an klar machen, wer Herr im Haus ist. Das gelingt uns ganz gut und wir gehen früh in Führung. Ein schöne Ballstafette über links landet bei Benni, der den Ball schön in die Mitte flankt. Dort steht Soner und macht aus kurzer Distanz das 1:0 per Kopf. Kleen Eck bis dahin völlig überfordert mit unserem Pressing, agiert nur mit langen Bällen. Die meisten kommen allerdings postwendend wieder zurück. Durch unseren Offensivdrang vernachlässigen wir aber ein wenig die Abwehrarbeit. Vor allem unsere linke Seite wird das ein oder andere Mal nun sehr leicht überwunden und der Gegner kommt zu seinen ersten Chancen. Nichts Gefährliches bis dahin, aber das baut den Gegner auf und er merkt, dass etwas gehen kann. So passiert es dann auch, dass wir innerhalb von 5 Minuten auf einmal 2:1 zurückliegen. Zwei lange Bälle, völlig unsortiert und ein eher passives Zweikampfverhalten sorgen für Unruhe im Spiel und untereinander. Nach den beiden Toren schwimmen wir richtig und bekommen nichts mehr auf die Reihe. Kleen Eck wittert seine Chance und versucht nachzulegen. Adam kann einen starken Schuss gerade noch so aus dem Eck holen und Nadir mit Mühe und Not ein Eigentor verhindern. Wir sind völlig daneben und sind echt froh, dass es in die Pause geht. 

Dort versuchen wir uns erstmal zu beruhigen, nach den ungewohnten chaotischen Verhältnissen auf dem Platz. 

Wir versuchen uns wieder auf das Wesentliche zu besinnen und Fußball zu spielen, ohne uns gegenseitig mit Vorwürfen zu bewerfen. Das gelingt sehr gut, denn praktisch mit dem Wiederanpfiff können wir ausgleichen. Wir setzen die Abwehr unter Druck und erzwingen einen Fehlpass, den Nadir direkt auf Soner weiterleitet. Seinen Schuss von halblinks kann der Keeper noch parieren, aber Tamer direkt vor die Füße. Der hat keine Mühe den Ball im Tor unterzubringen. 

Jetzt ist wieder alles im Lot. Kleen Eck kommt nur noch ganz sporadisch nach vorne und dieses auch relativ harmlos. Wir haben das Spiel nun ganz unter Kontrolle und lassen den Ball wieder gut zirkulieren. Der Gegner läuft nur noch hinterher und kommt auch meist zu spät. 

Jetzt werden auch unsere Außen wieder mehr ins Spiel eingebunden. Wir kreieren nun Chancen im Minutentakt. Immer wieder über Außen und dann in den Rücken der Abwehr. Auch wenn wir leichtfertig mit unseren Möglichen umgehen und noch einiges liegenlassen, machen wir den verdienten dritten Treffer. Raschid trifft nach guter Vorarbeit über rechts mit dem linken Außenriss unhaltbar für den guten Torwart. 

Die Kräfte beim Gegner schwinden nun von Minute zu Minute und wir versuchen nun den Sack zu zumachen. Dirk V. trifft zum 4:2. Den letzten Treffer erzielt wieder Soner, nach einem Konter kurz vor Schluss.

Nach einem Leistungsabfall in der ersten Halbzeit, gewinnen am Ende aber doch verdient mit 5:2.

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Kleen Eck  :  Viktoria Köln AH II 0:6

Aufstellung: Martin, Nadir, Marcel, Marc, Benni, Michael R., Dirk V., Heinz P., Chris, Tamer, Janis    

Einwechselspieler: Sascha, Andi, Jens

Spielbericht:

Klarer und ungefährdeter Sieg mit jede Menge Geschenken des Gegners

Wir sind gewarnt gegen Kleen Eck, denn die haben uns bereits einmal geschlagen und haben dieses Jahr auch zwei Siege gegen die starken Dellbrücker eingefahren. Die Spielweise des Gegners ist bekannt, so nehmen wir uns vor früh in Führung zu gehen, um ihnen direkt von Anfang an den Zahn zu ziehen und sie gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Wir beginnen sehr forsch und drücken den Gegner von der ersten Minute in ihre eigene Hälfte. So provozieren wir viele Fehler, die uns im laufe des Spiels auch 4 Tore bringen. Nichts desto trotz geht der Sieg in der Höhe völlig in Ordnung. 

Den Anfang macht Janis bereits nach 5 Minuten. Er kann sich nach gutem Anspiel im Sechzehner gleich zweimal behaupten und trifft so zum 1:0. In der Folgezeit beherrschen wir Ball und Gegner, machen aber immer zu wenig aus den Möglichkeiten, die sich bieten. Es scheitert immer wieder am letzten Pass in die Mitte oder am Torschuss. Gerade wo das Spiel in die Bedeutungslosigkeit zu driften scheint, erzielt Janis, mit tatkräftiger Unterstützung des Gästekeepers seinen zweiten Treffer. Aus ca. 20 Metern zieht er einfach mal ab. Kein wirklich strammer Schuss, aber platziert ins untere linke Torwarteck. Der Goalie verschätzt sich und sieht den Ball eher im Aus, doch dieser schlägt direkt unmittelbar neben dem Pfosten ein. Da sah er echt schlecht aus.  Kurz vor der Halbzeitpause ist das Spiel dann gelaufen. Chris kann sich über links gut durchsetzen und will den Ball in die Mitte spielen. Dort steht der Gegner und verbreitert mit seinem Arm die Körperfläche. Dem Schiri bleibt keine andere Wahl, als auf Elfmeter zu entscheiden. Diesen verwandelt Dirk V. trocken zum 3:0 Halbzeitstand. 

Nach der Pause geht es weiter in eine Richtung. Auch wenn Kleen Eck nun öfters mal nach vorne kommt, weil wir teilweise zu nachlässig in der Rückwärtsbewegung sind, ist nichts Gefährliches dabei. Wenn es mal etwas enger wurde, hatten wir mit Martin einen sehr guten Ersatzmann für Adam heute im Tor. 

Hinten brennt nichts mehr an und vorne profitieren wir von weiteren Fehler und etlichen Fouls des Gegners aus guten Positionen. Eine von diesen Freistößen kann Marc nutzen, um uns mit 4:0 in Führung zu bringen. 

Auch wenn es nicht der übliche Dampfhammer war, wahrscheinlich fehlte ihm noch die Kraft nach seinem Faulenzer-Urlaub, reicht es am heutigen Tag. Nach diesem Tor ist der Wille der Gastgeber endgültig gebrochen. Zwei weitere krasse Fehler in der Abwehr verhelfen Janis zu seinem dritten Tor und auch Jens, der trotz Notfalleinsatz noch für die letzte Viertelstunde kam, darf sich in die Torschützenliste eintragen. 

Kurz danach ist Schluss und feiern unseren 15. Sieg in diesem Jahr.

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Viktoria Köln Traditionsmannschaft : Viktoria Köln AH II 2:2

Aufstellung: Adam, Nadir, Dirk V., Marcel, Chris, Michael R., Heinz T., Lothar, Manu, Tamer, Soner    

Einwechselpieler: Dirk O. Malte, Michael F.

Spielbericht:

Gerechtes Unentschieden, in Manus Abschiedsspiel, da wir zu wenig aus unserer konditionellen Überlegenheit machen.

Auf Grund der Regengüsse am Vortag, musste das Spiel kurzfristig vom Naturrasen auf Kunstrasen verlegt werden. Das sollte aber einem fairen Fußballspiel und einem anschließenden Grillen bei schönem Wetter nicht im Wege stehen. 

Wir wollen uns für die bittere Niederlage im ersten Spiel gegen die Traditionsmannschaft revanchieren. So starten wir auch und gehen bereits nach ca. 50 Sekunden in Führung. Es hatte noch kein Gegner den Ball berührt, da tauchen wir bereits durch eine schöne Kombination vor dem Tor auf und treffen mit Soner zum 1:0. Der Gegner scheinbar noch nicht ganz wach, wird regelrecht überlaufen. 

Schade nur, dass wir diese Spielweise nur ca. 10 Minuten beibehalten können und relativ schnell die Traditionsmannschaft wieder ins Spiel zurück kommen lassen. Der Gegner läuferisch eigentlich unterlegen, gleicht vieles durch Erfahrung und gutes Stellungsspiel wieder aus. Überwiegend mit langen Bällen agierend, setzen sie immer wieder ihre Stürmer gekonnt ein. Nur selten kombinieren sie im Mittelfeld. Leider sind sie so aber sehr effektiv. Innerhalb von 5 Minuten drehen sie das Spiel und es steht plötzlich 1:2. Einmal von uns nur halbherzig nachgesetzt und einmal unglücklich auf Abseits gespielt und schon ist der Vorsprung dahin. So geben wir das Spiel noch vor der Pause aus der Hand. Mit einer Menge Frust geht es in die Halbzeit. Die Fehler werden angesprochen und wir stellen auch ein wenig um. Auch wenn es zunächst nicht wirklich viel ändert, können wir direkt nach Wiederanpfiff ausgleichen. Wieder erwischen wir den Gegner im Halbschlaf. Dieses Mal triff Tamer nach schönem Zusammenspiel mit Manu. 

Auch wenn sich so langsam unsere konditionelle Überlegenheit bemerkbar macht, können wir diese nicht in zählbares ummünzen. Wir nutzen unsere Außen viel zu selten und haben auch nicht die nötige Durchschlagskraft am heutigen Tag. Wir setzen uns immer mehr in der gegnerische Hälfte fest und erspielen uns einige Torchancen , aber es ist leider nichts Klares dabei, so das wir sagen können, dass ein Sieg am Ende verdient gewesen wäre. Wir waren zwar näher dran, aber das bringt uns nichts, so geht es mit einem Unentschieden zu Ende. 

Nach dem Spiel gab es noch ein gemeinsames Grillen und das ein oder andere kühle Getränk. 

Alles in Allem ein schöner Nachmittag, den man ruhig wiederholen sollte.

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Borussia Kalk II : Viktoria Köln AH II 3:6

Aufstellung: Adam, Nadir, Dirk V., Marc, Benni, Michael R., Heinz T., Heinz P., Janis, Gunnar, Soner    

Einwechselspieler: Dirk O., Viktor

Spielbericht:

Hart umkämpftes Spiel mit dem besseren Ende für uns.

Durch ein Missverständnis und ein sehr verspätetes Jungendspiel müssen beide Mannschaft kurzfristig umdisponieren und ein Auswärts-, wird letztendlich zu einem Heimspiel weil wir zum Glück bekommen es noch geregelt bekommen, dass wir auf unseren Platz ausweichen können. Doch auch hier kommt es zur Verzögerung, da die Kalker auch in rot spielen wollen und ihre Hosen vergessen haben.

Nachdem das Chaos behoben ist, können wir endlich anfangen. 

Wir kommen sehr schlecht ins Spiel. Der Gegner macht das gut und spielt hintenrum, wo wir keinen Zugriff auf den Ball bekommen. Mit gezielten langen Bällen bringen uns die Kalker immer wieder in Bedrängnis. Wir sind zu weit weg vom Gegenspieler, sowohl im Mittelfeld als auch hinten in der Abwehr. Zwei brenzlige Situationen können wir noch überstehen, doch dann ist es soweit. Wieder ein langer Ball und dieses Mal ist der Stürmer durch und lässt Adam keine Chance zur Abwehr. Das sieht heute nicht gut aus, was wir zeigen. Erst Mitte der ersten Halbzeit kommen wir besser ins Spiel. Haben jetzt den Ball und Gegner unter Kontrolle und kombinieren teilweise richtig gut. Eine dieser Spielzüge führt dann auch zum verdienten Ausgleich durch Gunnar. Jetzt sind wir voll da und drängen die Kalker immer mehr nach hinten. Der Keeper bewahrt den Gegner zunächst noch vor weiteren Gegentoren, doch dann begeht er einen folgeschweren Fehler und wirft Soner bei einem zu kurzen Abwurf. den den Ball genau vor die Füße. Soner lässt sich diese Chance nicht nehmen und trifft zum 2:1. Kalk ist nun geschockt und wir legen mit Heinz T. noch einen nach und gehen mit einem beruhigenden Vorsprung von 3:1 in die Halbzeitpause. 

Bei heißem Wetter wollen wir es in der zweiten Hälfte etwas ruhiger angehen, den Gegner kommen lassen und ihn auskontern. Das geht mächtig in die Hose. Innerhalb von nur 10 Minuten können die Kalker ausgleichen, weil wir einfach zu weit weg sind und nicht mehr mit dem nötigen Biss in die Zweikämpfe gehen.

Wir überstehen diese Drangphase des Gegner ohne einen weiteren Treffer und berappeln uns dann auch langsam wieder. Jetzt ist alles wieder offen und es geht hoch und runter. Auch die Kalker sind konditionell gut drauf, so bleibt die Partie ausgeglichen. Am Ende sind es zwei geniale Einzelaktionen von Janis, die das Spiel entscheiden. Er kann sich beide Male durch starke Dribblings durchsetzen und lässt dann dem Torwart keine Chance mehr. Nach dem 3:5 ist der berühmte Drops gelutscht. Von Kalk kommt bis auf einen Pfostenschuss nicht mehr viel. Kurz vor Schluss trifft dann auch noch Marc zum 3:6 Endstand. Auch wenn es nach einem klaren Ergebnis anhört war es doch am Ende sehr knapp und hart umkämpft gegen gute Kalker.

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SW Köln : Viktoria Köln AH II 5:8

Aufstellung: Adam, Malte, Marcel, Marc, Viktor, Nadir, Michael R., Dirk V., Raschid, Tamer, Soner    

Einwechselspieler: Sascha, Tüner

Spielbericht:

Ein Spiel 11 gegen 1 mit eher schwacher Leistung gewonnen.

Wir spielen zum ersten Mal bei SW Köln und kennen den Gegner daher nur von einigen Spielern, die mal dort aktiv waren. Zum Teil eine sehr junge Mannschaft mit einem richtig starken ex Viktoria-Spieler, der praktisch die ganze Mannschaft trägt. 

Wir gehen zwar früh in Führung durch Tamer, aber der Gegner bleibt durch den agilen Star der Mannschaft immer wieder gefährlich und kann das Spiel offen gestalten. Es liegt aber auch teilweise an unserer eigenen Spielweise. Bei hohen Temperaturen ist die Laufbereitschaft nicht wirklich vorhanden und spielerisch sind wir schon sehr arrogant unterwegs. Wir bleiben hinter unseren Erwartungen meilenweit zurück und lassen dem Gegner zu viel Platz zum spielen. Ein einziges Mal blitzt etwas wie Fußball auf. Ein schöner doppelter Doppelpass zwischen Michael R. und Nadir. Der geht bis in den Strafraum und legt dann quer auf Soner, der ohne Probleme zum 2:1 einnetzen kann.

Der Rest ist sehr schnell erzählt. SW kann noch mal kurz vor der Pause ausgleichen. In Hälfte zwei ist es ein munteres Tore schießen hüben wie drüben. SW geht sogar mit 3:2 in Führung, aber wir können mit Raschid direkt mit dem Ausgleich antworten und legen erneut mit Raschid zur 4:3 Führung einen drauf. Nach Tamer zweiten Tor an diesem Tag, denken die Meisten, dass es das jetzt war. Aber weit gefehlt. Dieser eine Spieler macht mit uns teilweise was er will. Nicht vom Ball zu trennen umkurvt er ein ums andere Mal unsere komplette Mannschaft und erzielt den 4. Treffer für SW. Aber auch wir erzielen durch Raschid und Tüner noch drei weitere Treffer, bekommen aber auch noch einen, sodass es schließlich mit einem Torfestival und einem 8:5 Auswärtssieg für uns endet. Keine berauschende Leistung von uns an diesem Tag, aber wir behalten unsere weiße Weste auch gegen SW Köln.

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VfR Fischenich : Viktoria Köln AH II 0:6

Aufstellung: Adam, Nadir, Dirk V., Marc, Viktor, Sascha, Heinz P., Lothar, Chris, Gunnar, Tamer    

Einwechselspieler: Heinz T., Soner, Malte

Spielbericht:

Mittelmäßige Leistung reicht für klaren Sieg

Mit dem VfR Fischenich treffen wir auf seit langem auf einen Gegner, gegen den wir bisher noch nie gespielt haben und daher auch nicht einschätzen können. Wir wollen daher abwartend anfangen und schauen, wie sich das Spiel entwickelt. Ganz schnell wir aber klar, dass das heute keine große Herausforderung werden wird.

Nach bereits drei Minuten steht es 1:0 für uns. Über Rechts wird Sascha schön ins Spiel gebracht, der legt ab in die Mitte und dort hat Tamer überhaupt keine Mühe, den Ball ins leere Tor zu schieben. Kurz danach erhöht Tamer mit dem Kopf auf 2:0 und das Spiel ist zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. Vom Gastgeber kommt in Hälfte eins nur ein einziger Torshuss, der aber auch weit sein Ziel verfehlt. Bei sommerlichen Temperaturen ist die Laufbereitschaft eher gering und da uns auch kein Grund dafür gegeben wird, plätschert das Spiel so vor sich hin. Unserer Fahrlässigkeit ist es geschuldet, dass es zur Halbzeit nur 2:0 steht.

Wir wollen in der zweiten Hälfte etwas für unsere Torbilanz tun und geben noch mal etwas Gas. Wir nutzen nun den Raum, der sich bietet und erspielen uns noch bessere Chancen. Ehe Tamer noch zweimal trifft, kann Soner nach einer Ecke zum 3:0 einnicken. Das letzte Tor des Tages erzielt ein Fischenicher, allerdings ins eigene Tor. Der hatte aber auch kaum noch eine andere Wahl, denn hinter ihm stand bereits Soner und freute sich auf sein zweites Tor. 

Der Gastgeber kommt noch zu zwei guten Chancen, aber Adam, der wahrscheinlich seinen ruhigsten Tag im Trikot der Viktoria verbringt, ist zur Stelle und kann zur Ecke klären. 

Malte versucht auch noch sein Glück auf unser eigenes Tor, verfehlt aber zum Glück knapp das Gehäuse.

Am Ende ein klarer Sieg ohne viel Aufwand bei einem fairen Gegner.

Die kühlen Erfrischungsgetränke hatten wir uns nach dem Spiel alle verdient.

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Viktoria Köln AH II:FC Colonia 2:1

Aufstellung: Igor, Adam, Marc, Marcel, Malte, Nadir, Michael R., Dirk V., Raschid, Sascha, Soner   

Einwechselspieler: John, Heinz P.

Spielbericht:

Knapper Sieg gegen sehr junge und lauffreudige 10 Mann des FC Colonia.

Unsere letzte Begegnung gegen die Gäste vom FC Colonia war eine sehr klare Angelegenheit und auch dieses Mal, dachten die Meisten, sollte es so sein. Da die Gäste auch nur mit 10 Mann ankamen, war für viele von uns die Sache so gut wie gelaufen. 

Doch sehr weit gefehlt. Diese 10 Spieler gaben so ziemlich alles was sie hatten. Auch unser Trumpf, den wir normalerweise immer in der zweiten Hälfte ausspielen, unsere Kondition, kam nicht zum tragen. Im Durchschnitt mal locker 20 Jahre jünger, liefen diese Jungs 70 Minuten um ihr Leben und machten uns dieses entsprechend schwer. 

Wir versuchen immer wieder das Spiel zu verlagern, um den Gegner in Bewegung zu halten und ihn so zu ermüden. Das funktioniert aber heute nicht. Im Gegenteil, durch zu leichte Ballverluste im Spielaufbau laufen wir immer wieder in gefährliche Konter, die die Gäste zum Glück nicht nutzen. Läuferisch sind uns die Gäste überlegen, sowohl von der Ausdauer als auch von der Geschwindigkeit. 

Nur sehr schwer bekommen wir das Spiel so langsam in den Griff und versuchen uns in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Mit einem Auge nach hinten, da die langen Befreiungsschläge immer wieder ihre Adressaten finden und so jeder Gegenangriff Gefahr für unser Tor bedeutet. Wir spielen heute zu kompliziert und versuchen es teilweise viel zu oft durch die Mitte, statt die Außen mehr ins Spiel zu bringen. 

Immer wenn es über die Flügel kommen sind wir viel erfolgreicher und gefährlicher. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte gehen wir aber dann doch noch in Führung. Ein schöner Angriff über die linke Außenbahn. Raschid kann sich gut über Links behaupten und bringt eine perfekte Flanke auf den freistehenden Nadir. Der trifft mit einer Direktabnahme gegen die Laufrichtung des Torwarts in die lange Ecke.

So geht es dann mit einem eher schmeichelhaften 1:0 in die Pause. 

Unsere konditionelle Stärke sorgt nun in der zweiten Halbzeit für ein läuferisch Gleichgewicht. Das hat zur Folge, dass wir den Gegner nun in seine eigenen Hälfte zurück drängen und er noch sehr selten Angriffe starten kann. Auch unsere Chancen vermehren sich, aber leider ist heute die Passgenauigkeit sehr mangelhaft, so dass diese zu schlampig zu Ende gespielt werden können oder wir scheitern immer wieder am guten Torwart, der eigentlich keiner ist. Auch einen Handelfmeter können wir nicht verwandeln. Wir lassen nicht locker und versuchen es immer wieder über die Flügel. Dieses Mal kommt Sascha über Rechts, setzt sich gut durch bis zur Grundlinie und legt dann den Ball in den Rücken der Abwehr. Dort steht wieder Nadir und kann den Ball wieder direkt aus ca. 15 Metern ins kurze Eck schießen. Wieder keine Abwehrmöglichkeit für den Torwart. Jetzt scheint die Sache gelaufen. Wir lassen noch ein zwei gute Konterchancen liegen, um den Sack endgültig zu zumachen. So passiert es dann doch noch, dass die letzten 5 Minuten spannend bleiben, denn der FC Colonia kommt zum Anschlusstreffer. Aber dabei bleibt es dann. 

Mit Elf gegen Elf hätte das Spiel auch vielleicht anders ausgehen können.

Aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit geht der Sieg in Ordnung. 

Dennoch ein Lob an die Gäste, die Aufopferungsvoll gekämpft haben und dabei alles immer schön fair blieb.

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SV LöWi : Viktoria AH II 1:2

Aufstellung: Igor, Adam, Marcel, Marc, Viktor, Sascha, Heinz P., Heinz T., Nadir, Tamer, Soner    

Einwechselspieler: Dirk V., Dirk O., Malte

Spielbericht:

Gurkenspiel trotz schlechter Chancenverwertung und Schiedsrichter gewonnen

Nach einem überragenden Spiel letzte Woche in Holweide, galt es heute zum einen das gute Spiel fortzuführen und unsere Serie zu verteidigen. Bei über 25°C, was sehr ungewohnt war, begannen beide Mannschaften sehr gemächlich und es kam kein wirklicher Spielfluss zustande. Kaum Bewegung im Mittelfeld und Angriff, zwingen uns den Ball immer wieder hinten rum zu spielen. Schnelle Ballverluste sorgen ebenfalls dazu, dass das Spiel sehr zerfahren und für den Betrachter, nicht nur von Außen, sehr langweilig ist. Jammernde Gegenspieler, die jeglichen Körperkontakt kommentieren und sich lautstark beschweren, sorgen für ziemlich viel Unruhe. Beim Austeilen sind sie aber auch gut dabei. 

Völlig unerwartet und aus dem Nichts gehen wir trotz alledem in Führung. Soner nutzt eine Unachtsamkeit der Lövenicher Abwehr und trifft aus ca. 18 Metern, unhaltbar für den Keeper, zum 1:0. Aus unserer Sicht, leider wieder mal viel zu früh im Spiel. In der Vergangenheit hat das immer dazu geführt, dass wir unserer Sache sicher sind und so teilweise viel zu nachlässig werden. Auch heute sollte sich das bestätigen. Trotz der Erkenntnis, dass der heutige Schiedsrichter kaum eine Gelegenheit auslassen wird seltsame Entscheidungen zu fällen, spielen wir immer wieder auf Abseits. Einige Male wird es sogar gepfiffen, aber in den meisten Fällen aber nicht. So kommt die Heimmannschaft zu einigen Chancen, die sie aber zum Glück nicht nutzen können, da heute mit Igor eine gute Vertretung für Adam im Tor steht. Lövenich agiert praktisch nur mit langen Bällen, eigentlich ein gewohntes Bild bei Mannschaften, die gegen uns spielen und daher sollten wir das im Griff haben. Dennoch passiert es kurz vor der Halbzeit, dass wir den Ausgleich hinnehmen müssen. Dieses Mal tatsächlich kein Abseits und auch Nichts zu halten bei Igor. So geht es dann mit einem 1:1 in die Pause. Die Temperaturen machen vielen Spielern schwer zu schaffen. Aber aus den vorherigen Spielen wissen wir, dass wir eigentlich mehr Luft als der Gegner haben. Dieses sollte sich heute wieder einmal bestätigen. 

War die erste Hälfte noch sehr Ereignisarm und wir uns kaum Chancen erspielt haben, ist die zweite Hälfte wieder nach unserem Geschmack. Wir spielen nun gefälliger nach vorne und laufen auch mehr als in den ersten 35 Minuten. Vor allem laufen wir aber mehr als der Gegner und können uns nun doch mehr und mehr in deren Hälfte festsetzen. Wir kommen nun auch mehrfach zu guten Möglichkeiten, die wir aber wieder einmal zu fahrlässig vergeben.

Das Gemecker wird nicht weniger bei Lövenich, aber zumindest haben sie jetzt keine Luft mehr zum Fußball spielen. Das macht zwar unsere Sache einfacher, aber wenn man sich die erspielten Chancen nicht nutzt, bringt das wenig. 

Von der Heimmannschaft kommt immer weniger und auch die langen Bälle sind kein Problem mehr für unsere Abwehr. Wir wollen uns mit dem Gedanken, dass es heute nicht zu einem Sieg reichen soll, nicht anfreunden und stemmen uns nun mit allem was wir haben dagegen. Dann endlich die Erlösung. Dirk hat im Mittelfeld den Ball und spielt ihn schön in die Schnittstelle der Abwehr. Dort läuft von Links Malte hinein und kann den Ball mit einem Kontakt am herauslaufenden Torwart vorbei spielen. Das mehr als verdiente 2:1.

Jetzt ist der Bann gebrochen und Lövenich hat leichte Auflösungserscheinungen. Nur noch der Schiedsrichter und unsere sorglose Torchancenverwertung verhindern einen höheren Sieg für uns.

Am Ende bleibt es bei diesem Ergebnis. Wir behalten unsere weiße Weste nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit.

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SC Holweide : FC Viktoria Köln AH II 0:2

Aufstellung: Adam, Nadir, Marcel, Dirk V., Raschid, Michael R., Heinz P., Heinz T., Alexander, Lothar, Tamer

Einwechselspieler: Sascha, Soner

Spielbericht:

Souveräner Sieg, sehr gute Mannschaftsleistung gegen überforderte Holweider

Nachdem unsere letzte Begegnung mit Holweide negativ verlaufen war wollten wir bei herrlichem Fußballwetter einiges besser machen. Der Gastgeber mit vielen neuen und jungen Gesichtern. Einen von denen hatten wir noch sehr schmerzhaft in Erinnerung. Der junge Stürmer hatte uns im letzten Spiel viele Sorgen bereitet und das Spiel fast im Alleingang entschieden. Wir waren also vorgewarnt und stellten uns dementsprechend ein.

Holweide fing erwartet stürmisch an und hatte bereits nach wenigen Sekunden eine sehr gute Gelegenheit früh in Führung zu gehen, doch der wachsame Adam kann sicher klären. Kurz danach erneut eine Chance für den Gastgeber ein Tor zu erzielen. Wieder können wir mit etwas Glück und Geschick den Treffer verhindern. 

Holweide ist definitiv wacher ins Spiel gegangen als wir. Wir brauchten diese beiden brenzligen Situationen um zu Erwachen, aber danach ging es praktisch nur noch in die andere Richtung. Holweide hatte sein Pulver bereits verschossen. Fortan waren der Stürmer und der Mittelfeldspieler in guten Händen bei unserer Abwehr. Auch unser Mittelfeld spielt sehr gut gegen den Ball und kann viele Pässe bereits früh abfangen. 

Wir haben nun ein klares Übergewicht und drängen die Holweider immer weiter nach hinten und erspielen uns nun Chance um Chance. Auch unsere Außenverteidiger können sich immer wieder in die Angriffe mit einschalten und so den Druck auf die Abwehr der Holweider erhöhen. Das Tor will aber einfach nicht fallen. 

Leichtfertig vergeben wir die hochkarätigsten Möglichkeiten in Führung zu gehen. 

Dann endlich ist aber doch soweit. Balleroberung im Mittelfeld und schnelles Umschaltspiel sorgen für die hochverdiente Führung. Michael R. bekommt den Ball schön auf seine rechte Seite gespielt, kann sich gut durchsetzen und sieht in der Mitte den völlig freistehenden Tamer. Der muss nur noch einschieben. Auch danach lassen wir nicht locker und drängen auf das zweite Tor. Holweide kommt zu diesem Zeitpunkt nur noch selten nach vorne und ist eher mit sich selbst beschäftigt als sich um uns zu kümmern. 

Nur mit 1:0 geht es in die Pause. Hoffentlich rächt sich unsere schlechte Chancenverwertung nicht, wie sooft schon hier passiert. 

Weit gefehlt. Es ändert sich nichts an unserer Spielweise und unserer Dominanz. Holweide hat in der zweiten Hälfte keinen einzigen annähernd gefährlichen Torschuss. Wir hingegen verballern weiter riesige Torchancen, um die Sache klar zu machen und den Gegner abzuschießen. Hinzu kommt, dass der Holweider Keeper einen riesigen Tag und die Heimmannschaft zumindest ergebnistechnisch im Spiel hält. Wenn er mal nicht drankommt, steht Aluminium im Weg. Insgesamt 5 Mal verhindert entweder der Pfosten oder die Latte eine höhere Führung. 

Wir spielen uns in einen Rausch, wo der Ball hervorragend läuft und wir uns eine Gelegenheit nach der anderen erspielen. Es gelingt uns allerdings nur noch ein Treffer durch Soner. Wieder nach einem schönen Zusammenspiel. Selbst durch einen berechtigten Elfmeter, schaffen wir es nicht das Ergebnis höher zu gestalten. Das Spiel endet mit einem sehr schmeichelhaften 0:2 für die Heimmannschaft, die nach dem Spiel neidlos und fair zugeben, dass wir mindestens 6-7 Tore hätten schießen müssen. 

Daran müssen wir arbeiten in den kommenden Wochen. 

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Viktoria Köln AH II : Refrath 3:0

Aufstellung: Igor, Nadir, Lothar, Dirk V., Sascha, Michael R., Heinz T., Heinz P., Pascal, Gunnar, Soner    

Einwechselspieler: Marcel, Marc. Ali 

Spielbericht:

Sehr gute Leistung gegen einen starken Gegner aus Refrath, wo am Ende die Kraft den entscheidenden Unterschied ausmachte.

Gegen einen altbekannten Gegner galt es am Samstag bei herrlichem Fußballwetter eine Serie zu verteidigen. 

Das sollte dieses Mal keine so leichte Aufgabe werden. Bei den Refrather viele neue und junge Gesichter, die auch richtig gut Fußball spielen können. Beide Mannschaften sind auf selbem Niveau, so dass sich das Spiel überwiegend im Mittelfeld abspielt. Kaum ein Durchkommen auf beiden Seiten. Beide Abwehrreihen machen ihre Sache sehr gut. Wir können uns aber ein leichtes Übergewicht zum Ende der ersten Halbzeit erspielen und kommen nun zu einigen Chancen. Wir profitieren hier von den Unstimmigkeiten in der Refrather Abwehr. Leider sind wir wieder einmal zu inkonsequent bei der Verwertung. Wir erhöhen den Druck und versuchen nun kurz vor der Pause den Gegner immer mehr in deren Hälfte zu drängen. Auf der anderen Seite müssen wir höllisch aufpassen, dass die nun zunehmenden langen Bälle nicht bei den schnellen Stürmern ankommen. Es ist viel Laufarbeit gefragt auf beiden Seiten. 

Mit einem gerechten 0:0 geht es in die Pause. 

In der zweiten Halbzeit wollen wir weiter Druck machen, ohne dabei die Abwehr zu vernachlässigen. Man erkennt nun ein immer größer werdendes Spielgeschehen in der Refrather Hälfte, die sich nun immer seltener befreien können. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der erste Treffer fällt. Das intensive Spiel hat viel Kraft gekostet, dem nun die Refrather Tribut zollen müssen. Unser Druck und die Fehler bei Refrath nehmen nun immer mehr zu und dann ist es endlich soweit. Wir haben uns am Strafraum des Gegners festgesetzt und lassen den Ball gut laufen. Irgendwann ist es Sascha einfach genug, der fast sich ein Herz und schießt einfach mal aus ca. 20 Metern auf das Tor. Der Gästekeeper, der bis dahin gut gehalten hat, sieht den Ball etwas spät und kommt nicht mehr rechtzeitig ins rechte untere Eck. Das war der berühmte Knoten, den Sascha zum 1:0 zum platzen gebracht hat. Nun wird es eine klare Sache, denn die Refrather haben kaum noch etwas entgegenzusetzen. Wir kombinieren nun fast ungehindert im Mittelfeld und über die Außen. So fällt dann auch der zweite Treffer. Ali, in der zweiten Hälfte eingewechselt, läuft einfach mal die linke Seite entlang bis in den Sechzehner und auf den Torwart zu. Leider scheitert an dem gut reagierenden Keeper, der den Ball allerdings nur in die Mitte abwehren kann. Dort steht Gunnar, wo ein Stürmer stehen muss und braucht die Kugel nur noch ins Tor schieben. 

Wir nutzen nun die riesigen Räume, die uns Refrath bietet. Auch unser dritter Treffer fällt nach einem schönen Zusammenspiel. Nadir, über die ungewohnte linke Seite, sieht Soner an der Strafraumgrenze. Eine gut getimte Flanke, Soner lässt den Ball von Brust und Kinn schön abtropfen auf Gunnar. Mit einer klasse Direktabnahme überwindet er zum zweiten Mal für den Torwart unhaltbar zum Endstand von 3:0.

Kurz danach ist Schluss und auf Grund der zweiten Hälfte ein verdienter Sieg.

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ESV Olympia : Viktoria Köln AH II 2:7

Aufstellung: Adam, Nadir, Marcel, Dirk V., Viktor, Sascha, Lothar, Michael R., Chris, Janis, Soner

Einwechselspieler: Tamer, Marc, Dirk O.

Spiebericht:

Starke Leistung und hochverdienter Sieg bei eisigem Wind bei Olympia.

Nach unserem letzten Spiel bei Olympia waren wir gewarnt und wollten zunächst etwas abwartend spielen. Allerdings war diese Gästemannschaft nicht so stark, wie beim letzten Mal und so übernahmen wir von Beginn an die Kontrolle über Gegner und Ball. 

Frühes Stören und der Gästeabwehr keine Zeit zum Spielen lassen, sollte heute einige Male zum Erfolg führen. 

Im Mittelfeld lassen wir das Spielgerät schön rollen und kombinieren richtig gut nach vorne. Die Außen werden immer wieder gut ins Spiel gebracht und setzen so die Gäste mächtig unter Druck. 

Hinten in der Abwehr brennt nichts an und wir lassen in der ersten Hälfte bis auf zwei völlig harmlose Fernschüsse nichts zu. Diese Unterbeschäftigung sorgt dafür, dass auch unsere Aussenverteidiger sich immer wieder in die Angriffe mit einschalten. 

Der Druck nimmt zu und die Fehler beim Gegner häufen sich. Die teilweise total überforderte Abwehr kann oft nur zuschauen und bekommt keinen Zugriff auf das Spiel. 

Dann ist es soweit. Janis wird in der Mitte frei gespielt, dringt noch in den 16er ein und trifft unten rechts in die Ecke zu unserer Führung. Der zweite Treffer entspringt einer schöne Kombination durchs Mittelfeld und einen klugen Pass auf Soner, der uneigennützig quer auf den völlig frei stehenden Chris ablegt. Der wiederum hat keine Mühe zum 2:0 einzunetzen. Das sah sehr leicht aus und so machen wir in diesem Tempo auch weiter. Wieder Janis mit seinen zweiten Treffer und Michael R. können noch vor der Halbzeitpause auf 4:0 erhöhen. Das Spiel ist zu diesem Zeitpunkt bereits gelaufen, denn Olympia macht heute nicht den Eindruck noch irgendwas entgegensetzen zu können. 

Zur zweiten Hälfte wird munter gewechselt, aber dieses tut unserem Spiel keinen Abbruch. Es geht im selben Stil weiter nach vorne. Wir erspielen uns praktisch im Minutentakt richtig gute Chancen, die wir aber zu leichtfertig liegen lassen. Kommen wir mal durch, hat der an dem Tag sehr gut aufgelegte Gästekeeper etwas dagegen und kann ein um das andere mal überragend parieren. Und als dieser mal nicht eingreifen kann, hilft den Gastgebern auch zweimal die Latte.

Wir machen in der zweiten Hälfte zwar noch 3 weitere Treffer durch Dirk V., Soner und Tamer, bekommen hinten aber auch noch 2 völlig unnötige Gegentreffer. 

An einem sehr kalte Samstag insgesamt eine glasklare Angelegenheit. In einem Spiel, dass wir jeder Zeit im Griff hatten und den Gegner, bis auf ganz kurze Momente, nicht ins Spiel haben kommen lassen. Alles in Allem ein sehr gutes Spiel, mit einem verdienten 7:2 für uns, gegen einen sehr fairen Gastgeber.

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Viktoria Köln AH II : Dünnwald 4:2

Aufstellung: Adam, Nadir, Marcel, Dirk V., Viktor, Marc, Heinz T., Kevin (G), Chris, Tamer, Soner    

Einwechselspieler: Sascha, Göksel, Alexander

Spielbericht:

Starkes AH-Spiel mit einem Arbeitssieg gegen gute Dünnwalder

Wir waren angetreten, um unsere Serie fortzuführen. Aber das sollte bei richtig gutem Fußballwetter nicht so einfach werden. Der Gast aus Dünnwald hat uns alles abverlangt und uns teilweise vor richtig große Schwierigkeiten gestellt. Auch wenn wir die meiste Zeit die Kontrolle hatten, waren die schnellen Stürmer immer wieder brand gefährlich vor unserem Tor. 

Wir beginnen wie immer sehr spielstark und zwingen den Gegner zu langen Bällen und Fehlern. Auf der einen Seite können wir noch kein Kapital aus den Fehlern schlagen, auf der anderen Seite bedeuten diese langen Bälle immer wieder viel Laufarbeit für unsere gut stehende Abwehr. Dünnwald bleibt zunächst sehr harmlos, aber mit fortschreitender Spielzeit bekommen die Stürmer immer mehr Zugriff auf das Spiel. 

Wir wissen schnell, dass das heute kein Spaziergang wird.

Vorne lassen wir, wie sooft, viel zu viele Chancen ungenutzt. Die Beste hat Tamer, der den Ball von Halblinks schön in lange Eck zirkelt. Leider klatscht der Ball aber nur an den Pfosten. 

Hinten brennt noch nicht wirklich etwas an. Aber nach der zweiten Ecke für Dünnwald ist es leider passiert. Wir bekommen den Ball nicht gut geklärt, dieser gelangt irgendwie zurück in den Fünfmeterraum, wo der Stürmer goldrichtig steht und mit einem gekonnten Drehschuss das Runde ins Eckige befördert. 

Das war schon ein kleiner Schock für uns und wir brauchen kurze Zeit, um dieses zu verdauen. Nachdem wir uns wieder gefangen haben, machen wir dort weiter, wo wir aufgehört hatten. Wir laufen den Gegner wieder früh an und erzwingen Fehler. Ein im Mittelfeld abgefangener Ball kommt zu Tamer. Der geht noch etwas auf das Tor zu und sieht dann den sehr gut gestarteten Chris im Strafraum. Kurz geschaut und den Ball schön im langen Eck, mit Hilfe des Innenpfostens, versenkt. 

Wieder alles offen. So geht es auch in die Pause. 

Keine spielerische Änderung in Hälfte zwei. Wir bestimmen weiterhin das Spielgeschehen, allerdings werden die Dünnwalder nun auch wesentlich aktiver als noch in der ersten Hälfte. Wir stehen nun sehr weit vorn und sind daher anfällig für die gut getimten Bälle auf die schnellen Stürmer. So passiert es dann auch. Ein gut gespielter Ball in die Schnittstelle unserer Abwehr, aus dem Mittelfeld kommt ein Spieler, den von uns leider keiner auf dem Schirm hatte und plötzlich steht es 2:1 für den Gast. 

Schon wieder müssen wir einen Rückstand hinterher laufen. Das kostet viel Kraft. Zum Glück haben wir diese, allerdings werden wir hinten nun etwas anfälliger für die gefährlichen Konter. 

Dünnwald hat noch die ein oder andere gute Gelegenheit, die wir aber mit etwas Glück und etwas Können abwehren. 

Vorne nimmt der Druck nun für die Dünnwalder Abwehr zu und sie kommen kaum noch hinten raus. Auch die Dünnwalder sind viel gelaufen und haben Kräfte gelassen. 

Die logische Konsequenz ist der hochverdiente Ausgleich durch Göksel. Wieder sehr schön vor dem gegnerischen Strafraum den Ball hin und her gespielt, bis Göksel die freie Lücke sieht und den Ball unhaltbar zum Ausgleich versenken kann. 

Wir lassen nun nicht mehr locker und werden schließlich auch dafür belohnt. Nach einer von Marc scharf in den Sechzehner getretenen Ecke, lässt Tamer den Ball einfach durch und in der Mitte ist Göksel mit Kopf zum 3:2 zur Stelle. Keine Chance für den Keeper. Das war der Genickbruch für die Gäste, die nun völlig am Ende sind. Jeder Ball kommt postwendend wieder zurück und wir erspielen uns weitere Möglichkeiten. 

Wieder einen bereits im Aufbauspiel abgefangener Ball landet dieses Mal bei Sascha R auf der rechten Seite. Der schaut kurz und will den Ball hoch in den Strafraum bringen. Allerdings wird dieser im länger und länger und schlägt für alle überraschend zum 4:2 im Tor ein. 

Das war es dann auch endgültig für die stark spielenden Dünnwalder. Am Ende war es eine Konditionssache, die uns den Sieg gebracht hat.

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Viktoria Köln AH II : SpVg Flittard 4:3

Aufstellung: Adam, Nadir, Marcel, Marc, Viktor, Michael R., Heinz P., Dirk V., Sascha, Tamer, Soner    

Einwechselspieler: Malte, Reinhold

Spielbericht:

Knapper Sieg gegen eine sehr stark verjüngte Flittarder "AH"

Nachdem in der Woche unser Gegner mit Flittard feststand, dachten die meisten von uns bereits an ein Torfestival, wie beim letzten Mal. Weit gefehlt; eine mit Seniorenspieler aufgestockte Flittarder Mannschaft, war heute nicht gekommen, um sich wieder abschlachten zu lassen. Für uns sollte es kein Spaziergang werden, da die jungen Hüpfer im Mittelfeld und im Sturm uns gut auf Trapp hielten und ein ums andere Mal schwindelig spielten. 

Das Spiel beginnt entgegen allen unserer Erwartungen, sehr forsch von den Flittardern. Wir brauchen einige Zeit, um uns auf die ungewohnte Spielweise einzustellen und zu realisieren, dass wir heute keine 9 Tore schießen werden. Nach einer viertel Stunde kommen wir langsam ins Spiel und haben auch die erste große Chance des Spiels. Doch im eins gegen eins mit dem Torwart, versagen uns leider die Nerven und wir lassen diese ungenutzt. Wieder einmal ist es ein Spiel der vergebenen Großchancen. Nach einigen Versuchen schaffen wir es aber trotzdem zur 1:0 Führung. Tamer setzt sich gut über Rechts bis in den Strafraum durch und spielt dann quer auf Soner, der nur noch einschieben muss. Auch wenn die jungen wilden Kerle bei Flittard das Spiel teilweise offen gestalten können, haben wir aber die Kontrolle über das Spiel. Hinten stehen wir nun sicherer, sodass jeder Angriffsversuch der Gäste schnell abgewürgt werden kann. Nach einem abermals verpufften Angriff der Flittarder landet der Ball im Toraus. Wir orientieren uns nach vorne und auf einmal ein Torjubel. Was war passiert; Torabschlag, Fehlpass, Lupfer und Tor. Aus heiterem Himmel steht es plötzlich 1:1.

Spätestens jetzt wissen wir, dass wir den Jungs im Gästesturm keine Geschenke machen sollten; diese werden gnadenlos genutzt. 

So geht es dann in die Pause und jetzt sollte jedem klar sein, dass wir heute richtig gefordert werden und eine Schippe drauflegen müssen. 

Gesagt getan. Wir gehen mit mehr Schwung und Aggressivität in die zweite Halbzeit, erhöhen den Druck und lassen nun Ball und Gegner mehr laufen. Auch die Aussen kommen nun mehr ins Spiel. In der Abwehr wird es nun richtig brenzlig und die Gäste geraten immer mehr unter Druck, da die "New Kids on the Block" nicht mit nach hinten arbeiten. Dann ein dummes Handspiel, im / am / außerhalb des Strafraums. Die Sache kann nicht 100% aufgeklärt werden, daher gibt der Schiri Freistoß. Auch um damit auch die etwas aufgeheizte Situation zu beruhigen. Freistoß oder Strafstoß, völlig egal, wenn man einen Kunstschützen in den eigenen Reihen hat. Dirk V. nimmt Maß und zirkelt die Murmel gefühlvoll unhaltbar unter die Latte. 

Danach nehmen wir nun richtig Fahrt auf und starten Angriff auf Angriff. Wieder kommt Tamer über Rechts und spielt den Ball hart in die Mitte. Dort spielt sich der Abwehrspieler den Ball unglücklich an die eigene Hand. Dem gut leitenden Schiri bleibt dieses Mal keine andere Möglichkeit, als auf Elfer zu entscheiden. 

Malte schnappt sich sehr zielstrebig den Ball und legt ihn auf den Punkt. Er hat wohl etwas gut zu machen und das macht er auch. Er zimmert die Kugel kompromisslos links ins obere Eck zum 3:1.

Jetzt läuft der Ball sehr geschmeidig in unseren Reihen und wir haben nun auch richtig viel Platz zum kontern. So fällt dann auch unser vierter Treffer. Wieder einmal wird Tamer auf die Reise geschickt und setzt sich gut auf der linken Seite durch. Die Flanke kommt und Nadir, von hinten Rechts nach vorne in die Spitze gelaufen, kann ungestört sein erstes Kopfballtor seiner "Karriere" zum 4:1 erzielen. Das sollte doch reichen, denken die Meisten und erwarten nun doch ein Torreigen. Wieder falsch gedacht. Jetzt kommt nämlich wieder Bruder Leichtsinn ins Spiel. Flittard kann nochmals auf 4:2 verkürzen und bekommt nun die zweite Luft. Bei uns lässt diese so langsam nach. Kein Wunder, wenn die Angriffsabteilung der Gäste teilweise 20 Jahre jünger ist und noch voll im Saft bei etlichen Seniorenmannschaften stehen. Bei uns häufen sich nun die Fehler und Flittard kommt wieder ran. Einer dieser Fehler führt zum klaren Elfer und zum 4:3. Flittard schmeißt nun alles nach vorne und drängt auf den Ausgleich. Wie verlieren im Aufbau nun sehr leichtsinnig die Bälle und lassen noch zwei hundertprozentige Möglichkeiten aus, um das Spiel zu entscheiden. Dann noch ein letzter Flittarder Angriff. Wieder stehen wir unsortiert hinten drin. Ein letzter Pass von Aussen in die Mitte, wo der junge Stürmer nur ganz knapp am Tor vorbei schießt. Großes Aufatmen bei uns, denn das war die letzte Aktion im Spiel. 10 schwache Minuten hätten uns fast noch den verdienten Sieg gekostet. 

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BC Efferen : Viktoria Köln AH II 1:4

Aufstellung: Adam, Malte, Dirk V., Marc, Viktor, Heinz P., Heinz T., Jens, Rachid, Tamer, Soner

Einwechselspieler: Nadir, Dirk O.

Spielbericht:

Erstes Spiel gegen BC Efferen mit Höhen und Tiefen klar gewonnen. Auch Dank einem treffsicheren Tamer.

Nach einem Hin und Her, wo nun gespielt wird, fällt die Entscheidung auf Grund einer kurzfristigen Platzsperre bei uns auf Hürth. Dadurch das auch die Spielzeit sich ändert, gibt es hüben wie drüben einig Spielerabsagen. Trotzdem sind beide Mannschaften spielfähig und wir können zu relativ später Zeit loslegen.

Da wir den Gegner nicht kennen wollen wir zunächst etwas abwarten und schauen was Efferen macht. Schnell wird dieser Plan über den Haufen geworfen und wir sind wieder sehr früh in der Vorwärtsbewegung. Sehr viele Abspielfehler, unkonzentrierter Spielaufbau und bedingten Abwehrverhalten prägen unser Spiel. Vom Spielfeldrand sieht das Ganze sehr zerfahren und undiszipliniert aus. Mit anderen Worten schrecklich. Dennoch gehen wir sehr früh in Führung. Nach einer Ecke kann Tamer zum 1:0 einnicken. Eigentlich ein eher  haltbarer Ball, aber beim Gastgeber scheint nicht der reguläre Torwart zwischen den Pfosten zu stehen. 

Das Tor ändert leider nichts an unserer Spielweise. Glücklicherweise kommt von Efferen aber nicht viel, sodass unsere Abwehr, die teilweise Mann gegen Mann steht, nicht großartig gefordert wird. Dennoch sind zu viele Löcher, sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld. Wir haben zwar noch drei gute bis sehr gute Chancen, aber scheitern an uns selbst.

Vielleicht ist das dem neuen System geschuldet, das unser Trainer heute mal probieren wollte. Nach einem eher mittelmäßigem Spiel unsererseits, kommt die Einsicht zur Pause und wir stellen wieder um auf Doppel-Sechs.

Diese Umstellung sorgt nun auch für mehr Spiel über die Außen, was wir gewohnt sind und auch gut beherrschen. Jetzt sieht vieles schon besser aus und wir können unser Spiel so gestalten wie gehabt. Auch die Abwehr ist nun sortierter. 

Auf eine sehr starke Phase, mit dem nächsten Treffer von Tamer zum 2:0, folgt eine kurze Zeit des Leichtsinns. Hier schafft es Efferen sich zu befreien und den Anschlusstreffer zu erzielen. Auch danach haben die Gastgeber zwei gute Möglichkeiten auszugleichen, allerdings ist der relativ selten geforderte Adam hellwach und kann einmal sogar genial parieren. Wir überstehen diese "Erholungspause" und legen danach wir zwei Schippen drauf. Nach dem 3:1 durch Tamer ist die Partie schon entschieden, da von Efferen nicht mehr wirklich viel kommt. 

Den Schlusspunkt zum 4:1 setzt wieder der gut aufgelegte Tamer und wir gehen als verdienter Sieger vom Platz.

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Kleen Eck  :  Viktoria Köln AH II 0:7

Aufstellung: Adam, Malte, Marc, Dirk V., Raschid, Lothar, Heinz P., Pascal, Heinz T., Michael R., Tamer

Einwechselspieler: Andi, Chris, Soner

Spielbericht:

Nach unseren zuletzt zwei Siegen in 2018, fahren wir nun nach Kleen Eck. Einen Gegner, der uns zuletzt eine unglückliche und schmerzhafte Niederlage zugefügt hat und aus diesem Grund auch auf dem kleinen Platz in Dünnwald nicht zu unterschätzen ist. Wir beginnen hochkonzentriert und lassen den Ball schön durch die eigenen Reihen laufen und warten auf den entscheidenden Moment um den Ball nach vorne zu spielen. Nach zehn Minuten und einigen kleineren Gelegenheiten gehen wir dann auch früh im Spiel in Führung. Eine wunderschöne Flanke von Pascal findet mit dem in der Mitte lauernden Tamer den richtigen Abnehmer, der den Ball zum 1:0 einnicken kann. Danach sind wir so richtig im Spiel. Kleen Eck kommt nur noch gelegentlich hinten raus, agiert mit ihren langen Bällen aber auch fast immer nach dem selben Strickmuster. Adam muss zwar ein bis zwei mal eingreifen, verlebt aber ansonsten eine ruhige erste Halbzeit. Vorne machen wir weiter Druck und erzielen auch kurz nach der Führung erneut durch Tamer den zweiten Treffer. Nun wird die Gegenwehr schon weniger und wir legen noch einen drauf und schnüren Kleen Eck nun hinten ein. Schön dabei, wie wir immer wieder die Seiten verlagern und den Gegner so zwingenden Ball und uns hinterherzulaufen. Der dritte Treffer dann wunderschön im Zusammenspiel von Heinz Tund Pascal vorbereitet, die dann auch noch den Ball auf Raschid durchstecken, der zum 3:0 einnetzen kann. Eigentlich ist hier das Spiel schon entschieden. Kleen Eck zu diesem Zweitpunkt einfach überfordert, so dass vor der Halbzeit noch zwei weitere Treffer durch Soner und Heinz T fallen. Als der gut leitende Andi dann zur Pause pfeift, gehen wir mit einem 5 Tore Vorsprung in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit spielen wir dann im sicheren Gefühl des Sieges daraufhin auch unkonzentrierter und geben unsere Ordnung nun nach und nach auf. Zu viele von uns wollen nun ihr Tor erzielen. Die Bälle werden auf dem nun nassen und somit schnellen Platz nicht mehr in den Fuß gespielt. Gesucht wird nun der komplizierte und nicht mehr der einfache Pass. Als Folge verpuffen unsere Angriffe im Aus oder an der gegnerischen Abwehr. Kleen Eck schafft es nun bei Ballgewinn auch wiederum schnell umzuschalten und so auch die ein oder andere Chance im Überzahlspiel herauszuarbeiten. Hätte Adam im Tor nicht einen Sahnetag gehabt und hätte nicht so offensiv mitgespielt, hätten wir das ein oder andere Tor auch bekommen können. Kleen Eck stemmt sich in der zweiten Halbzeit gegen die Niederlage, vergibt aber auch größte Chancen zum Ehrentreffer. Vorne hätten wir noch das ein oder andere Tor machen müssen, sind zum Teil aber zu Eigensinnig oder zu überheblich. So bleibt es bei den sechsten Treffer durch Soner und dem letzten Treffer zum 7:0 durch Tamer. Ein gutes Spiel von uns, mit dem wir uns für die letzte Niederlage revanchieren konnten aber über die zweite Halbzeit und die dortigen Nachlässigkeiten gilt es zumindest nochmal genauer nachzudenken.

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SV Schlebusch  :  Viktoria Köln AH II 1:3

Aufstellung: Adam, Victor, Dirk V, Marc, Malte, Heinz T, Heinz P, Janis, Tamer, Raschid, Soner

Einwechselspieler: Jens, Sascha

Spielbericht:

Also wieder mal auswärts gegen die starken Schlebuscher, die zuletzt drei Spiele gegen uns nicht gewinnen konnten und dementsprechend hochengagiert sind dieses zu ändern. Gegen eine gewohnt spielstarken Gegner wollen wir in den ersten Minuten bloß keinen Fehler machen und ins offene Messer laufen. Sehr diszipliniert wird der Ball von uns in den eigenen Reihen gehalten und auf die entscheidende Lücke in der gegnerischen Abwehr gewartet. Wir bestimmen das Spiel und erspielen uns kleinere Möglichkeiten, die wir aber noch nicht nutzen können. Hinten stehen wir gut, so dass der Gegner nur mit langen Bällen auf ihren flinken Außenstürmer agiert, die wir aber alle ablaufen können oder von Adam, der sehr gut mitspielt, abgefangen werden. Mitte der ersten Halbzeit gehen wir dann verdient in Führung. Victor spielt einen Ball von der rechten Außenseite über 40 Meter Richtung Tor. Soner und der letzte Mann der Schlebuscher gehen prompt in das Kopfballduell, irritieren so wunderbar den Keeper, so dass der Ball hinter dieser Spielertraube schön ins Tor reinfällt. Es ist erst Januar und Victor hat schon seinen Treffer zu Buche stehe, ganz stark. Jetzt machen wir mehr Druck. Janis geht das ein oder andere Mal über die rechte Seite aber die Schlebuscher können den Schuss oder den Ball in die Mitte immer noch verhindern. Trotzdem treffen wir bald danach wieder. Soner bekommt 25 Meter zentral den Ball und geht ab durch die Mitte, wird aber vom mitlaufenden Abwehrspieler nach rechts abgedrängt. Bevor der Winkel zu spitz wird, kann Soner mit einem flachen Schuss in die rechte untere Ecke abschließen und uns mit 2:0 in Führung bringen Jetzt haben wir das Spiel in der Hand und lassen Ball und Gegner laufen. Außer einem korrekt abgepfiffenen Abseitstor kommt nicht viel auf unsere Hintermannschaft zu und vorne treffen wir auch nochmal. Soner steckt den Ball schön auf Heinz T durch, der alleine durchgehen kann und auch vor dem Goalie noch die Nerven behält. Nachdem er den Torwart noch schön umkurvt hat, trifft er zum 3:0 Halbzeitstand. Dann ist Pause und der Coach  hat Probleme jemanden auszuwechseln.

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. In dem Wissen das Schlebusch noch mal kommen wird, versuchen wir das Spiel zu kontrollieren und runterzuspielen. Nach vorne bleiben wir mit unseren Kontern stets gefährlich. Tamer schafft es aus kurzer Distanz leider nicht den Ball im Tor unterzubringen, Dirks Kopfball wird von der Linie geklärt und Raschid trifft mit seinem wunderschönen Schuss leider nur das Gehäuse. Mitte der Halbzeit übernimmt Schlebusch nun mehr das Spiel, drängt uns hinten rein und kann nach einem Fehler im Aufbau und unentschlossenen Handeln in unserer Abwehr auch ihrerseits einen Treffer erzielen. Danach werfen sie alles nach vorne und können sich auch noch einige Gelegenheiten erarbeiten. Aber entweder ist immer noch ein Bein dazwischen oder Adam kann den Schuss halten. So ist auch das Spiel dann irgendwann mal zu Ende und wir fahren mit einem hochverdienten Sieg aus Schlebusch wieder in die Domstadt heim.

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Refrath : Viktoria Köln AH II 1:1

Aufstellung: Adam, Nadir, Marc, Marcel. Chris, Sascha R., Dirk V., Heinz, Rashid, Jens, Soner

Einwechselspieler: Andi, Malte

Spielbericht:

Gutes Spiel im neuen Jahr, aber nur ein Unentschieden gegen Refrath.

Bis auf ganz wenige Ausnahmen ähnelt das Spiel, wie viele Spiele zuvor gegen Refrath. Wir kontrollieren Ball und Spiel und Refrath konzentriert sich aufs Kontern und lange Bälle auf die Spitzen. Leider ist diese Spielweise wohl ansteckend, so dass wir teilweise auch dieser Art verfallen. Bei den großgewachsenen Abwehrspielern der Refrather aber eine sehr ungeeignete Spielweise.

Wenn es schnell und flach nach vorne geht sind wir immer gefährlich und kommen auch so zu unseren Chancen. Ehrlich gesagt sind es heute nicht sehr viele Möglichkeiten die wir haben. Aber im Gegensatz zu gar keinen in der ersten Hälfte und nur 3-4 im gesamten Spiel für die Refrather. Im erste Spiel 2018  haben wir ein klares Übergewicht auf unserer Seite.Bringt aber alles nichts, wenn gute Chancen nicht verwertet werden und wir nur mit einem Unentschieden im ersten Spiel des Jahres vom Platz gehen.

Nachdem die erste Halbzeit bis auf eine echt schön herausgespielte Chance von Chris relativ ereignisarm war, wollen wir den Druck nun erhöhen und so zum Erfolg kommen. Das gelingt uns auch und wir erspielen uns nun gute Chancen, zahlreiche Ecken und einige Freistöße aus guten Positionen, lassen diese aber alle noch liegen. Unser Führungstor fällt nach einer Ecke, die zu kurz und mittig abgewehrt wird. Außerhalb den Strafraums steht Heinz dort goldrichtig und erzielt mit viel Überblick seinen ersten Treffer für uns. Unten links schlägt der Ball ein und lässt dem guten Heim-Torwart keine Chance. Eine hochverdiente Führung, da von Refrath bis zu diesem Zeitpunkt wirklich nichts kommt. Die planlos nach vorne geschlagenen Bälle sind einfache Beute für unsere Abwehr oder für den gut mitspielenden Adam.

Nach dem 1:0 wollen wir nachlegen, doch sehr gute Chancen werden teilweise zu leichtsinnig liegengelassen.

Wie sooft in der Vergangenheit, rächt sich das gegen Refrath, denn die brauchen nur wenige Gelegenheiten, um in unseren Kasten zu treffen.

So passiert es dann auch wiedermal, auch wenn dieses nur unter unserer tatkräftige Unterstützung gelingt. Ein Ballverlust in der eigenen Hälfte löst das Ganze aus. Ein eigentlich verzweifelter "Schuss" aus ca. 35 Metern findet irgendwie den Weg ins Tor. Da sahen wir echt schlecht aus, denn eine andere Möglichkeit hätte der einzige Spieler des Gegners auch gar nicht gehabt.

Echt dumm gelaufen. Allerdings bringt uns das dämliche Tor ein wenig aus dem Rhythmus und wir ermöglichen dem Gegner nun mehr Räume zum Spielen. Nach einer fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung laufen plötzlich zwei Spieler von Refrath auf Adam zu. Mit viel Glück und Unvermögen des Stürmers, bleibt es beim 1:1.

Danach kommt von Refrath nicht mehr viel, aber auch wir können unser Übergewicht nicht mehr in zählbares ummünzen.

Kurz vor Schluss aber noch eine Schrecksekunde vor unserem Tor. Obwohl der Schiedsrichter nur noch eine Minute anzeigte und unsere darauffolgende Ecke die letzte Aktion sein müsste, lässt er noch einen Angriff der Refrather zu. Die kommen plötzlich nochmal über unsere rechte Seite. Die Flanke in die Mitte kann Nadir zwar noch in Richtung Adam köpfen. Dumm nur das Adam sein Tor verlassen hatten um ebenfalls diesen Ball abzufangen. Mit vereinten Kräften können Nadir und Adam den Ball noch vor der Linie klären. Danach ist Schluss, wir atmen kräftig durch und fahren mit einem Remis wieder nach hause zurück.

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