Am Sonntag hat die Mannschaft von Olaf Janßen die nächste Möglichkeit auf drei Punkte, dann geht’s auswärts zum SV Wehen Wiesbaden (19:30 Uhr). In der Hessischen Landeshauptstadt hat Viktoria noch nie verloren und hofft nun auf die Trendwende. 

4 Spiele, 2 Siege, 2 Niederlagen – so liest sich die Viktoria-Bilanz im November. Ein euphorischer Start nach dem starken 2:0-Sieg daheim gegen den VfB Stuttgart II, gefolgt vom bitteren 0:2 in Bielefeld. Anschließend das umkämpfte 2:1 im Landespokal beim SSV Bornheim, dann am vergangenen Freitag das 0:1 gegen Cottbus trotz guter Chancen. 

Geht es nach dem Trend, muss also nun ein Sieg her. Und das in der Brita-Arena, der Heimspielstätte des SV Wehen Wiesbaden. Zum vierten Mal reist Viktoria am Sonntag in die Landeshauptstadt Hessens, bis dato endeten alle Begegnungen beim SVWW Remis. Zudem gewann die Mannschaft von Olaf Janßen 2022 beide Heim-Duelle gegen Wiesbaden. 

Für die Hessen war es ein bitterer Gang im Sommer, als man in der Relegation den Klassenerhalt gegen Jahn Regensburg verpasste und nach dem Aufstieg wieder zurück in Liga 3 musste. An Trainer Nils Döring, der die Mannschaft am 32. Spieltag der Zweitliga-Saison übernahm, hielt man fest. Zuvor war der 44-Jährige Co-Trainer unter Markus Kauczinski und Rüdiger Rehm (2021-24), nachdem er erste Trainererfahrungen im NLZ sammelte (2015-21). 

Top-Scorer der Döring-Elf sind Fatih Kaya und Nick Bätzner mit je 8 Torbeteiligungen. Dabei ist Kaya der Vollstrecker (8 Treffer, 0 Vorlagen), Bätzner stellt sich als sein Pendant heraus (1 Tor, 7 Assists). Keeper Florian Stritzel ist nicht nur Dauerbrenner (keine Minute verpasst), sondern auch Kapitän der Mannschaft. Am Wochenende arbeitete sich seine Mannschaft in Unterhaching an Stritzels Gegenüber Konstantin Heide ab. Am Ende steht ein 1:1-Remis. 

Damit ist Wehen seit 4 Spielen in der 3. Liga sieglos, rangiert auf Platz 7 drei Punkte vor Viktoria. Mit einem Sieg also würde Olaf Janßen mit seinem Team in der mehr als engen Drittliga-Tabelle am SVWW vorbeiziehen. Dabei hofft der dienstälteste Coach der 3. Liga auch auf die Unterstützung der eigenen Fans – Ticketinfos für die Partie findet Ihr unter www.viktoria1904.de/auswaerts. 

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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