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2:0 gegen MSV: „Das fühlt sich gut an!“

Bryan Henning zieht ab und trifft zum 2:0-Endstand. (Foto: Besnik Abazaj/Viktoria Köln)

Nach zwei Remis im Sportpark Höhenberg gegen Essen und Bielefeld kann die Viktoria im dritten NRW-Heimduell doch den ersehnten Dreier einfahren – nach dem 2:0 gegen den MSV Duisburg vor 5.111 Zuschauern bedeutet dies elf Punkte und vorläufig Platz vier. 

 

„Das fühlt sich gut an, sonst wären es jetzt schon fünf Spiele ohne Sieg und du würdest anfangen auf die Tabelle zu schauen, obwohl sie ja noch gar nicht viel aussagt“, freute sich Chefcoach Olaf Janßen und gestand: „Der Gegner hat uns das Leben echt schwer gemacht, wir hatten heute zunächst das Matchglück auf unserer Seite, aber am Ende dann auch irgendwo verdient gewonnen. Wir müssen uns nicht schämen für den Sieg, es war in den letzten Wochen auch schon anders, und das wird in dieser engen 3. Liga auch so weitergehen.“

 

Wartete die Viktoria vor Anpfiff seit vier Spielen auf einen Sieg, hatten und haben die Gäste seit Saisonbeginn noch gar nicht gewonnen. Mit Engin Vural, der das Traineramt für den entlassenen Thorsten Ziegner übernommen hatte, an der Seitenlinie, begannen die Zebras, die Viktoria-Coach Olaf Janßen als „komplette Wundertüte“ einschätzte, kontrolliert.

 

Janßen selbst hatte sich im Sturmzentrum für André Becker entschieden, Simon Handle nahm zunächst wieder auf der Bank Platz. Im Zentrum der Dreier-Abwehrkette begann Jeremias Lorch statt Kapitän Moritz Fritz. „Jere hat sich nach seinem Kreuzbandriss super angekämpft. Ich hatte das Gefühl, dass heute der Tag ist, wo er mal die Startelf verdient hat“, erklärte Janßen: „Konkurrenzkampf belebt das Geschäft. Dann kommt es darauf an, wie diejenigen, die drauen bleiben, damit umgehen. Und da muss ich mir bei Mannschaft keine Sorgen machen, auch Moritz hat das heute herausragend gemacht.“

 

Im Tor stand Kevin Rauhut, der den verletzten Ben Voll (Oberschenkelprellung) vertrat. In der 22. Minute hatten Rauhut und eine Vordermannen Glück, dass Tim Köther die scharfe Hereingabe von Chinedu Ekene aus kürzester Distanz übers statt ins Tor bugsierte. Bis zur Pause ließen beide Teams vor dem gegnerischen Tor die letzte Präzision vermissen, es ging torlos in die 2. Halbzeit.

 

Und dort sollte Viktoria die Führung gelingen: Langer Ball von Jeremias Lorch, MSV-Keeper Vincent Müller und Joshua Bitter waren sich an der Strafraumgrenze nicht wirklich einig, Luca Marseiler hingegen mit dem Kopf zur Stelle - der Ball trudelte zum 1:0 ins Tor.

 

Caspar Janders suchte für die Gäste die schnelle Antwort aus der Distanz, zielte aber knapp vorbei. In der Schlussphase sorgte Bryan Henning nach Vorlage von Seokju Hong mit feiner Ballannahme und einem Schuss ins linke Eck für die Entscheidung.

 

Kommenden Samstag (14 Uhr) steht für die Höhenberger Jungs das Auswärtsspiel in Sandhausen an, ehe Viktoria am Feiertag (3. Oktober, 19 Uhr, hier geht’s zum Ticketshop) den FC Ingolstadt empfängt.

 

Viktoria Köln: Kevin Rauhut – Michael Schultz, Jeremias Lorch, Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz (59. Simon Handle), Stefano Russo (72. Moritz Fritz), Bryan Henning, Niklas May - David Philipp, André Becker (59. Seokju Hong), Luca Marseiler (78. Luca de Meester)

 

Tore: 1:0 Luca Marseiler (52.), 2:0 Bryan Henning (87.)

 

Zuschauer: 5.111

 

Schiedsrichter: Eric Weisbach

 

Gelbe Karten

 

Köln: Bryan Henning, Niklas May, David Philipp

 

Duisburg: Baran Megultay, Rolf Feltscher, Sebastian Mai

 

Viktoria – das V steht für Vussball! 

 

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