Viktoria Köln 1904
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Wahnsinns-Pokalfight: U 19 erst nach 120 Minuten geschlagen

Oualid Mhamdi (links) und seine Mannschaft haben dem FC lange die Stirn geboten [Foto: Jakob Settgast/Viktoria Köln]

19.05.2022

Bis in die Verlängerung haben unsere A-Junioren alles auf dem Platz gelassen, müssen sich aber letztlich mit 0:2 gegen den 1. FC Köln geschlagen geben. Im Franz-Kremer-Stadion gingen die Geißböcke in der 103. Minute mit 1:0 durch einen Treffer von Jaka Cuber Potocnik in Führung, für den Knockout sorgte Namory Nol Cissé ganz spät (120+1.). Marian Wilhelm war dennoch stolz auf seine Mannschaft: „Was die Jungs reingeworfen haben, war brutal“, sagte der U 19-Chefcoach nach Abpfiff.

Ausgangslage: Beide Teams haben erst am Mittwoch zuvor den Finaleinzug klargemacht. Die Viktoria gewann mit 3:1 beim FC Hennef 05, der 1. FC Köln setzte sich mit 5:2 beim SV Eilendorf durch. In der A-Junioren Bundesliga-West trennten beide Mannschaften vier Punkte, das Aufeinandertreffen in der Liga ging an die Geißböcke (1:5).

Personal: Marian Wilhelm musste weiter auf Keeper Jakob Brambach verzichten, in der Offensive fehlten unter anderem Ben Hompesch, Florian Engelhardt und Seokju Hong. Freuen durfte sich die Mannschaft hingegen über Youssef Amyn, der von Beginn an spielte.

Spielverlauf: Die Zeichen standen zunächst nicht nach einem Triumph der Gastgeber, die erste Großchance gehörte der Viktoria: Wenige Sekunden nach Anpfiff kam Benni Hemcke aus halblinker Position zum Abschluss, scheiterte aber am Aluminium (1.). Der Effzeh presste mutig, doch die Höhenberger fanden stets gute Lösungen sich aus dem Druck zu befreien und ließen die Linksrheiner kaum gefährlich zum Abschluss kommen. Stattdessen sorgten sie für Angstschweiß bei FC-Trainer Stefan Ruthenbeck: Zunächst stellte Youssef Amyn Heim-Keeper Luis Hauer vor Probleme (28.), auch Elvin Jashari kam an dem Schlussmann nicht vorbei (32.). Kurz vor Halbzeitpfiff verpasste ein Schuss von Luca de Meester nur knapp das Tor (42.).

Nach der Pause übernahm der 1. FC zunehmend die Spielkontrolle, kam vor allem durch seine Außenspieler Vladislav Fadeev und Vladimir Fratea gefährlich vor das Tor, doch sowohl Viktoria-Keeper Mika Rudnick, als auch genau getimte Grätschen der Innenverteidiger Ilhan Altuntas und David Kubatta verhinderten die FC-Führung zunächst. Noch vor Beginn der Verlängerung vermehrten sich die Krämpfe bei der Wilhelm-Elf, sie ließ alle Körner auf dem Platz. Das ging so weit, dass die Abwehrspieler David Kubatta und Oualid Mhamdi verletzt raus mussten (101. + 106.). Dann spielten die Gastgeber ihren besten Angriff, der leider zum Erfolg führte: Nach einem Ball aus dem Halbfeld in die linke Strafraumseite konnte Jaka Cuber Potocnik den Ball annehmen und an Mika Rudnick vorbei zur Führung einschieben (103.). Die Jungs von der Schäl Sick blieben aber dran. Sowohl Elvin Jashari als auch Luca de Meester hatten das 1:1 auf dem Fuß, doch der letzte Treffer gehörte den Geißböcken. In der Nachspielzeit der Verlängerung musste Namory Noel Cissé den Ball aus wenigen Metern nur noch einschieben und wenige Minuten später den FVM-Pokalsieg mit seiner Mannschaft feiern.

Stimme zum Spiel: „In der ersten Halbzeit war das Spiel auf Augenhöhe“, sagte Chefcoach Marian Wilhelm nach der Partie. „Im zweiten Durchgang schwanden allmählich unsere Kräfte, eine überragende Torwartleistung hat die ein bis zwei Situationen, die der FC dann doch hatte gut gerettet. Den 1. FC Köln kann man nunmal nicht über 90 Minuten dominieren, erst recht nicht über 120. Nichtsdestotrotz haben wir einige Chancen gehabt, die wir etwas besser ausspielen müssen. Doch was die Jungs reingeworfen haben, war brutal!“

Aufstellung Viktoria Köln: Mika Rudnick – Oualid Mhamdi (106. Brandon Kanzi), Ilhan Altuntas, David Kubatta, Tim Schirmer – Murat Aydin (91. Fabrizio Fili), Benni Hemcke – Luca de Meester, Joel Vieting (77. Kian Assadollahi), Youssef Amyn – Elvin Jashari (115. Jay Mbayabu)

Tore: 1:0 Jaka Cuber Potocnik (103.), 2:0 Namory Noel Cissé (120.+1.)

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