Valdrin Mustafa verstärkt zur kommenden Saison die Offensive des FC Viktoria Köln. Der 25-jährige Mittelstürmer wechselt vom aktuellen Drittliga-Spitzenreiter SV Elversberg nach Höhenberg. „Wir freuen uns sehr, dass Valdrin Mustafa auf die Schäl Sick kommt und sind auch ein bisschen stolz darauf“, erklärt Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen.

„Immerhin kommt er vom designierten Meister der 3. Liga, das ist nicht selbstverständlich. Aber ich glaube, wir konnten Valdrin in unseren Gesprächen von unserer Idee, von unserer DNA überzeugen. Er war sehr interessiert, es waren sehr gute Gespräche mit ihm. Wir bekommen mit ihm einen klassischen Stürmer, der über eine tolle Quote verfügt, Er hat eine gute Geschwindigkeit, kreiert sehr viele gefährliche Aktionen in der Box, da fühlt er sich am wohlsten. So ein Spieler tut jeder Mannschaft gut.“

Mustafa stand bei der SVE, die am kommenden Wochenende Aufstieg und Meisterschaft rechnerisch perfekt machen könnte, an allen 35 Spieltagen der laufenden Saison im Kader, kam 28 Mal zum Einsatz, sechs Mal in der Startelf. Der 1,83 Meter große Stürmer erzielte fünf Treffer, darunter einen Doppelpack beim 2:0-Sieg in Zwickau am 23. Spieltag, als er in der 74. Minute beim Stand von 0:0 eingewechselt wurde.

„Ich habe mich bewusst für Viktoria Köln entschieden, weil ich von Anfang an ein gutes Gefühl hatte. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren von Beginn an sehr positiv“, erklärt Valdrin Mustafa: „Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung, die neue Mannschaft und das Trainerteam. Ich möchte so viele Spiele wie möglich für Viktoria machen und mithelfen, so erfolgreich wie möglich zu sein, am liebsten natürlich mit Toren.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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