Ein weiteres Jahr in Liga 3? Was die Mannschaft von Olaf Janßen am Wochenende perfekt machen kann, klingt in Dresden wie ein Horrorszenario. Am Samstag (14 Uhr) treffen beide Teams aufeinander. Während Dresden den Anschluss an die direkten Aufstiegsplätze wahren will, kann das Viktoria-Team mit einem Sieg auch rechnerisch den Klassenerhalt feiern.

Dynamo-Trend: In der Formtabelle (zeichnet die letzten 5 Spiele ab) steht Dynamo auf Platz 15 der 3. Liga. Zuletzt blieb das Team von Markus Anfang viermal sieglos, der Rückstand auf Platz 2 beträgt derzeit 6 Punkte. Dabei war man mit 7 Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz in die Rückrunde gestartet. Dabei sind vor allem die vielen Niederlagen den Ostdeutschen ein Dorn im Auge, in den Top-13 der Liga hat keine Mannschaft mehr Spiele verloren als Dynamo (12) – aber auch nur Ulm mehr Siege eingefahren (18).

Breiter Kader: Die SGD sticht mit einer besonderen Kadertiefe hervor. Gleich vier Torhüter kamen in der laufenden Spielzeit schon auf Einsatzminuten (Kevin Broll zuletzt Stammkeeper), 36 Treffer erzielten die wechselnden vordersten 3 der Dresden-Offensive schon. Die meisten davon Stefan Kutschke (12), gefolgt von Dennis Borkowski und Ex-Viktorianer Robin Meißner (je 7). Die besten Assistgeber des Teams sind in der laufenden Saison Tom Zimmerschied (10), Jakob Lemmer (7) und Niklas Hauptmann (6).

Gegründet: 12. April 1953 
 

In der 3. Liga seit: 2022 
 

Größter Erfolg: UEFA-Pokal-Halbfinale 1989 
 

Meiste Spiele (aktiv): Kevin Broll (124) 

Trainer: Auf der Dresdener Bank sitzt mit Markus Anfang ein gebürtiger Kölner. Der 49-Jährige war als Spieler unter anderem für Schalke 04, Duisburg, Tirol und Fortuna Düsseldorf in der deutschen und österreichischen Bundesliga unterwegs. Seine Trainerlaufbahn startete der frühere Mittelfeldspieler 2010 bei Kapellen-Erft, über Kiel, Köln, Darmstadt und Bremen landete Anfang 2022 bei Dynamo Dresden. Meist stellt er sein Team im 4-3-3 mit einem Sechser und zwei Achtern auf.

Wiedersehen: 50-mal stand Heiko Scholz von 2011-12 an der Seitenlinie bei Viktoria Köln. Seit 2019 ist der 58-jährige gebürtige Görlitzer Co-Trainer bei Dynamo und arbeitet mit weiteren Ex-Viktorianern zusammen: Daniel Mesenhöler hütete 2019/20 insgesamt 18-mal das Viktoria-Tor, seine Teamkollegen Lucas Cueto (2020/21) und Robin Meißner (2022/23) gingen für den verein aus Höhenberg auf Torejagd. Mit 11 Treffern verabschiedete sich Cueto anschließend in richtung 2. Bundesliga, Meißners 12 Buden waren Empfehlung genug für den Aufstiegs-Favoriten aus Sachsen.

Begegnungen: Am Samstag kommt es zum sechsten Duell der beiden Vereine. Den einzigen Sieg landete Viktoria 2022 daheim (2:1) nach einem Doppelpack von Robin Meißner, die letzte Begegnung im Rudolf-Harbig-Stadion endete 1:1. Auch hier war Meißner mit dem roten V erfolgreich.

Partie in den Medien:  
 

TV: Magenta Sport geht ab 13:45 Uhr LIVE auf Sendung.        
 

Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist ab 13:50 Uhr mit Besnik und Christian On Air!        
 

Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.   

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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