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Viktoria nach 0:0 gegen RWE Spitzenreiter

Bryan Henning im Duell mit Torben Müsel. (Foto: Besnik Abazaj/Viktoria Köln)

„Spitzenreiter, Spitzenreiter“, skandierten die Viktoria-Fans. Zwar reichte es gegen Rot-Weiss Essen nicht zum Sieg, aber Olaf Janßen strahlte auch nach dem 0:0. „Ich bin  stolz auf die Leistung, das habe ich den Jungs auch gesagt. Inhaltlich war das top, wir haben zahlreiche Chancen kreiert. Aber wenn der Torwart dann so stark hält und wir einen Elfmeter nicht bekommen, geht es halt mal 0:0 aus.“

 

Wie von Janßen erwartet versuchte RWE die Viktoria zu ärgern, doch die unveränderte Höhenberger Startelf hatte das Spiel durchaus unter Kontrolle und die gefährlicheren Szenen in der ersten Halbzeit. In der 23.Minute rettete Jakob Golz gleich zweimal in höchster Not gegen Niklas May, im dritten Versuch wollte es David Philipp zu genau machen und zögerte einen Tick zu lange. 

 

In der 43. blieb Golz erneut Sieger, nachdem Luca Marseiler schön für Philipp durchgesteckt hatte. Und in der Nachspielzeit hätte es Elfmeter geben müssen, als Vinko Sapina Michael Schultz zu Boden riss - doch Schiri Leonidas Exuzidis ließ bei seinem Drittliga-Debüt weiterlaufen. „Ich denke man sieht, dass er den schon geben kann“, erklärte Schultz nach Abpfiff bei MagentaSport: „Aber wir hätten ja auch sonst noch ein Tor machen können.“

 

Doch das wollte auch nach der Pause nicht fallen, in der 65. Minute parierte Golz bei der bis dahin besten Chance des zweiten Abschnitts erneut gegen Philipp, vier Minuten später auch gegen May.

 

Viktoria drückte und drückte, doch der Ball wollte nicht rein. Entweder stand der überragende Golz im Weg oder es fehlten Zentimeter, sie bei Jeremias lorchs Kopfball in der Nachspielzeit. Gäste-Coach Christoph Dabrowski sprach von einem „glücklichen Punkt, aber wir müssen uns sicher nicht dafür schämen.“

 

Genauso wenig wie die Viktoria für ihren Saisonstart mit sieben Punkten aus drei Spielen, die aktuell Platz eins bedeuten. „Was wir daraus ziehen, ist sicherlich kein Übermut – aber Überzeugung“, sagte Janßen und erinnerte an die Vorsaison: „Da ist 1860 München mit fünf Siegen gestartet und wurde dann verschluckt von dieser 3. Liga. Wir wissen, wie eng und brutal sie ist und können das einordnen.“

 

Schon Samstag (14 Uhr) wartet die Auswärtsaufgabe beim ungeschlagenen Aufsteiger Unterhaching.        

 

Viktoria Köln: Ben Voll – Michael Schultz, Moritz Fritz, Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz (63. Simon Handle), Stefano Russo, Niklas May – Donny Bogicevic (89. Valdrin Mustafa), Bryan Henning (75. Jeremias Lorch) – David Philipp (75. Suheyel Najar), Luca Marseiler (63. André Becker)

 

Tore: keine

 

Zuschauer:  6.089

 

Schiedsrichter: Leonidas Exuzidis

 

Gelbe Karten: 

 

Köln: David Philipp

 

Essen: Ron Berlinski, Isaiah Young

 

Viktoria – das V steht für Vussball! 

 

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