Der FC Bayern München kommt. Seit der Auslosung der ersten Runde des DFB-Pokals fiebert die Viktoria-Vamilie dem Knaller entgegen, der für den Drittligisten wohl weit mehr ist als nur ein „Spiel des Jahres“.

Zuletzt gab es diese Partie in der zweiten Runde der Saison 1979/80: Am 29. September 1979 siegten die Bayern vor 9200 Zuschauern im Sportpark Höhenberg mit 3:1. Die Torschützen hießen damals Karl-Heinz Rummenigge, Dieter Hoeneß und Wolfgang Dremmler, für die Viktoria traf Bernhard Ochmann zum zwischenzeitlichen 1:2.

Nun hat der DFB die Ansetzungen der ersten Runde der neuen Saison final terminiert: Viktoria Köln empfängt den FC Bayern am Mittwoch, 31. August. Anpfiff der Partie, die frei empfangbar live in der ARD und im Pay-TV von Sky übertragen wird, ist um 20.45 Uhr im Rhein-Energie-Stadion.

Die Viktoria hat sich nach intensiven Gesprächen mit allen Beteiligten zum Umzug von Höhenberg nach Müngersdorf entschieden. „Ein Free-TV-Spiel in der ARD würde die Infrastruktur im Sportpark Höhenberg einfach überfordern, auch die Pressetribüne wäre für das zu erwartende Medieninteresse schlicht zu klein“, erklärt Geschäftsführer Axel Freisewinkel und führt aus: „Zudem haben wir nach Prüfung allein der internen Ticketanfragen festgestellt, dass wir in Höhenberg kaum unsere Partner, Sponsoren, Mitglieder und Dauerkartenkunden zufriedenstellend bedienen könnten und darüber hinaus viele Menschen verprellen müssten, die seit Jahren mit unserem Verein fiebern. Wir möchten so vielen Menschen wie nur irgend möglich die Chance geben, an diesem hoffentlich großartigen Vussballabend live im Stadion dabei zu sein.“

Informationen zum Ticket-Vorverkauf werden wir zeitnah auf unseren bekannten Kanälen veröffentlichen. Bis dahin bitten wir, von formlosen Anfragen abzusehen.

Viktoria – das V steht für Vussball!

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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