Nächster Test: Mittwochabend geht’s ins Remscheider Röntgenstadion

Seit der DFB die Spielpläne der neuen Drittliga-Saison veröffentlicht hat, wissen wir, dass in der Hinrunde die ein oder andere Englische Woche auf dem Plan steht. In einer solchen befinden wir uns auch nach dem Spiel bei den Adlern Dellbrück. Denn am Mittwochabend fährt die Mannschaft von Olaf Janßen zum Testspiel nach Remscheid, ehe am Samstag der Test gegen Fortuna Sittard ansteht.

Anpfiff im Remscheider Röntgenstadion ist um 19:00 Uhr, Tickets gibt es für 5€ (ermäßigt 3€). Für den Landesligisten ist die Begegnung nach dem Trainingsauftakt am 23. Juni der Auftakt in die Vorbereitung für die neue Saison. Die Spielzeit 2021/22 schloss der FCR in der Landesliga Niederrhein auf Platz 7 ab. Der ehemalige Zweitligist (1982 bis 1984, 1987/88 sowie 1991 bis 1993) spielt seit 2013 in der sechsthöchsten Spielklasse, die coronabedingt annullierte Saison 2020/21 beendete Remscheid nach sechs Spielen als Tabellenführer.

Cheftrainer der Mannschaft ist Marcel Heinemann. Der 38-Jährige übernahm das Team im April 2020. Frühere Coaches beim FCR sind unter anderem Detlef Pfirsig, Siegfried „Siggi“ Held und Thorsten Legat. Als Spieler waren beispielsweise der 67-malige albanische Nationalspieler Alban Bushi oder der frühere Bundesligatrainer Uwe Neuhaus in Remscheid aktiv.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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