Der Kader für die Saison 2023/24 nimmt weiter Form an: Viktoria Köln hat den auslaufenden Vertrag mit Offensivspieler Luca Marseiler (26) verlängert. Der geborene Münchner stand in der vergangenen Saison in 24 Partien auf dem Platz, dabei gelangen ihm zwei Treffer und sechs Assists.  

„Ein Fußballer wie Luca ist heutzutage sehr selten“, erklärt Stephan Küsters (51), Sportlicher Leiter von Viktoria Köln, Marseilers Einzigartigkeit und glaubt an weitere Entwicklungsschritte: „In ihm steckt sicherlich noch viel mehr, als er bislang zeigen konnte. Wir erhoffen uns natürlich, dass er den Durchbruch schaffen wird und sind davon überzeugt, dass er uns weiterhelfen kann“, so Küsters weiter. 

2021 kam der Flügelspieler leihweise von Zweitligist SC Paderborn, nachdem er sechs Jahre lang Profi bei der SpVgg Unterhaching war. Im vergangenen Sommer unterschrieb Marseiler dann auf der Schäl Sick, darf sich bis dato zweimal Bitburger-Pokalsieger und 123-facher 3.Liga-Spieler nennen. 

Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen (56): „Wir freuen uns sehr, dass sich Luca für die Viktoria entschieden hat. Er hatte sicherlich auch andere Optionen für seinen nächsten Schritt, aber möchte diesen weiter mit der Viktoria gehen. Ich denke, er hat erkannt: Alle zusammen, das Trainerteam, die Spieler und vor allem er selbst, haben sich in den vergangenen zwei Jahren extrem entwickelt“, so der Coach, der wie Küsters an die Fähigkeiten seines Schützlings glaubt:  

„Sein wirkliches Potential konnte man besonders im letzten Drittel der abgeschlossenen Saison erkennen. Wir als Verein sind von Luca überzeugt und er von unserem Weg. Das ist die beste Basis. Ich bin davon überzeigt, dass Luca noch mehr Potential in sich trägt und das auch in der neuen Saison auf den Platz bringen wird.“ 

Luca Marseiler: „Ein weiteres Jahr Teil der Viktoria-Vamilie zu bleiben macht mich glücklich und stolz. Der Verein, das Umfeld, die Stadt und die Ambitionen passen zu mir. Viktoria Köln hat großes Potenzial und entwickelt sich stetig weiter, es macht Spaß, tagtäglich mit den Jungs auf dem Platz zu stehen. Wir haben letzte Saison schon gezeigt, dass wir als Mannschaft Potenzial haben. Das ist auch unser Ziel in der neuen Saison. Ich möchte mit den Jungs so erfolgreich wie möglich sein und mein Spiel auf das nächste Level bringen. In der neuen Saison geben wir alle zusammen Vollgas!“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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