Viktoria Köln 1904
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Wie bitter! 0:1 - und das Lazarett wächst und wächst

Die Mannschaft steht nach dem Spiel zusammen (Foto: Hendrik Marquardt/Viktoria Köln)

30.01.2022

Bitterer Sonntag für die Viktoria: Nicht nur, dass unsere Höhenberger Jungs beim 0:1 gegen 1860 München die erste Niederlage des Jahres kassierten, sondern auch die Zahl der Ausfälle wächst und wächst.

Musste Trainer Olaf Janßen im Vergleich zum Mannheim-Spiel bereits Torwart Moritz Nicolas – für ihn spielte Elias Bördner – sowie Patrick Koronkiewicz und Lenn Jastremski verletzungsbedingt sowie Kai Klefisch krankheitsbedingt ersetzen, so wuchs das Lazarett früh in der Partie weiter. Jeremias Lorch musste bereits in der 11. Minute angeschlagen vom Feld, für ihn kam Youssef Amyn. In der 87. Minute sah Niklas May Gelb-Rot, ist somit fürs Auswärtsspiel in Freiburg am Freitagabend (19 Uhr) gesperrt. Und auch David Philipp, der zuletzt mit drei Joker-Toren stach, nachdem er bereits in der Hinrunde lange ausgefallen war, muss erneut pausieren.

„Ich habe noch 12 Spieler“, zählte Janßen nach dem Spiel durch, zeigte sich aber sofort kämpferisch: „Die Haltung, die ich sehe, macht mir Mut, dass wir unser Ziel Klassenerhalt schaffen. Wir haben uns bewusst für den Weg mit diesen Jungs entschieden, und den ziehen wir gnadenlos durch. Die Art und Weise, wie sie das alles annehmen und heute wieder gespielt haben, war klasse. Es ist eine geile Herausforderung, mit diesen Jungs zu arbeiten.“

Da die U 19 am Sonntagmorgen im wichtigen Spiel bei Fortuna Düsseldorf ran musste – und dieses 2:1 gewann – konnte Janßen nicht mal den Spieltagskader komplett besetzen, sodass Timmy Thiele nach langer Pause und nur fünf Trainingstagen überraschend dabei war und sogar eingewechselt wurde (64. für Hong). „Bis Timmy wirklich wieder so weit ist, dauert es aber noch drei, vier oder auch fünf Wochen“, erklärte Janßen.

Trotz aller Widrigkeiten agierte die Viktoria feldüberlegen, hätte durch einen Volleyschuss von May oder Patrick Sontheimer, der sich durchtanke und an Marco Hiller scheiterte, sogar führen können. Ein unglücklicher, etwas zu kurz geratener Ball von Bördner führte zum vermeidbaren Gegentreffer, den Marcel Bär nach feinem Steckpass von Keanu Staude (39.) markierte.

Viktoria stemmte sich in der zweiten Halbzeit mit allem, was noch möglich war, gegen die Niederlage, konnte diese aber nicht mehr verhindern. So fuhren die Corona-geplagten Löwen, die ebenfalls stark ersatzgeschwächt angereist waren, als glückliche Sieger zurück an die Isar.

Unsere Aufstellung: Elias Bördner - Florian Heister, Maximalian Rossmann, Christoph Greger, Daniel Buballa (46. David Philipp) - Jeremias Lorch (11. Youssef Amyn), Patrick Sontheimer, Marcel Risse, Niklas May - Seokju Hong (64. Timmy Thiele), Simon Handle

Tore: 0:1 (Marcel Bär, 39.)

Zuschauer: 750

Gelbe Karten:

Viktoria Köln: Daniel Buballa (28.), Youssef Amyn (57.), Niklas May (73.), Maximilian Rossmann (83.)

1860 München: Semi Belkahia (37.)

Gelb-Rote Karte:

Viktoria Köln: Niklas May (87.)

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