Viktoria Köln und Seokju Hong haben den zum Saisonende auslaufenden Vertrag verlängert. Der 18-jährige koreanische Stürmer bleibt auf der Schäl Sick.

„Ich freue mich darüber, dass Seokju Hong seinen Vertrag bei uns verlängert hat. Er ist neben Kai Klefisch, Youssef Amyn, Niklas May, Benjamin Hemcke, Alexander Höck und vielen weiteren U 19-Spielern, die wir in der laufenden Saison eingesetzt haben, ein Beweis dafür, dass unsere enge Verzahnung zwischen Profis und NLZ lebt“, erklärt Viktoria-Trainer Olaf Janßen. „Auch Dario De Vita, der aktuell vom Verletzungspech geplagt wird, möchte ich dabei ausdrücklich erwähnen. Wir machen in Sachen Ausbildung einen Topjob, allen voran unser Übergangstrainer Marian Wilhelm mit seiner U 19 und Christoph John als Sportlicher Leiter des NLZ. Ich bin fest davon überzeugt, dass Seokju uns noch sehr viel Freude bereiten wird.“

Der in Seoul aufgewachsene Hong spielte mit zwölf Jahren in der Jugend des koreanischen Zweitligisten Seoul E-Land FC. Als 15-Jähriger wollte er nach Europa. Seine Eltern knüpften über einen Freund in Deutschland Kontakt zum SV Bergisch Gladbach 09, wo Hong auf Anhieb in der U19 spielte. Über den SV Deutz 05 fand er im Sommer 2020 den Weg zur Viktoria, wo er in der laufenden Drittligasaison den Durchbruch bei den Profis schaffte (15 Einsätze, zwei Tore, ein Assist).

Hong erklärt: „Ich bin bei der Viktoria sehr gut aufgenommen worden und fühle mich hier wohl. Der Verein hat mich in jeder Hinsicht voll überzeugt. Die Stadt, die Menschen hier – das Paket passt und hat mir die Entscheidung letztlich leicht gemacht. Meine Ziele sind, gesund zu bleiben, mit dem Team den Klassenerhalt zu schaffen und die gute Entwicklung voranzutreiben. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass der Verein und die Mannschaft erfolgreich sind.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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