Es fühlt sich an wie 2022 – auch im letzten Jahr standen an den Spieltagen 37 und 38 Aufstiegskandidaten der Viktoria gegenüber. Diesmal sind es der VfL Osnabrück und der 1. FC Saarbrücken, für die Lila-Weißen öffnet der Sportpark Höhenberg am Samstag das letzte Mal in diesem Halbjahr die Tore für ein 3. Liga-Spiel. Wir stellen Euch den letzten Heimgegner 2022/23 wie gewohnt genauer vor.

Letztes Spiel: „Lucky Punch bleibt aus“, titelte der Kicker nach der letzten Begegnung an der Bremer Brücke. 2:2 trennte sich der VfL daheim vom abstiegsbedrohten SV Meppen, verpasste dabei den Sprung auf die Aufstiegsplätze. Nachdem man durch einen Kopfball von Niklas Wiemann in Führung ging (22. Minute), drehte Meppen das Spiel dank Treffern von Markus Ballmert (38.) und Bruno Soares (61.). Wenn auch der Lucky Punch ausblieb, sorgte Florian Kleinhansl immerhin noch für das Remis (68.).

Saisonverlauf: So richtig drehte das Team von Tobias Schweinsteiger erst im zweiten Saisonabschnitt auf, das unterstreicht Platz 2 in der Rückrunden-Tabelle. Seit fünf Aufeinandertreffen sind die Niedersachsen ungeschlagen, gewannen dabei unter anderem gegen Tabellenführer Elversberg. Zwar haben die Osnabrücker mit 64 noch die wenigsten Zähler aller Aufstiegskandidaten auf dem Konto, sind aber auch nur zwei Punkte von einem direkten Aufstiegsplatz entfernt.

Spieler im Fokus: Maßgeblich daran beteiligt, dass man an der Bremer Brücke wieder von der 2. Bundesliga träumen darf, ist der Top-Scorer des VfL: Ba-Muaka Simakala. Mit 18 Treffern und 9 Assists ist der 26-Jährige zweitbester Scorer und Torschütze der 3. Liga, zudem mit einem (laut Transfermarkt.de) Marktwert von 500.000€ wertvollster Osnabrück-Akteur. Geboren in Eschweiler begann der beidfüßige Offensivmann in der Jugend von Alemannia Aachen, wechselte dann in das NLZ von Borussia Mönchengladbach und fand 2021 über die Umwege Kerkrade, Elversberg und Rödinghausen den Weg an die Brücke.

Trainer: Es ist die erste Cheftrainerstation für Tobias Schweinsteiger. Der Bruder des Weltmeisters Bastian löste im August den nach Bielefeld gewechselten Daniel Scherning ab, war bis dato vorrangig als Co-Trainer unterwegs. Angefangen 2015 im NLZ des FC Bayern als Co-Trainer des heutigen HSV-Coaches Tim Walter, wechselte Schweinsteiger schon 2019 an die Elbe und arbeitete im Trainerteam von Dieter Hecking. Im Folgejahr berief Robert Klauß den heute 41-Jährigen in sein Trainerteam beim 1. FC Nürnberg, bevor es nach Niedersachsen ging. Dort überzeugt der gebürtige Rosenheimer bis dato mit einem Punkteschnitt von 1,97 aus 31 Spielen.

Begegnungen: Gerne würden wir diese Statistik diesmal rauslassen, fassen uns aber Euch zuliebe diesmal kurz: 3 Spiele in der 3. Liga., 2 Siege Osnabrück und ein Remis. Die Serie ist da, um sie zu brechen.

Tickets: Karten für die Partie sind noch erhältlich. Und ihr habt gleich drei Möglichkeiten, Euch Euren Platz zu sichern:   
1. Im Onlineshop unter www.viktoria-tickets.de  
2. In der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (Freitag 14-17 Uhr)
3. An der Tageskasse am Sonntag (ab 12:00 Uhr)    

Partie in den Medien: 
TV: MagentaSport geht ab 13:45 Uhr LIVE auf Sendung und im FREE-TV im NDR (ab 14:00 Uhr)
Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist ab 13:50 Uhr mit Klaus und Daniel On Air! 
Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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